Auch das Dach – die Südseite – am Fügener Widum war ganz dringend fällig.

Anfangs August begann man, die ausgedienten, über 80 Jahre alten Dachplatten abzudecken und den Unterbau zu sanieren. Die erneuerten Holzteile wurde entsprechend dem Bestand gefärbelt.

Derzeit wird das Dach – mit den vom Denkmalamt vorgeschriebenen handgefertigten Betonplatten – neu eingedeckt.  Zum Abschluss wird auch noch das Blechdach auf dem Gegengiebel der Nordseite erneuert werden.

Nass wird einmal nichts mehr im altehrwürdigen Pfarrwidum in Fügen – das ist gut so! Aber, mit den Mitteln der Pfarrpfründe Fügen sitzen wir dadurch halt auch im „Trockenen“ – das ist weniger gut! Wir dürfen nicht jammern, weil wir ja auch etwas Besitz haben, aus dem wir – jetzt endlich wieder! – etwas einnehmen und solche Sachen nicht auf einmal, aber nacheinander durchführen und dann bezahlen können. Wenn viele meinen, die Kirche soll halt was verkaufen, dann könnten wir zwar alles sofort bezahlen, wenn die nächste Generation aber wieder vor dem Problem steht, dann ist nichts mehr da, mit dem die Erhaltung finanziert werden kann! Das müssen diese Kritiker auch einmal bedenken. Es ist ja auch Kulturgut, das dadurch für die Zukunft bleibt und somit etwas für die Allgemeinheit und auch unseren Tourismus, von dem wir alle leben!

Zu den Kosten: die Zimmermannsarbeiten, die Dachdeckung und Spenglerarbeiten, Honorare und alle Nebenkosten, machen eine Summe von € 82.000,00 notwendig. Unterstützung haben zugesichert: Land Tirol, Bundesdenkmalamt, Landesgedächtnisstiftung, Diözese Innsbruck. Für die röm.-kath. Pfarrpfründe Fügen verbleiben allerdings mindestens noch Kosten in der Höhe von ca. € 35.000,00!