Gründonnerstag: Das war diesmal ein ganz besonderer Tag für Fügen! Die Zusammenfassung und die Bilder der Abendmahlfeier mit Altarweihe, wurden schon in einem eigenen Bericht erfasst.

Karfreitag: Der Kreuzweg zur Todesstunde Jesu um 15:00 Uhr und die Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu um 19:30 Uhr, waren eher spärlich besucht. Sicher machte uns auch die Pandemie einen Strich durch die „Rechnung“. Aus diesem Grund hat unsere Mesnerin bereits ab Gründonnerstag leere Vasen vor dem Sakramentsaltar in der Kirche und vor dem Hl. Grab vor unserer Kirche aufgestellt, damit jeder dem leidenden Christus mit einer frischen Blume seine Ehre erweisen und seinen Dank bezeugen konnte. Es waren sehr sehr viele bunte Blüten, die ihr gebracht habt – also: es waren doch sehr viele Menschen da und haben den Herrn nicht alleine gelassen – man meidet eben Menschenansammlungen und das ist sehr gut so! Danke!

Aus diesen ganzen Blumen erstellen Hermine und Waltraud dann jeweils auch den Blumenschmuck für die Auferstehungsfeier. Ein wunderbares Sinnbild! Ihr beide habt die Kirche wieder so schön gestaltet, dass man gar nicht genug schauen konnte ……..

Karsamstag: Tag der Grabesruhe Jesu – also ein ruhiger Tag, bis die Osternacht anbricht: es ist die heiligste und wichtigste aller Nächte, weil in dieser Nacht Jesus Christus Sieger über den Tod wurde! So heißt es in einem Satz aus der alten Osterliturgie: „… aus Grabesnacht zum Leben erwacht, sind alle mit ihm, der erstand!“ Diese Freude spiegelt sich in der Osternacht mit Feuerweihe, Lichtfeier, Auferstehungsfeier, Taufwasserweihe und Speisenweihe wider. Endlich hat unser Kirchenchor wieder in einer kleinen Besetzung singen können und es war: …. wunderschön eure Stimmen wieder zu hören!

Ostersonntag: Das Hochfest der Auferstehung des Herrn. Am höchsten Fest der Christenheit war alles aufgeboten: festliches Geläute, Posaunen und Trompeten am Chor, viele Lektoren und Ministranten, der herrliche Blumenschmuck ….. nur, es fehlte schon etwas: die vielen Besucher die sonst die Auferstehung in der Kirche mitfeiern! Es waren halt die 75 Personen, die mit ihren Körben für die Speisenweihe in der Kirche teilnehmen durften und jene, die eben vor dem Gotteshaus mitgefeiert haben. Leider! Dennoch war es ein festliches Zusammensein, geleitet von unserem Pfarrer, der immer wieder darauf hingewiesen hat, dass wir alle, die daheim bleiben mussten mit einschließen. So waren wir dann doch wieder alle eins, wie Jesus uns das aufgetragen hat.