„Gut Ding braucht Weile!“ Weil es im letzten Jahr zeitlich zu knapp war, nach der Aufstellung des neuen Hochaltares, die Krippe an einem neuen Platz in der Kirche aufzubauen, ist es in diesem Jahr ein anderer Grund, warum es nicht möglich ist (wahrscheinlich ist es aber doch die ungenützte Zeit „dazwischen“, die uns wieder einen „Strich“ durch die „Rechnung“ macht!?): Es muss nämlich der komplette Unterbau erneuert und der Hintergrund restauriert oder ebenfalls neu gemacht werden!

Das Positive an der ganzen Sache ist, dass aus Restaurator Franz Niederhauser aus Thaur – er hat bereits unseren Hochaltar restauriert – ein neues Krippenpanorama, also den Hintergrund malen, und den Krippenberg mit Stall von Bethlehem aufbauen wird! Der jetzige Hintergrund ist durch die vielen Auf- und Abbauten total schadhaft geworden und zudem muss durch den neuen Standort im Kirchenschiff, auch der gesamte Unterbau von unseren Gemeindearbeitern erneuert werden. Das ist mit der Hauptgrund, warum man sich wieder zu einem weiteren Aufschub der Krippenpräsentation entschlossen hat. Nach diesen ganzen Maßnahmen besitzen wir dann etwas, das über viele Jahre wieder Bestand haben wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man plant, auch die wertvollen Figuren, nach und nach zu restaurieren und fachgerecht – ggf. nach kunsthistorischen Vorbildern – neu zu bekleiden.

Nachdem uns die vielen Renovierungsmaßnahmen der letzten Jahre viel gekostet haben, müssen wir das jetzt halt auch noch irgendwie durchbringen und dann eben Stück für Stück bezahlen. Wir geben auch der Hoffnung Ausdruck, dass uns die hochgeschätzte Landesgedächtnisstiftung, die uns bei allen bisherigen Renovierungsmaßnahmen am maßgeblichsten unterstützt hat, wieder unter die Arme greifen wird!

Hier einige Gesichter, die dieser Szenerie am Krippenberg das Leben einhauchen: