In den letzten Jahren wurde unsere Kirchenkrippe ja nicht mehr aufgestellt, da sie zum einen sehr restaurierungsbedürftig ist und andererseits, seit der Umgestaltung unseres Altarbereiches, dort nicht mehr wie vorher Platz findet.

Da wir ja in den letzten Jahren und Monaten bereits sehr viele andere dringende Projekte umgesetzt haben, wurde dieses Vorhaben etwas vernachlässigt, was auch mit den Finanzen zu tun hat, wie sich jeder vorstellen kann.

Pfarrer Gerst ist die Sache dann doch angegangen und zwar mit den folgenden grundlegenden Maßnahmen:

  • Neuplatzierung der Krippe an dem Ort, wo sie bereits einige Jahrzehnte vorher aufgestellt war, nämlich im Kirchenschiff am linken Seitenaltar. Allerdings befindet sich dort auch der Eingang zu unserer kleinen Marienkapelle mit den Opferkerzen. Dieser musste mit der Höhe des neu zu machenden Unterbaues abgestimmt werden, sodass der Zugang auch während der „Krippenzeit“ möglich ist. Die Gemeindearbeiter wurden von der Pfarre nun mit der Errichtung dieses Unterbaues beauftragt.
  • Da der Krippenhintergrund bzw. der Krippenberg (Aufbau) so baufällig und beschädigt ist, hat man sich auch entschlossen, diesen durch einen Fachmann, unserem Restaurator Niederhauser aus Thaur (Hochaltaltar), ebenfalls erneuern zu lassen. Sicher ist schon, dass es kein orientalischer Hintergrund mehr sein wird.

Diese beiden Maßnahmen werden also bis zum Aufstellen der Krippe vor Weihnachten abgeschlossen und dann zu bewundern sein! Die Kosten für beide Arbeiten fallen vorranging der Pfarre Fügen an und wir reden da über einen Betrag von € 17.000,00!

Somit hat Fügen dann wieder ein wunderschönes Szenario des Weihnachtsgeschehens. Die „Hauptdarsteller“ wären allerdings noch immer in einem recht „mäßigen“ Zustand. Schlussendlich hat Pfarrer Gerst mit dem Pfarrkirchenrat deshalb dann doch entschieden, auch die Figuren restaurieren zu lassen! Diese Arbeiten wird Frau Schröcksnadel aus Salzburg ausführen, welche derzeit zu den Besten gehört, die solche Sachen (Restaurierung von bekleideten Figuren) machen können.

Die Fachleute stellten u.a. fest, dass die Figuren wirklich außergewöhnlich schön sind, auch wenn einiges von der Originalbekleidung über die Jahre verloren ging. Die Köpfe sind sehr gut gearbeitet und ausdrucksstark. Die Haarteile sind meist aus Echthaar. Die meisten Glieder lassen sich bewegen, so können bei der Aufstellung die Haltungen variiert werden.

Zu reparieren sind vorerst 23 Figuren und die Kosten werden ca. € 7.000,00 betragen:

  • Reinigung Textil / Fleckenbehandlung / Konservierung schadhafter Textilteile / Entfernung unpassender Ergänzungen / Erneuerung von Gewandteilen
  • Reinigung gefasste Holzteile
  • Erneuerung von Haarteilen
  • Ergänzung der vielen abgebrochenen Finger und anderer Holzteile mit Retusche
  • Reparieren von Gelenken und Drahtverbindungen

Das sind natürlich wieder erhebliche Gelder, welche da „flüssig“ gemacht werden müssen. Vielleicht gibt es ja Gönner, die uns helfen und die Kosten für eine oder die Hälfte einer Figur übernehmen möchten. Sicher ist bei einem Objekt mehr zu tun und beim anderen weniger, deshalb haben wir die Gesamtsumme der Krippenfigurenrestaurierung auf die 23 Objekte aufgeteilt.

  • Pro Krippenfigur wären es dann € 300,00 bzw.
  • bei der Hälfte einer Figur € 150,00, welche freiwillig übernommen werden können. Wir werden alle Figuren auf unserer Pfarrhomepage und im Schaukasten an der Kirche, mit Foto und Namen vorstellen.
  • Die 3 Pferde und 12 Schafe, Ochs und Esel, wären dann noch zu machen (Reinigen, abgebrochene Teile ergänzen, Fassung) – für eine Figur wäre es dann ein Betrag von € 50,00 der übernommen werden kann.

Der, der unsere Krippe miterhalten möchte, kann sich dann eine aussuchen und wie schon gesagt die gesamten Kosten oder die Hälfte der Kosten pro Figur übernehmen. Der Name der jeweiligen Spender wird am Sockel der Figuren vermerkt werden, um dies auch für unsere Nachkommen ersichtlich zu machen.

Wir werden in diesem Jahr noch eine Gruppe von 5 – 6 Krippenfiguren (Jesuskind, Maria, Josef – bereits Patenschaft durch Pfarrer Erwin Gerst – u. zwei Engel – bereits Patenschaft durch LA BGM Dominik Mainusch) machen können und im nächsten Jahr den 2. Teil und dann wie gesagt den nächsten Teil, je nachdem wie es sich halt auch finanziell ausgeht und wie weit uns Frau Schröcksnadel unterstützen kann.

„Gfrein“ wir uns auf ein Stück Alt-Fügen im neuen Glanz und vor allem, wird dieses dadurch erhalten und auch in den nächsten Jahren aufgestellt werden!

Hier unsere Krippenfiguren, die ihre Paten suchen:

Stand 21.09.2021 noch offen: 4 Schafe und 7 Diener