Unser Pfarrer Erwin, konnte am Donnerstag, 30.08.2018, eines seiner liebsten Feste feiern! Er lud zum Grillfest seiner Ministranten, also seiner engsten Mitarbeiter, ein!

Wetter- und baustellenbedingt trafen sich die Minis nicht im Widumgarten, sondern im allseits bekannten Gasthäusl zu Schoner, am Fügenberg. Martina und Lois hatten alles parat (a bissl mehr Würstel und Fleisch und weniger Salat!!!) was die Mädchen und Buben halt so gerne haben! Nach der Stärkung haben die Kids das Gasthäusl ein wenig auf den Kopf gestellt und dann ging es per Taxitransfer wieder ins Dorf.

Danke Pfarrer! Danke Martina und Lois! Danke den Betreuern: Waltraud Dengg, Kathrin Eller, Waltraud Rudloff und Josef Weiß! Vor allem aber, DANKEN wir Euch liebe Ministranten, dass Ihr für die Pfarrgemeinde immer da seid!!!

Einmal zur Erklärung, was unsere Ministranten überhaupt tun und was da einer so alles wissen und können muss, die nachfolgenden Zeilen:

Ein Ministrant (von lateinisch ministrare ‚dienen‘) ist ein liturgischer Dienst in der römisch-katholischen Kirche. Noch der Codex Iuris Canonici von 1917 schrieb in Can. 813 die Anwesenheit eines Ministranten bei der Feier der heiligen Messe verpflichtend vor.

Die Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters dienen. Die Messdiener tragen beim Gottesdienst ein liturgisches Gewand. Sie absolvieren eine Einführung, in der sie mehr über die verschiedenen Riten, liturgischen Farben, Zeichen und Symbole erfahren und lernen, wann und wie sie in der Liturgie zur Anwendung kommen.

Dienste der Ministranten

Ministranten übernehmen verschiedene Dienste im Gottesdienst. Die Benennungen der Dienste leiten sich zum Teil aus den früheren niederen Weihestufen des Priesteramtes her. Bei der Eucharistiefeier bringen sie Brot, Wein und Wasser zum Altar und helfen dem Priester beim Lavabo, der Händewaschung. Nach der heiligen Kommunion assistieren sie bei der Purifikation der Gefäße und bringen das Messbuch und die liturgischen Gefäße zur Kredenz zurück. Sie reichen dem Priester liturgische Geräte an und halten als Libriferar liturgische Bücher bereit. Sie sammeln auch die Kollekte ein oder sind für das Läuten der Wandlungsglocken während des Hochgebets verantwortlich. Auch der Dienst des Lektors kann von einem Ministranten übernommen werden.

Bei feierlich gestalteten Gottesdiensten tragen Ministranten als Thuriferar das Weihrauchfass und als Navikular das Schiffchen. Als Ceroferare tragen sie Kerzen und Leuchter, als Kruziferar das Vortragekreuz. Sie tragen das Weihwassergefäß mit dem Aspergill und reichen es dem Priester an. In Pontifikalämtern halten sie als Mitrafer und Baculifer Mitra und Stab des Bischofs, solange er diese Insignien nicht benötigt. Ähnliche Aufgaben haben Ministranten bei besonderen Gottesdiensten etwa im Triduum Sacrum (Kartage/Ostern), an Weihnachten und Fronleichnam, bei Pontifikalämtern, bei Prozessionen, im feierlichen Stundengebet und bei den sogenannten Kasualien wie Taufe, Brautmesse und Begräbnisfeier.

Also liebe Fügener, sie können a bissl Latein, sind halbe Zeremonienmeister, schauen darauf, dass der Pfarrer alles parat hat (und dazu noch schön drein!) und tun schon in ihren jungen Jahren was für unseren Herrgott! Gute Geister halt = Ministranten eben!