Im Jahr 2017 konnten in der Pfarre Fügen folgende Projekte umgesetzt werden:

Kirchenheizung Pfarrkirche:

Wie bekannt ist, musste die Kirchenheizung unserer Pfarrkirche im vergangenen Jahr erneuert werden. Die Kosten für die Heizpaneele in den Kirchenbänken betrugen € 29.390,91, jene für die Heizteppiche für unseren Kirchenchor € 10.443,33. Durch die Diözese Innsbruck wurde der Gesamtbetrag von € 39.834,24 mit einem Betrag von € 4.500,00 gefördert. Der Gemeinde Fügen danken wir noch herzlichst für den diesjährigen Beschluss, uns für die bereits eingebaute neue Heizung einen Zuschuss in der Höhe von          € 5.000,00 zu gewähren! Somit blieben für die Pfarre Fügen Restkosten in der Höhe von € 30.000,00 übrig. Abzuziehen sind hiervon jene Spenden, die während der letzten Jahre für den Zweck „neue Kirchenheizung“ der Pfarre zugegangen sind. Der Ausbau der alten Heizung und der Einbau der neuen Anlage wurden durch Freiwillige ausgeführt und sind uns dadurch erhebliche Kosten erspart geblieben.  Die Heizanlage für die Kirchenbänke wurde über Elektro Schober, Fügen, gekauft und durch die Firma Grutsch aus Stanzach hergestellt – welche auch die Heizteppiche für die Empore geliefert hat. Somit haben wir ein reines Tiroler Produkt für unsere Kirche erwerben können.

Marienberg:

In der Marienbergkirche sind wir mit einem „blauen Auge“ davon gekommen!

Die in die Jahre gekommene alte Läuteanlage hatte einen Defekt, sodass wir Glück hatten, dass es zu keinem Brand gekommen ist. Nach 40 Jahren Dienst konnte die Anlage auch nicht mehr repariert werden. Die Absamer Läuteanlagen haben das neue Werk eingebaut und alles funktioniert wieder bestens. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt  € 10.000,00.

Einen wesentlichen Beitrag zu Bezahlung dieser Summe hat wieder einmal unser Krapfenteam geleistet und Teile aus den Erlösen der monatlichen Krapfenaktionen dafür zur Verfügung gestellt. Mittlerweile seid ihr für unsere Pfarre nicht mehr wegzudenken und es ist gewaltig, welchen Beitrag ihr für viele Projekte in unserer Pfarre leistet. Es sind wirklich unzähligen  Stunden, die ihr mit so viel Energie und Freude dabei seid! Ihr seid’s „a Wahnsinn“!!! Vergeltsgott!

Widum Fügen:

Endlich konnten wir auch einen Teil der Nordfassade unseres altehrwürdigen Widums, nach der Entfernung des Efeus wieder herrichten. Es ist schon ein schönes Bild, wenn man jetzt vom Dorfplatz her zu unserer Pfarrkirche und dem Widum, dessen Grundmauern vor 1000 gelegt wurden,  schaut! Kirchenmaler und Restaurator, Gebhard Ganglberger aus Umhausen, stellte die Fassung aus dem Jahre 1711 wieder her. Die Umsetzung konnte aus Mitteln der Pfarrpfründe mit Zuschüssen von Land (€ 2.000,–), Denkmalamt          (€ 2.000,00) und Diözese (€ 7.090,00) erfolgen. Der Rest für die Pfarre betrug € 10.100,00.

Auch hier ist wieder Geld aus den Krapfenaktionen geflossen! Vielleicht kann die Fassadenrenovierung einmal über die gesamte nördliche Fassadenfläche ausgedehnt werden, wenn wieder Geld verfügbar ist. Nach Abschluss der Teilsanierung wurde auch das Priestergrab wieder entsprechend errichtet.

Aquarell Anita Buttenhauser

St. Pankraz – Teilsanierung Dach – mit Dachrinnen:

Für die Pfarre bzw. der Kirche St. Pankraz sind hierbei folgende Kosten entstanden:

Beratung u. Planung € 1.052,35

Zimmerei Mauracher, Fügenberg, € 13.367,98

Elektro Flörl, Fügen € 302,48

Spenglerein Opbacher, Fügen € 2.259,86

Astner, Münster, Schindeln € 7.377,60

Martin Berger, Arbeit: Decken und Dachrinnen € 9.156,00.

Förderungen/Subventionen:

Land Tirol € 3.000,00

Bundesdenkmalamt € 3.000,00

Diözese Innsbruck € 2.470,00

Tourismusverband € 5.000,00

Gemeinde Fügenberg € 7.000,00

Restbetrag für die Pfarre € 13.000,00

               

Die ursprünglich geschätzten Kosten in Höhe von € 46.208,00 wurden unterschritten, da einige der geplanten Punkte vorerst zurückgestellt wurden, weil die finanziellen Mittel für weitere dringende Baustellen in der Pfarre eingesetzt werden mussten und die zu erneuernde Dachfläche von 60 m2 auf 140 m2 vergrößert werden musste und sich die Kosten für das Grundvorhaben dadurch wiederum erhöht haben. So wurden zB die Innenrestaurierung der geschädigten Bereiche, ein Wasseranschluss für die Sakristei etc. vorerst nicht beauftragt bzw. durchgeführt. Damals war der Schaden am Turm der Kirche noch nicht bekannt.


Im Jahr 2017 hatte die Pfarre also Gelder in der Höhe von € 63.100,00 selbst aufzubringen.

Man sieht, dass die eingehenden Mieten, die Pacht für landwirtschaftliche Flächen und vor allem auch die eingehenden Spenden etc.  sowie die Rücklagen für die Erhaltung von Baudenkmälern in Fügen und Fügenberg aufgewendet werden! Natürlich sind auch noch Kredite zurückzubezahlen, denn die Ausgaben der letzten Zeit, können nicht durch die Einnahmen gedeckelt werden! Hoffentlich ist nun auch vielen kritischen Menschen klar, dass Geld benötigt wird und wofür es derzeit in erster Linie Verwendung findet.

Wenn man zB desolate Dächer oder  Mauerwerk nicht wieder instand setzt, dann kommt es soweit, dass die Bauwerke und Bereiche rundherum gesperrt und Fassaden gesichert und verhängt werden müssen. Und das  wäre wohl ein Armutszeugnis für unsere touristisch geprägten Ortschaften. Was uns generell verloren geht, wenn wir derartige Objekte, welche unsere Vorfahren unter viel Entbehrung und Arbeitseinsatz so kunstvoll errichtet haben, nicht mehr pflegen und erhalten, ist gar nicht abschätzbar und dabei muss es vordergründig nicht nur um religiöse Sachen gehen, sondern generell um unsere gewachsenen Werte.