Bereits an den Tagen vor dem Palmsonntag, waren viele freiwillige Helferinnen, unter der Leitung von Hermine Fillafer, in unserem Widum am Werk und haben 290 kleine Palmsträußchen gebunden. Thomas Fillafer hat mit Hermine davor bereits Schnittgut gesammelt und der „Krandl Toni“ und seine Frau Cindy haben aus Italien Ölzweige mitgebracht (leider können wir derzeit fast keinen Buchs mehr schneiden, da ihm der Zünsler sehr zugesetzt hat!). Auch für alle Bewohner des Franziskusheimes wurden Mini-Palmbuschen gebunden, von unserem Pfarrer geweiht und im Heim verteilt.

Die Spenden für das Bindewerk kommen zur Gänze unseren Ministranten und auch der Jungschar zugute – sie werden einmal „Minigolfen“ gehen oder etwas kaufen, was den Kindern Freude macht! Deshalb sagen wir EUCH ALLEN herzlichen Dank, dass ihr ein Sträußchen geholt habt!

Auch die Einnahmen aus den Osterkerzen, welche vor der Auferstehungsfeier am Karsamstag angeboten werden, kommen diesem Zweck zugute. (nicht dass es wieder, wie in den Vorjahren heißt, dass „die Kirche da wieder a riesen Gschäft macht“!?)

Der Palmsonntag begann ja so, wie die Karwoche eben beginnen muss: mit Schneefall und Kälte! Dennoch kamen sehr viele zur Palmweihe vor unserer Volksschule. Als sich die Prozession zur Kirche in Bewegung setzte begann unser Kirchenchor zu singen – es war sehr ergreifend und wird das nicht in vielen Orten so sein – ein ganz besonderer Dank hierfür an unsere Sänger/innen! Eindrucksvoll war der Zug, als er über unseren Dorfplatz herzog: die Jungbauern hatten die höchsten Palmstangen, welche dazu noch prächtig geschmückt waren, in ihren Tuxern mitgetragen! Dahinter kam ein fast unendlicher Zug der Bevölkerung und vor allem waren viele Buben mit den Palmstangen und Mädchen mit ihren Palmbuschen dabei – unser Pfarrer zog – sicher ein wenig stolz auf die Gemeinde – mit seinen Ministranten und Helfern voran in die Kirche ein, wo das Hochamt stattfand. Wie schon erwähnt, waren es so viele Besucher wie schon lange nicht mehr, die gekommen sind, um dem Einzug Jesu in Jerusalem zu gedenken und war die Disziplin aller in der Kirche bemerkenswert – vor allem die der jüngsten Teilnehmer! Auch hierfür VERGELTSGOTT, dass ihr da gewesen seid und mitgefeiert habt!

Vielleicht war es ja auch a bissl Vorfreude auf das Hackeler-Würstel mit an Unterwurzacher-Semmerl und an Saftl, die nach der kirchlichen Feier auf alle gewartet haben? Unsere beiden Gemeinden und unser Pfarrer haben nämlich die Palmstangen- und Palmbuschenträger/innen dazu eingeladen – natürlich auch die Großen, also die Erwachsenen! Für so viele Leute braucht das Vorbereitung und vor allem braucht es wieder Freiwillige, welche dazu bereit sind, ihren Sonntagvormittag dafür zu schenken! Bei „Freiwilligen“ fällt einem in Fügen sofort eine Gruppe ein: ja, unser Krapfenteam! Eine „Auswahl“ war wieder gekommen und hat ALLES für unsere Gemeinde gemacht!

Aufgrund der geltenden COVID-Bestimmungen war es nicht möglich das Würstelessen im Widum durchzuführen, auch im Widumgarten war es durch das nasse Wetter unzumutbar. Ich denke man kann aber sagen, dass das Platzl vor dem Krapfnhäusl, welches diesmal als Pfarrwürstelstandl gedient hat, ebenso gut geeignet ist und wir das so fortführen können. Danke an den Gemeindevorarbeiter Harald für die Straßensperre bzw. Verkehrsregelung.

DANKE: beiden Gemeinden mit den Bürgermeistern – Fügen vertreten durch die VBGM Evi Bielau und Fügenberg vertreten durch BGM Josef Unterweger, dem Pfarrer, dem Krapfenteam mit Anna, Marianne, Erna, Herta u. Lisi, dem „Ulmer Hansjörg“ und Josef Weiß für die Unterstützung, Kathrin Eller und der „Floacher Waltraud“, einfach allen, die ihren Beitrag geleistet haben und so auch EUCH, die Ihr so zahlreich teilgenommen habt!