Berichte werden folgen – hier einmal ein Bild unseres Altarbereiches:

Wie gesagt, in Fügen steht seit Palmsonntag der ehemalige Hochaltar von St. Jakob aus Strassen in Osttirol. Es ist ein Werk der Neugotik. Strassen hatte den Altar abgebaut, da man über den gesamten Chorraum edle Fresken freilegen konnte. Die Figuren der Apostel Petrus und Paulus gehören zu diesem Altar, der Hl. Isidor ist eine Figur aus unserer alten Pfarrkirche und wesentlich älteren Datums. Der Auferstandene Christus ist bereits seit dem 16. Jahrhundert in Besitz der Pfarre Fügen. Auch der Tabernakel ist jener, des linken Seitenaltares der Fügener Kirche vor dem Brand zu Beginn der 1940-iger Jahre, dem der gesamte Hochaltar zum Opfer gefallen ist. Dieser Altar war ebenfalls neugotisch aber von wesentlich größerem Ausmaß als der jetzige. Die kleinere Dimension hat jetzt aber den Vorteil, dass man unsere schönen Apsis-Fenster nicht total abdeckt, sondern dass nur eines hinter dem Altar situiert ist. Generell sieht man diese Fenster aber in voller Pracht von außen, da man noch eine entsprechende Beleuchtung plant. Überhaupt wird sich im Altarbereich noch einiges ändern: Malerarbeiten, neues Konzept für die Beleuchtung, neues Konzept für die Sitze, neue Positionierung der Apostelreliefs aus dem 15. Jahrhundert und vor allem wird dann noch ein moderner Hauptaltar (Volksaltar) mit passendem Ambo kommen. Hier hat sich die Diözesanleitung und das Denkmalamt ein wesentliches Mitspracherecht ausbedungen. Für die Ausgaben, welche da dann noch auf uns zu kommen, werden wir auch die Pfarrbevölkerung bitten, sich finanziell mit freiwilligen Spenden zu beteiligen!

Stand HEUTE: der Großteil der Fügener Pfarrbevölkerung gibt sehr positive Rückmeldungen für den Hochaltar und so auch die vielen Besucher von auswärts, die sich das Stück angesehen haben! Man ist der Meinung, dass dieser Altar „wie für Fügen gemacht“ erscheint und einen schönen Abschluss im Gotteshaus und vor allem eine gute Atmosphäre und Harmonie schafft!  Wir freuen uns sehr darüber!