Einfach großartig war die Leistung unseres Kirchenchors während der Kar- und Ostertage 2022.

Das feierliche Abendmahl am Gründonnerstag war leider spärlich besucht. Schade, dass man diesen besonderen Tag nicht mehr zu brauchen glaubt. Unser Chor war jedenfalls in voller Besetzung anwesend und gab eine Kostprobe von seinem Können: festlich und ergreifend! Auch bei der Karfreitagsliturgie vom Sterben des Herrn waren nur wenige Gläubige, die in Gemeinschaft dem Kreuzestod Christi gedachten. Dennoch war die Stimmung ganz eigen und hat jedem gut getan. Besonders auch die Kreuzverehrung, bei welcher jeder eine Blume vor dem Kreuz Christi niederlegte und welche der Chor mit wunderbaren Gesängen begleitet, ist etwas, was es eben nur einmal im Jahr gibt! Irgendwie ist es wohl menschlich, dass bei traurigeren oder einfachen Anlässen – auch in unserem täglichen Leben – nur wenige kommen, doch diese Handvoll ist da, und das ist wichtig in unserem Alltag und bei den Gottesdiensten! Danke auch jenen die am Kreuzweg um 14:00 Uhr zur Astenkapelle (Kinder) und um 15:00 Uhr in der Pfarrkirche zur Todesstunde Jesu teilgenommen haben.

In der Osternachtsfeier am Karsamstag kam dann die Schönheit der Liturgie und des Gesanges wieder voll zur Geltung. Vikar Pater Erich feierte mit der Gemeinde diese heiligste Nacht des Jahres und Chor, Bläser, Orgel und Pauken hatten „Großeinsatz“. Es war einfach „Auferstehung“ und die Grabeswächter sind bei dem gewaltigen Gesang des Osterchores von Kagerer, sicher von neuem umgefallen!!!!

Am Ostersonntag gab es dann noch eine ganz erlesene Festmesse zum höchsten Feiertag des Jahres, zelebriert von unserem Pfarrer Erwin Gerst. Auf den Notenständern des Kirchenchors lag die Missa in C, die „Krönungsmesse“ von W.A. Mozart für gemischten Chor, Soli, Orgel und Orchester. Solisten waren: Sopran: Andrea Ruech, Natascha Eller; Alt: Marion Neuhauser; Tenor: Ludwig Wallner; Bass: Martin Wibmer; natürlich sang unser Chorleiter und Dirigent, Jörg Höllwarth, „in allen Lagen“ auch selbst mit; Violine: Markus Baumann; an der Orgel Reinhard Mathoy; und natürlich die „Fülle des Gesanges“ gegeben durch alle Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors und alle Mitglieder des Orchesters: Klarinette   Simone Aschenwald, Flöte Simone Mühlegger, Trompeten Walter Schweiberer, Rudi Plattner, Horn Hannes Schweiberer, Posaune Martin Pungg, Kontrabass  Dr. Martin Haun, Pauke Jörg Höllwarth jun.. Wir sind schon stolz auf EUCH, so was gibt es weit und breit nicht. Es war ein mächtiger, fast schon allmächtiger Gesang von der Chorempore! Besonders beeindruckt waren auch die Gäste, die am Gottesdienst teilgenommen haben, dass unsere Gemeinde so einen Klangkörper auf die Beine stellen kann – Zillertaler eben!

Vergeltsgott ALLEN!