Notwendige Dach-Arbeiten am Kirchturm Ried im Zillertal

Die Dachschindeln an unserem Kirchturm der Pfarre Ried-Kaltenbach sind in die Jahre gekommen und müssen dringend erneuert werden. Die Firma Martin Berger aus Matrei/Osttirol hat Ende Juni damit begonnen auf rund 35 Metern Höhe ein Gerüst für die Arbeiten am Zwiebelturm der Pfarrkirche aufzubauen.

Anfang Juli – bei halbwegs stabilem und trockenem Wetter – konnte dann mit dem Entfernen der alten Dachschindeln begonnen werden. Nachfolgend wird vor dem Eindecken mit den neuen Lärchen-Schindeln (sie lagern seit April auf dem Parkplatz bei der Kirche) auch die gesamte Unterkonstruktion der „Zwiebel“ überprüft und ausgebessert. Somit wird gewährleistet, dass der „obere Abschluss“ unseres Kirchturms auch in Zukunft stabil bleibt.

Im Anhang befinden sich noch mehrere Videos vom Aufbau des Gerüstes sowie von den verschiedenen Arbeiten, die uns dankenswerterweise von Peter Geisler aus Ried zur Verfügung gestellt wurden.


Lange Nacht der Kirchen in der Pfarre Ried-Kaltenbach

Am Freitag, den 7. Juni 2024 fand österreichweit die „Lange Nacht der Kirchen“ statt. Die Pfarre Ried-Kaltenbach beteiligte sich heuer wieder an der Aktion – als einzige Pfarre im gesamten Zillertal!

Da die „Lange Nacht der Kirchen“ heuer auf das Datum des „Herz-Jesu-Freitags“ fiel, wurde das Programm auch ganz auf das Thema Herz-Jesu ausgelegt. Mit der Aussetzung des Allerheiligesten, verschiedenen Anbetungs-, Meditations- und Bibeltexten entstand ein starker Impuls zum heiligsten Herzen Jesu für die Besucher. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einigen Kindern der Jungschar unseres Seelsorgeraums sowie von der Lobpreisgruppe „Gloria Pax“. Zum Schluss des Programms spendete unser Kooperator im Seelsorgeraum, Mag. Tobias Höck den eucharistischen Segen für alle Besucher der Langen Nacht der Kirchen in unserer Pfarre.

Abschließend gab es im Widumsgarten noch eine Agape, bei der sich alle Teilnehmer und Besucher der „Langen Nacht der Kirchen“ stärken und vor allem miteinander unterhalten konnten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Organisatoren und Ausführenden sowie bei allen Besuchern der „Langen Nacht der Kirchen“ in der Pfarre Ried-Kaltenbach fürs dabei sein!

Im Anhang sind noch ein paar Eindrücke von der Langen Nacht der Kirchen zu sehen…


Flohmarkt der Jungschar am 25. Mai 2024

Die katholische Jungschar Ried-Kaltenbach bedankt sich ganz herzlich bei allen Sachspendern, die uns verschiedenste Dinge für unseren Flohmarkt zur Verfügung gestellt haben.

Um 13 Uhr öffneten sich am Samstag, den 25. Mai 2024 die Türen des Pfarrheimes in Ried für die Be-SUCHER und Be-SUCHER-innen unseres Flohmarktes. Erfreulicherweise kamen viele Bewohner unserer Gemeinden und statteten uns einen Besuch beim Flohmarkt ab. Wenn auch nicht jedermann etwas Brauchbares dabei gefunden hat, so konnten sich alle bei einer Kaffeepause einen gemütlichen Nachmittag gönnen.

Herzlichen Dank für Euer Kommen und ein dickes „VERGELT’S GOTT“ für die großzügigen Spenden zugunsten unserer Jungschar! Und auch einen großen Dank an unsere Betreuerteam vom Flohmarkt!

Die katholische Jungschar Ried-Kaltenbach


Besuch der Senioren aus Zell am Ziller in Ried-Kaltenbach

Es ist schon zu einer kleinen Tradition der letzten Jahre geworden, dass die Senioren und Seniorinnen aus dem Pensionistenwohnheim Zell am Ziller (während des Umbaus des Heims aus Mayrhofen) einmal im Jahr zu einem kurzen Besuch in unserem Seelsorgeraum vorbeikommen. Heuer machten sich am Dienstag, den 7. Mai 2024 gut 25 Seniorinnen zusammen mit ihrem Begleitpersonal auf den Weg in die Pfarre Ried-Kaltenbach.

Nach der Ankunft um ca. 14 Uhr feierte Pfarrer Erwin Gerst mit den Damen und Herren eine kurze Andacht in der wunderschön geschmückten Pfarrkirche in Ried. Im Anschluss daran ging es in den Riederer Pfarrsaal, wo bereits eine gute Jause mit Kaffee und Kuchen auf die Pensionisten und Pensionistinnen wartete. Beim gemütlichen Beisammensein durfte natürlich gute Laune und Musik nicht fehlen.

Allen Helferinnen und Helfern bei diesem Seniorenausflug nach Ried sei an dieser Stelle ein ganz großes „VERGELT’S GOTT“ gesagt.

Wir freuen uns jedenfalls schon auf nächstes Jahr, wenn uns die Senioren aus Zell am Ziller bzw. aus Mayrhofen vielleicht wieder im Seelsorgeraum besuchen kommen!


Erstkommunion 2024 in Ried-Kaltenbach

Am Sonntag, den 5. Mai 2024 feierte die Pfarre Ried-Kaltenbach das Fest der Erstkommunion. 28 Kinder aus Ried und Kaltenbach durften zu diesem Anlass das erste Mal die Heilige Kommunion empfangen.

Das Thema für die Erstkommunion – die letzte unseres Herrn Pfarrers Erwin Gerst in der Pfarre Ried-Kaltenbach – war diesmal „Der gute Hirte„. Zu diesem Thema haben die Erstkommunikanten in der Schule bereits kleine Schafe gebastelt.

Die Erstkommunikanten gestalteten ihre Feier mit den passenden Messtexten mit, Pfarrer Erwin Gerst hatte dann für seine Predigt zum Thema passenderweise auch einen Hirtenstab mitgebracht. Musikalisch umrahmt wurde der Erstkommunion-Gottesdienst von der Volksschule Kaltenbach.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an unseren Herrn Pfarrer für die wunderschön gestaltete Hl. Messe, an unsere Pfarr-Häuseren/Mesnerin Christa Rauch für die wunderschön vorbereitete Pfarrkirche sowie den Blumenschmuck. Den Lehrpersonen der beiden Volksschulen in Ried und Kaltenbach, stellvertretend den beiden Direktoren Elisabeth Keiler und Mario Niederklapfer für die schulische Vorbereitung der Erstkommunion und an den Schulchor der VS Kaltenbach.

Ein herzliches Vergelt’s Gott sei auch den Gruppenleiterinnen aus Ried und Kaltenbach für die außerschulische Vorbereitung in den einzelnen Gruppen gesagt, ebenso unserem Fotografen Hans-Peter Eberharter und der BMK Ried-Kaltenbach, die die Erstkommunikanten beim Einzug zur Erstkommunion begleiteten und für die Kinder nach der Messe noch einige Ständchen aufspielten.

VIELEN DANK EUCH ALLEN!!!


Gedenkmesse und Einweihung Gedenktafel für Dr. Adolf Hörhager aus Kaltenbach

Nach ungefähr 2 Jahren Planung war es am Sonntag, den 14. April 2024 soweit – Am Friedhof der Pfarre Ried-Kaltenbach konnte eine Gedenktafel für Dr. Adolf Hörhager eingeweiht werden. Die Tafel wurde von der Studenten-Verbindung „Rheno Danubia“ gestiftet und auf der Seite der alten Kapelle angebracht.

Zuvor fand in der Pfarrkirche in Verbindung mit der Abendmesse ein Gedenken an Dr. Hörhager statt.

Entstanden ist die Idee der Gedenktafel in der Verbindung Rheno Danubia bei Nachforschungen über verstorbene Mitglieder. Dabei stellte sich heraus, dass Dr. Adolf Hörhager als einem der Gründungsmitglieder ein besonders tragisches Schicksal während der NS-Diktatur widerfahren ist. Leider wurde das Grab der Familie Hörhager am Friedhof von Ried-Kaltenbach bereits vor vielen Jahren aufgelassen, so dass heute weder die Urne noch ein Grabstein des Verstorbenen mehr vorhanden ist.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang neben unserem Herrn Pfarrer Erwin Gerst auch Herrn Dr. Stephan Astegger, der als Mitglied der Rheno-Danubia-Verbindung sehr akribisch über das Leben von Dr. Hörhager und seiner Familie nachgeforscht hat. Er hat beim Abendgottesdienst am 14. April 2024 auch die Lebens-Geschichte des Verstorbenen vorgetragen.

Ebenfalls ist von der Studenten-Verbindung auch ein kleines Schreiben aufgelegt worden, in dem man die Geschichte nachlesen kann.

Es war auch sehr schön, dass an der Gedenkmesse mit Einweihung der Tafel ca. 25 Mitglieder (und Senior-Mitglieder) dieser nicht schlagenden Verbindung extra angereist waren.

Angedacht ist für die Zukunft, dass man bei der Gedenktafel noch einen QR-Code anbringen wird, bei dem man „zeitgemäß“ auch den Lebenslauf von Dr. Adolf Hörhager auf dem Smartphone nachlesen kann.

Nachfolgend sind noch einige Bilder von der Feier zu sehen – weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen!


Romreise unserer Ministranten im Seelsorgeraum

Nach längerer Pause fuhren wir heuer wieder einmal mit den größeren Ministranten unseres Seelsorgeraums nach Rom. Die für den Frühjahr vorgesehene Fahrt mit den Ministranten aus Fügen, Ried-Kaltenbach und Uderns musste auf den Herbst verschoben werden, und so war es nun von Donnerstag,19. Oktober (Abend) bis zum Sonntag, 22. Oktober (Abend) endlich so weit.

Donnerstag Abend ging es mit 2 Reisebussen voller Ministranten – insgesamt 57 an der Zahl – sowie mit unserem Kooperator Mag. Tobias Höck, dem entsprechendem Begleitpersonal, Busfahrern und einer Dolmetscherin, leider aber unseren Herr Pfarrer Erwin Gerst, in die „ewige Stadt“, wo wir am Freitag Morgen ankamen.

Der 1. Weg sollte uns dann gleich am Freitag Vormittag in die kirchliche Zentrale – den Vatikan – führen. Am Petersplatz angekommen, wurden wir gleich von schier unzähligen Pilgern überrascht, die auf den Einlass in den Petersdom warteten. Die Schlange wurde von Minute zu Minute immer länger. Wir beschlossen nun erst einmal, etwas zu frühstücken, während unsere Dolmetscherin Marlies Mitterer vergeblich versuchte, für uns einen schnelleren Zugang zur imposanten Kirche zu erreichen. Wir hätten in der Warteschlange mindestens 4 Stunden „verloren“, außerdem noch durch die derzeit sehr strengen Sicherheitskontrollen vor dem Petersdom müssen und dazu auch noch (nicht wenig!) Eintritt pro Person bezahlen müssen. (Bilder weiter unten: Romreise 00 bis Romreise 06)

Wir beschlossen nun also kurzfristig, einen kleinen Stadtrundgang zu machen, der uns z.B. an der berühmten Engelsburg vorbei führte. Weiters stand der nicht weniger imposante Trevi-Brunnen auf der Liste der Stadtbesichtigung. Aber auch vor dem Brunnen herrschte – trotz Mitte Oktober – noch immer ein sehr dichtes Treiben von unzähligen Touristen. Auch in den vielen kleinen Gassen rund um die ganzen Sehenswürdigkeiten wie etwa dem berühmten „Pantheon“ wimmelte es nur so von Leuten – und auch hier wäre in einer langen Schlange zur Besichtigung zu warten gewesen. Außerdem wäre abermals ein Eintrittsgeld verlangt worden. (Bilder 07 -12)

Wir beschlossen aber auf dem Weg zurück zu unserem Treffpunkt und vor dem Fahrt zum Hotel noch die Kirche St. Ignazio zu besuchen. Unsere Minis waren auch in St. Ignazio wieder von der Größe der Kirche beeindruckt. (Bilder 13- 16)

Auf dem Weg zu unserem Hotel fuhren wir dann schließlich an vielen alten Bauten, Aquädukten, Stadtmauer-Teilen, etc… sowie unzähligen Kirchenbauten vorbei. Man kann anhand der erhaltenen Bauwerke und Ruinen noch immer die ganze Schönheit des alten Roms erahnen!

Samstag ging es dann am Vormittag wieder zurück in die Stadt. Unser abgeändertes Programm sah am Vormittag erst einen Besuch der ganzen Anlage rund um das weltberühmte Kolosseum vor. Auch hier wieder das Bild der strengen Sicherheitskontrollen und langen Warteschlangen dieses Wahrzeichens von Rom. Da wir aber nur begrenzte Zeit hatten, brauchten wir erst gar nicht überlegen, ob wir uns in eine der Schlangen anstellen sollten. (Bilder 18 – 20)

Nach dem Kolosseum fuhren wir mit unseren Bussen dann weiter zur Kathedrale „St. Paul vor den Mauern“. Diese wunderschöne Kirche verdankt ihren Namen dem Apostel Paulus, der an dieser Stelle nach begraben wurde. In der sehr beeindruckenden, großen Kirche sind unter anderem auch alle Päpste der Geschichte der römisch-katholischen Kirche in aufwendigen Mosaiken verewigt.. Man kann auch im Altarbereich die Grabstätte und die Fesseln besichtigen (Paulus starb als Märtyrer der Kirche und wurde geköpft!). (Bilder 21 – 29)

Nach dem Mittagessen fuhren wir schließlich noch auf eine riesige „Park-Anlage im südlichen Rom, die unsere Ministranten vor allem auf den 2. Blick fesselte. Der Besuch der „Calixtus-Katakombe“ führe uns im wahrsten Sinn des Wortes unter die Erde. Unter der Parkanlage befinden sich auf mehreren Ebenen in bis zu 15 Metern Tiefe unzählige Grabstätten von ca. einer halben Million Menschen. Es ist die größte, der gut 60 Katakomben im Gebiet von Rom. Die Gänge dieser Katakombe haben eine Gesamtlänge von über 20 Kilometern! Im begehbaren Teil der Grabanlage sind natürlich keine Toten zu sehen, aber trotzdem war es für unsere Minis faszinierend zu sehen, wie früher die „Ur-Christen“ in Fels-Nischen bestattet wurden. Nach der Besichtigung der Katakomben feierten wir auch noch mit unserem Kooperator Mag. Tobias Höck eine Hl. Messe in der Kirche auf dem Gelände. (Bilder 30 – 35)

anschließend ging es wieder zurück in unser Hotel, wo bereits das Abendessen auf uns wartete.

Sonntag morgen fuhren wir schließlich nach einem guten Frühstück und dem Koffer packen gegen 9 Uhr von dem Hotel südlich von Rom wieder zurück nach Tirol, wo wir nach mehreren Pausen um 21 Uhr alle wieder gesund ankamen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unserem Herrn Pfarrer Erwin Gerst, der diese Reise für die Ministranten möglich machte – natürlich auch bei allen Spendern und Gönnern, die diese Reise mitfinanziert haben. Unsere Ministranten und Ministrantinnen sowie das gesamte Begleitpersonal brauchte für die Reise nichts zu bezahlen!

Ein weiterer Dank geht an Marlies Mitterer, die in den Tagen vor und während der Rom-Reise alles organisierte, kurzfristig wieder alles umkrempelte und uns so einen angenehmen Aufenthalt in Rom ermöglichte. Ebenso geht der Dank an unsere 3 Busfahrer, Hannes, Markus und Boris die uns die ganze Reise unermüdlich von A nach B und C und wieder zurück chauffiert haben.

Schließlich auch noch ein großes „Vergelt’s Gott“ an unseren Kooperator Tobias Höck und die mitreisenden Begleiter Alois Hanser, Maria Spalt, Josef u. Kathrin Eller, Paul Leo, Johanna Geir und Lisa Weiß, die immer ein Auge auf unsere Ministranten hatten! Ohne Euch alle wäre diese Reise nicht möglich gewesen!

In den nachfolgenden Bildern sind einige Eindrücke unserer Romfahrt zu sehen.


Diakonweihe von Dr. Walter Buchegger

Am Samstag, den 2. September 2023 war es endlich soweit: nach mehreren Jahren in der Ausbildung – von Coronabedingten Unterbrechungen begleitet – darf sich Dr. Walter Buchegger aus Uderns nun offiziell Diakon nennen!

In einem feierlich gestalteten Gottesdienst im St. Jakobs-Dom in Innsbruck empfing „unser Walter“ zusammen mit sechs weiteren Kandidaten die Diakon-Weihe von Diözesan-Bischof MMag. Hermann Glettler. Begleitet wurde Walter Buchegger bei diesem besonderen Moment von vielen mitgereisten Bewohnern und persönlich eingeladenen Gästen aus unserem Seelsorgeraum.

Natürlich darf bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt bleiben, dass die Ehefrauen und Familien der Diakone während der Ausbildung zu diesem Amt eine wichtige Rolle spielen. Walter Bucheggers Ehefrau Ingrid Buchegger hat ihn (nicht nur) während der Ausbildungszeit zu 100 Prozent unterstützt und wird dies sicherlich auch in Zukunft tun!

Die Aufgaben von Dr. Walter Buchegger (und auch der anderen neu geweihten Diakone) in der pastoralen Arbeit sind sehr vielfältig und mit dem jeweiligen „Dienstvorgesetzten“ abgesprochen. So wird Walter unseren Herrn Pfarrer Erwin Gerst sowie unseren neuen Kooperator Mag. Tobias Höck in Zukunft bei verschiedenen kirchlichen Feiern, Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Diakon liegt in der seelsorglichen Betreuung und Begleitung von behinderten, kranken und alten Mitmenschen. So wird Walter sicherlich auch in Zukunft als „Uderner“ im Caritas-Zentrum Zillertal und auch im Franziskusheim in Fügen ein gern gesehener „Mitarbeiter“ sein!

Wir wünschen Dr. Walter Buchegger für seine zukünftige Tätigkeiten als Diakon viel Freude und Begeisterung, Kraft und Ausdauer sowie die Unterstützung in seinem Wirken von der Familie und der Bevölkerung im Seelsorgeraum! Lieber Walter – Alles Gute zu Deiner Weihe und für Dein Wirken!

Nachfolgende Bilder wurden uns dankenswerterweise von der Diözese Innsbruck zur Verfügung gestellt. Bildnachweis: Sigl/dibk.at


Begrüßung des Kooperators in Fügen

Bild: Klaus Wildauer

Seit dem 01.09.2023 ist der Neupriester, Mag Tobias Höck, vom Innsbrucker Bischof als Kooperator im Seelsorgeraum Fügen – Uderns – Ried/Kaltenbach, eingesetzt worden. Er wird in allen drei Pfarren im Rahmen eines Gottesdienstes von Pfarrer Erwin Gerst vorgestellt.

In Fügen war es am 03. September schon soweit: Der Kooperator hielt mit allen Ministranten und Kommunionhelfern, Lektoren sowie Wortgottesdienstleitern, den Obleuten von Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat und unserem neuen Diakon Walter, Einzug in die altehrwürdige Dekanatspfarrkirche Fügen. Zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes gab es eine Begrüßung und kurze Vorstellung durch unseren Pfarrer Erwin Gerst. Er erklärte auch die Aufgaben, die unser Kooperator künftig in den Pfarren wahrnehmen muss: es ist hauptsächlich die Seelsorge, in die er voll eingebunden wird! Auch wenn Mag. Tobias Höck im Fügener Widum wohnen wird (der Umbau läuft allerdings noch), ist er für ALLE Pfarren zuständig und nicht nur für Fügen. Der Pfarrer hat seiner Freude Ausdruck gegeben, dass wir erstmals seit fast 50 Jahren wieder einen Kooperator haben, früher waren es oft auch zwei oder drei, als es noch genügend „Nachwuchs“ gab.

Pfarrer Erwin bat Kooperator Tobias, im Rahmen seiner Predigt sich und seinen Werdegang den Fügenern nahezubringen und (!) – wie der Pfarrer betonte – „Wir wollen ALLES von Dir wissen!“ „Folgsam“ ist der Kooperator dann mit einigen Infos „herausgerückt“ und jetzt wissen wir z.B. alle, dass er die Schuhgröße 43 hat!

Mit festlichen Klängen wurde der Sonntagsgottesdienst vom Kirchenchor umrahmt. Diakon Walter übernahm erstmals bei der Eucharistiefeier seinen Dienst in Fügen.

Der Gottesdienst endete mit dem Primizsegen des Neupriesters. Für diesen, so sagten unsere Vorfahren, möchte man sogar ein Paar Schuhe durchtreten, da dieser Segen so großen Wert hat.

An die Gottesdienstbesucher erging durch den Pfarrer und die beiden Bürgermeister von Fügen und Fügenberg noch die Einladung zur Agape auf dem Schlossplatz!  S’Wetter war kaiserlich und s“Platzl war durch die „Burgherrin“ Tamara festlich hergerichtet – natürlich mit Hilfe unserer Gemeindearbeiter! Vergeltsgott! Aber dann ging es auch schon los mit der Agape: Die Schoner Wirtsleute haben ein Buffet aufgebaut, das sich sehen lassen konnte: Tomate/Mozzarella und Rindfleischsalat im Weckglasl, Schnitzelsemmerln, Pressknödelburger und Zillertaler Krapfen – später gabs auch noch Topfennocken vom Rest der Krapfenfülle. Mmmmmmmm… GUAT! Tamara kredenzte neben so manchen Safterln und Wasserln einen hervorragenden Rosé Frizzante und einen guten Weißen .(Brauchte man auch bei den Temperaturen und den ganzen Schmankerln. Man muss die ja auch „hinunterspülen“ weil man die anderen auch probieren will….)

Als krönenden Abschluss hat die Ortsbäuerin von Fügenberg, Monika, noch köstliche Tortenstückerl bereitgestellt: einmalig gut!

Pfarrer Erwin Gerst, war trotz seiner laufenden Reha mit auf den Platz gekommen und unterhielt sich mit vielen seiner „Pfarrkinder“, die sehr froh waren, dass es mit ihm jetzt bergauf geht! Nach dem erwähnten Primizsegen, den Mag. Höck einzeln jedem, der es wollte spendete und der so großen Anklang fand, dass er erst eine dreiviertel Stunde später kam, war auch er am Platz und man konnte ihn persönlich kennen lernen (und „auf die Füße schauen!“). Lieber Kooperator, wir sind sehr froh, dass du jetzt da bist und unseren Pfarrer zusammen mit dem Diakon unterstützen wirst!

Dein Leitspruch für dein priesterliches Wirken wurde in Fügen gleich Realität. Er lautet: „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“ (Röm 12,15) – Nachdem wir dich freudig empfangen und mit dir gefeiert haben, kamen gleich in der ersten Woche deines Wirkens vier Begräbnisse in Fügen auf deinen Plan!


Glockenaustausch in Ried-Kaltenbach am 27. Juni 2022

Am Montag, den 27. Juni 2022 war es endlich soweit: nach einigen Vorbereitungs-Arbeiten im Glockenturm unserer Pfarrkirche Ried-Kaltenbach konnte der notwendig gewordene Glockentausch durchgeführt werden. Da unsere große Freinademetz-Glocke von 2002 leider vergangenes Jahr am 15. August gesprungen ist und seither nicht mehr „funktionsfähig“ war, musste eine neue Glocke hergestellt werden.

Am Morgen des 27. Juni kam nun die neue Freinademetz-Glocke – die von der holländischen Glockengießerei „Royal Eijsbouts“ hergestellt wurde – vor unserer Pfarrkirche an. Die „alte“ Glocke war in den Tagen davor bereits demontiert und der Glockenstuhl für den Tausch vorbereitet worden.

Pünktlich um 8:30 Uhr baute sich ein Lastkran der Firma „Empl“ vor dem Glockenturm auf, an dem kurze Zeit später auch schon die Freinademetz-Glocke von 2002 „am Haken“ hing. Mitarbeiter der Firma „Schauer und Sachs“ dirigierten mit viel Feingefühl die Glocke aus dem Turmfenster. Einige Minuten danach war diese dann auch schon fertig abgelassen und es begegneten sich nun die beiden „Schwestern“ vor dem Glockenturm der Pfarrkirche in Ried.

In einer anschließenden kurzen Feier segnete unser Herr Pfarrer Erwin Gerst die neue Freinademetz-Glocke vor den vielen Besuchern, die beim Glockentausch mit dabei sein wollten. Nach der Segens-Zeremonie wurde „die Neue“ auch bereits einmal angeschlagen, damit alle Anwesenden einen ersten Klangeindruck gewinnen konnten.

Nach einigen „Pressefotos“ traten schließlich wieder die Monteure und der Kranführer in Aktion. Innerhalb weniger Minuten war die neue Glocke auch schon wieder in die Höhe aufgezogen, wo sie mit viel Feingefühl des Kranführers durch die Fensteröffnung des Glockenturms eingefädelt wurde. Alles was für die Besucher so spielerisch aussah, konnte nur durch ein gut eingespieltes, professionelles Team funktionieren. Immerhin wiegt die Freinademetz-Glocke rund 2650 kg und links und rechts blieben beim Turmfenster nur wenige Zentimeter an Spielraum!!!

Am Nachmittag des Montags hing dann die neue Freinademetz-Glocke auch schon wieder an ihrem „alten Platz“ und Dienstag Nachmittag konnten nach dem Einbau des Antriebs und der Elektroinstallationen die ersten Töne erklingen. (Im Übrigen wurden in den letzten Tagen/Wochen auch bei allen anderen Glocken die Antriebe, Elektrik,… auf den neuesten Stand gebracht!)

Ein großes DANKESCHÖN an alle Firmen, die an der Herstellung und am Tausch der Glocke beteiligt waren sowie an die beiden Glockenexperten Thomas Zimbelmann und Matthias Dichter, die das ganze Projekt mit begleiteten.

Danke auch an Sigi Geisler für die Bilder und Peter Geisler für die Bereitstellung eines kuren Videos vom Glockentausch!

Video zum Glockentausch Ried-Kaltenbach am 27. Juni 2022