Die dunklen Wolken um St. Pankraz werden wieder heller! 

Nachdem die gesamte Turmspitze samt Kreuz und Kugel herunterzufallen drohte, wurde nun mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Wie berichtet hatte ein „möchtegern Jäger“ den Turmknopf von St. Pankraz als „Zielscheibe“ für seine Schießübungen benutzt und dadurch diesen Schaden – welcher sich jetzt auf ca. € 80.000,00 belaufen wird – verursacht. (Bericht aus dem Jahr 2017: Turmspitze St Pankraz droht herunter zu fallen / 2017)

Am 13.11.2018 um 11:15 Uhr war es nun so weit: Martin Berger unser geschätzter Experte für alle Schindeldachangelegenheiten hat, nach einigen Tagen Vorarbeit, mit seinem Helfer das Turmkreuz und die Turmkugel gelöst und abgeseilt. Es war zunächst ein nicht alltägliches Schauspiel, als Kugel und Kreuz aus dieser Höhe – Kirche und Berger Bühel – herunter kamen. Schließlich sah man auch, wie groß sie eigentlich sind!

Leider kam dann zum Vorschein, wie groß der Schaden ist:

Ein besonderer Moment ist dann jedoch wieder jener gewesen, als Pfarrer Gerst als Hausherr und ein Vertreter der Gemeinde Fügenberg, Sekretär Bernhard Steiner, die Zinnkapsel aus der Turmkugel entnommen haben und diese geöffnet wurde! Die Kapsel barg Originalurkunden und Dokumente aus der Zeit von 1838, 1875, 1907, 1953 und 1967. In ihnen ist jeweils eine kurze Chronik und eine Beschreibung der Arbeiten festgehalten.

Die Bilder zeigen Pfarrer Gerst, Sekretär Steiner und Martin Berger mit Gehilfen, beim Öffnen der Dokumentenkapsel und Sichten des Inhaltes:

Wir hoffen auf ein gutes Fortschreiten der Arbeiten und darauf, dass nicht noch weitere Schäden entdeckt werden.

Sollte alles passen, werden wir wohl beim Patrozinium, welches wir im Jahr 2019 am Montag, 13.05.2018, feiern werden (wegen des Muttertags am 12. Mai), nach der Segnung das Kreuz mit dem Wetterhahn und der Kugel aufziehen und aufsetzen können!