… und a Schilehrer und a Schandi,

und der Toifl und der Niklo,

hend feacht Wallfahrten gangen,

und hend heuer nu nit do!

So heißt es in einem Lied der Tuxer Sänger aus dem Zillertal. Ganz so war es bei der Fügener Pfarrwallfahrt nach Maria Alm nicht. Es waren aber ja auch diesmal keine Schilehrer und keine Schandi dabei und den Toifl hätten wir ja gar nicht mitgenommen.

So ging es bei nebeligem Herbstwetter am Nationalfeiertag mit zwei großen Bussen von Fügen in das Salzburger Land nach Maria Alm.

Von weitem grüßte der höchste Kirchturm des Landes Salzburg die Fügener Wallfahrer. In einer wunderbaren Kirche mit dem Gnadenbild der Muttergottes, feierte Pfarrer Erwin Gerst den Gottesdienst mit allen Teilnehmern. Unser Pfarrhelfer Josef war wieder zum Orgelspielen dabei. Josef, was wäre so ein Gottesdienst ohne deine musikalische Begleitung? Wir sagen besonders dir einmal DANKE – Selbstverständliches weiß man ja sonst immer erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. Wir schätzen deinen Dienst sehr!

Nach der Messe musste der Pfarrer natürlich aufpassen, dass er nicht das selbe Gasthaus erwischt, wie das, in dem Schilehrer, Schandi, Toifl und Niklo, ihre Wallfahrt so lange ausgedehnt haben. Aber, nein! Wir haben alle in einem wunderbaren Gasthaus, neben der Kirche, „a Schnitzl oder a Bratl“ verspeist. Danach hat uns noch Patrick Recher, einer unserer Ministranten, ein paar flotte Stückln auf seinem „Ziacher“ aufgespielt. Bravo Patrick!

                                

Nach dem Essen ist aus dem trüben Tag ein Bilderbuch Herbsttag geworden. Ein kurzer Spaziergang zu unseren Bussen und  wir machten uns auf den Weg zur ersten Latschenkieferölbrennerei am Pillersee. Die Brennerei hat sich den richtigen Platz ausgesucht, denn die Latschen konnte man fast beim Fenster hereinziehen. Ein Interessanter Vortrag, mit Besichtigung der alten Brennerei, brachte allen dieses Handwerk näher. Danach ein Andenken im Gschäftl gekauft und eine Kostprobe vom Latschenschnapsl und anderen hochgeistigen Getränken eingenommen (Medizin trinkt man ja nicht, die nimmt man ein!) – und gut, dass die vier „vorgenannten Herren“ nicht dabei waren!?

Mit einer Kaffeejause beschlossen wir den Tag und machten uns auf den Heimweg in unser Zillertal.

Wenn es auch rundherum viele schöne Fleckerln gibt, unser Tal ist dennoch wohl immer eines der schönsten!

Pfarrer, guat ausgsucht hast du wieder! Danke für deine gute Organisation und Betreuung und danke für die Einladung aller Teilnehmer zu einem Getränk beim Mittagessen!

Wir freuen uns auf die nächste Fahrt mit dir!