40-jähriges Priesterjubiläum unseres Pfarrers Erwin Gerst

Am Sonntag, den 7. Juni 2020 feierte unser Herr Pfarrer Erwin Gerst sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Aufgrund der derzeitigen Maßnahmen (Corona-Pandemie) wurden alle geplanten Feierlichkeiten zu diesem besonderen Jubiläum in unseren Pfarren bis auf Weiteres verschoben.

Geboren wurde unser Herr Pfarrer am 28. Mai 1956 in Wörgl, wo er aufwuchs und seine Kindheit verbrachte und die Schule besuchte.

Weiters besuchte er auf seinem Weg zum Priester das Aufbaugymnasium in Horn/Niederösterreich sowie anschließend die Ordenshochschule der Franziskaner in Schwaz. Auf seinem ganzen Weg der Ausbildung wurde er stets von seinen Eltern Kurt und Frieda Gerst begleitet.

Am 07. Juni 1980 wurde Erwin Gerst dann im Dom zu St. Jakob in Innsbruck unter dem damaligen Bischof Paulus Rusch zum Priester geweiht. Eine Woche später wurde dann in seiner Heimatgemeinde Wörgl der Primizgottesdienst gefeiert. Die Ankunft des „Primizianten“ erfolgte mit allen Ehren am Bahnhof Wörgl (sein Vater war Eisenbahner).

Seine „erste Tätigkeit“ als Priester hatte Pfarrer Erwin Gerst dann ab September 1980 als Präfekt (Erzieher) im bischöflichen Gymnasuim „Paulinum“ in Schwaz.

Dort blieb der für 4 Jahre bis zum Sommer 1984. In dieser Zeit als Präfekt half Pfarrer Gerst in verschiedenen Pfarren der Umgebung an den Wochenenden als Priester aus, bevor es ab Herbst 1984 in die Pfarre Ried-Kaltenbach ging.

Unter viel Entbehrungen (das Widum in Ried war anfangs fast unbewohnbar) nahm Erwin Gerst ab 1. September 1984 seine Arbeit mit viel Schwung auf. Ein Jahr später (ab 1.9.1985) kam die Pfarre Uderns zum Wirkungskreis unseres Pfarrers hinzu.

In den ersten Jahren hatte er neben der ganzen seelsorglichen Tätigkeit auch viel mit Renovierungsarbeiten in Ried und Uderns zu tun. Unter Anderem wurde in Ried und Uderns die Kirche innen und außen sowie das Riederer Widum renoviert. In all den Jahren war unserem Herrn Pfarrer der Heilige Pater Freinademetz (ein Onkel von ihm) immer ein seelischer Begleiter. Er wurde auch auf dem Pfarrheim Ried mit einem Bild verewigt.

Zu weiteren Projekten zählen z. B. der Neubau des Pfarrheimes in Ried, sowie das Caritas-Heim in Uderns und das Hilfsprojekt „Tirol pro Albanien“, welches Pfarrer Gerst mit dem damaligen Bischof Reinhold Stecher nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Albanien aufbaute. Dieses Projekt ist auch heute noch – nach vielen Jahren – ein großes Anliegen unseres Pfarrers, ebenso wie die Behinderteninitiative „Sonnenschein e.V.“.

Seit dem 1. September 2012 – also seit mittlerweile fast 8 Jahren – zählt auch die Pfarre Fügen zum Aufgabengebiet unseres Jubilars. Auch hier hat Pfarrer Gerst vieles von seiner Handschrift hinterlassen und umgesetzt – sowohl in der Seelsorge als auch in anderen Bereichen der Pfarre.

„Amtseinführung“ in Fügen mit Dekan Edi Niederwieser, Pfarrer Gerst und Vertretern aller 3 Seelsorgeraum-Gemeinden

So bleibt uns abschließend nochmals eine ganz dickes VERGELT’S GOTT an unseren Herrn Pfarrer zu sagen und zu hoffen, dass er uns noch viele Jahre mit seinem Wirken und Schaffen erhalten bleibt! Deine Pfarren im Seelsorgeraum Fügen, Ried/Kaltenbach und Uderns


Auffrischung des Freinademetz-Bildes

Anfang Juni 2020 – rund 28 Jahre nach seiner Erschaffung – wurde das große Bildnis des Pater Freinademetz an der Nordseite unseres Pfarrheimes in Ried „renoviert“. Patricia Karg, die das Bild 1992 geschaffen hat, kam mit einem Gehilfen in unsere Pfarre, um ihr Kunstwerk zu säubern und farblich aufzufrischen. Das Bild hatte in den letzten Jahren aufgrund der Witterung an Strahlkraft verloren. Nun wird es sicherlich wieder für viele Jahre in „neuem Glanz“ erstrahlen!


1. Messen in Ried-Kaltenbach

Am 17. Mai 2020 war es soweit: Nach gut 2 Monaten „Kirchenschließung“ wegen der Vorsorge-Maßnahmen zur Corona-Pandemie gab es in der Pfarre Ried-Kaltenbach – so wie auch in allen weiteren Pfarren unseres Landes -wieder die 1. öffentlichen Messen. Die Gottesdienste wurden in Abstimmung mit den derzeit gültigen Rahmenbedingungen mit Schutzmasken, Sicherheitsabstand, Händedesinfektion, etc… abgehalten.

Es kamen zu den beiden Sonntags-Gottesdiensten in Ried auch ungefähr die Besucher, die wir uns erwartet haben – die derzeitigen Auflagen und der Respekt vor den Corona-Maßnahmen haben aber sicherlich den einen oder die andere Gottesdienstbesucher/-in von einer Teilnahme an den Hl. Messen zu Hause bleiben lassen.

Wie Pfarrer Erwin Gerst auch in seiner ersten „Nach-Corona-Predigt“ anklingen ließ, hoffen wir alle auf eine baldige, weitere Lockerung der Maßnahmen, damit wir langsam aber doch wieder „normale“ Gottesdienste ohne bzw. mit weniger Einschränkungen feiern können. „

…Ein Anfang ist getan. Nun gilt es, darauf aufzubauen…“ (Zitat: Pfarrer Erwin Gerst).