Wallfahrt nach Assisi im Heiligen Jahr 2025

Im Oktober 2025 unternahmen wir als Seelsorgeraum Fügen–Ried–Kaltenbach–Uderns eine viertägige Wallfahrt nach Assisi. Insgesamt waren wir 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter auch Gläubige aus anderen Regionen. Begleitet wurden wir von unserem Pfarrer Tobias Höck und Pater Erich Geir. Die Reise war geprägt von spirituellen Impulsen, kulturellen Begegnungen und einer gut organisierten Durchführung.

Tag 1 – Anreise mit Zwischenstopp in Mantua

Wir starteten frühmorgens im Zillertal und machten auf dem Weg nach Assisi einen Zwischenstopp in Mantua. Dort nahmen wir an einer Stadtführung teil und erhielten interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur der Altstadt. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten am Abend Assisi. Die ruhige und besondere Atmosphäre der Stadt war bereits bei der Ankunft spürbar.

Tag 2 – Auf den Spuren des heiligen Franziskus

Am zweiten Tag erkundeten wir Assisi bei einer geführten Besichtigung. Wir besuchten das Eremo delle Carceri, die Rocca Maggiore, die Kathedrale San Rufino, St. Katharina, Santa Maria Maggiore mit dem Grab des heiligen Carlo Acutis sowie die Basilika San Francesco. Am Abend feierten wir gemeinsam eine Messe in der Cappella Frate Leone – ein würdiger Abschluss des Tages.

Tag 3 – Perugia, Trasimenosee und San Damiano

Unser dritter Tag führte uns nach Perugia, die Hauptstadt Umbriens. Bei einer Stadtführung lernten wir den Palazzo dei Priori und die Fontana Maggiore kennen. Am Nachmittag verbrachten wir entspannte Stunden am Trasimenosee und nahmen an einer Weinverkostung teil, bei der wir regionale Spezialitäten kennenlernen durften. Ein spontaner Besuch in San Damiano – ein Ort mit besonderer spiritueller Bedeutung – rundete den Tag ab.

Tag 4 – Rückreise mit Zwischenstopp am Gardasee

Den letzten Tag begannen wir mit einer Frühmesse in St. Pietro. Danach traten wir die Heimreise an. Ein Zwischenstopp in Bardolino am Gardasee bot uns noch einmal Gelegenheit zur gemeinsamen Zeit und zum Ausklang der Reise. Am Abend kamen wir wieder wohlbehalten im Zillertal an.

Wir danken dem Reisebüro Alex Travel für die zuverlässige Organisation und Betreuung. Die Wallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung – geistlich, gemeinschaftlich und kulturell.


Jugendwallfahrt in Fügen

Vergangenen Freitag fand in Fügen die Jugendwallfahrt des Seelsorgeraums statt – mit besonderem Besuch von Bischof Hermann und Generalvikar Roland.

Geplant war eine kleine Wanderung zum Marienberg, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen starteten wir mit einer gemeinsamen Jause, bevor wir in der Dekanatspfarrkirche eine besinnliche Andacht feierten.

Der Nachmittag wurde kreativ und lebendig: In kleinen Gruppen wurde gespielt, gemalt und miteinander gesprochen – ein echtes Miteinander, das trotz Regen für gute Stimmung sorgte.

Der krönende Abschluss war die feierliche Herz-Jesu-Messe, zelebriert von Bischof Hermann – ein bewegender Moment für alle Beteiligten.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an Kathrin Eller, Waltraud Dengg und Maria Spalt für die liebevolle Verpflegung – sowie an den Spar-Markt Fügen für die Unterstützung.


Wanderung zur Kreuzjochkapelle

Am 17. August 2025 fand unter dem Motto „Wandern-Kräuter-Glaube“ eine Wanderung zur Kreuzjochkapelle statt. Trotz anhaltenden Regens machten sich zahlreiche Personen auf den Weg und ließen sich von den Wetterbedingungen nicht abschrecken. Nach der Ankunft wurde eine Messe abgehalten, die von Pfarrer Tobias Höck gemeinsam mit Vikar Dominic zelebriert wurde. Während des gemeinsamen Weges bereicherte Wibmer Elvira die Gruppe mit kurzen Impulsen zu verschiedenen Kräutern, wodurch Naturerlebnis und spirituelle Impulse miteinander verbunden wurden.


Langen Nacht der Kirche in der Pfarre Fügen

Die Lange Nacht der Kirche in der Pfarre Fügen bot ein abwechslungsreiches Programm und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Der Abend begann mit einer feierlichen Heiligen Messe in der Dekanatspfarrkirche, die musikalisch vom Gospelchor Wildschönau begleitet wurde. Die beeindruckenden Gesänge verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre. 

Im Anschluss präsentierte der Chor weitere musikalische Beiträge, bevor die Gäste zur Agape ins Schloss Fügen eingeladen wurden. Dort bot sich die Gelegenheit, sich in geselliger Runde auszutauschen und den Abend in angenehmer Atmosphäre fortzusetzen. 

Passend zum Filmklassiker, der später gezeigt wurde, war Pfarrer Tobias Höck an diesem Abend mit einem Waffenrad unterwegs – eine charmante Erinnerung an die ländliche Szenerie von Don Camillo und Peppone. 

Den Abschluss des Abends bildete die Filmvorführung von Don Camillo und Peppone im Rainer Saal. Die Bürgermeister von Fügen, Dominik Mainusch, und Fügenberg, Josef Unterweger, sowie Pfarrer Tobias Höck verkörperten die Figuren bildlich und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Die Vorstellung des Klassikers wurde von den Besucherinnen und Besuchern geschätzt und rundete den Abend gelungen ab. 

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Gospelchor Wildschönau, den Organisatoren sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.


Tafel und Fairteiler in Uderns

In unserer Wohlstandsgesellschaft werden nach wie vor unzählige LEBENSMITTEL im Müll oder Kompost entsorgt. Viele unsere Mitmenschen wären aber dringend darauf angewiesen oder können sich vieles, was wir da entsorgen, nicht leisten.

Es ist mehr als wünschenswert, dass sich Menschen bereit erklären, das nicht zuzulassen! Es ist auch enorm wichtig, dass sich unsere Lebensmittelgeschäfte – egal um welche Sparte es sich handelt – bereit erklären, dass die noch ohne Bedenken verzehrbaren Produkte – solchen Menschen oder überhaupt allen verfügbar gemacht werden, welche diese gerne noch verwenden mögen!

Dazu braucht es aber eben die Leute, die den „Hol- und Bringdienst“ übernehmen. Denen und jenen, die es erlauben gilt unser ganz großer Dank!

In unserem Seelsorgeraum gibt es neben den  direkten Angeboten in den Geschäften aber auch 2 Stellen, welche sich dieser Sache verschrieben haben:

  • den Fairteiler am Bahnhof in Uderns

und

  • die Tafel, geführt vom Roten Kreuz im Caritas Zentrum Uderns

Beide verhindern, dass Lebensmittel weggeworfen werden aber es gibt Unterschiede, welche wir aufgrund vieler Nachfragen in unseren Pfarrbüros einfach einmal klarstellen möchten:

Fairteiler am Bahnhof in Uderns: „Alle Menschen sind eingeladen sich am „Fairteiler“ kostenlos zu bedienen. Das hat aber nichts mit Bedürftigkeit zu tun, sondern damit, dass wir Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen“ (Info Homepage Fairteiler). Es kann sich also JEDER dort holen, was „angeboten“ wird und es selber oder in einem Betrieb verwenden. Ein Freiwilligenteam befüllt den Lebensmittelschrank immer wieder.

Eine wirklich ganz gute Einrichtung um der Verschwendung Einhalt zu gebieten!

Tafel Uderns: Auch bei der Tafel werden Lebensmittel gerettet! Der Unterschied ist allerdings, dass hier nur jene Menschen kommen, welche sich Einkäufe von Lebensmitteln generell bzw. von besonderen Produkten oder von Hygieneartikel etc. nicht oder nur schwer leisten können. Bei der Tafel sind freiwillige Mitarbeiter seit mehr als 13 Jahren vor Ort, welche die Speisen sortieren, prüfen und dann für die Ausgabe vorbereiten. Die „Tafelrunde“ und jene die kommen um Sachen zu holen, werden zu einer kleinen Familie, was allen gut tut! Besonders wichtig ist aber für das Funktionieren der Tafel, dass die Lebensmittelgeschäfte diese ganze Reihe von Produkten auch der Tafel verfügbar machen – also wirklich für die Tafel bereithalten! Auch hier sind es die Freiwilligen, welche den „Hol- und Bringdienst“ vom Geschäft zur Tafel durchführen. Gerne werden bei der Tafel auch Sachspenden von Privaten angenommen und dann genauso verteilt. Die Tafel ist an jeden Freitag von 14:00 bis 16:30 Uhr geöffnet (siehe dazu auch : https://www.roteskreuz.at/tirol/schwaz)

Auch der Elisabethkorb ist dieser Einrichtung zugutegekommen! In allen unseren Kirchen und in den Schulen wurden Lebensmittel und und und von den Menschen gespendet und durch die Tafel weiterverteilt. Es war wirklich überwältigend, was da getan wurde!

Man sieht also, dass man etwas bewegen kann, wenn man sich für eine gute Sache freiwillig einsetzt!

Leider ist es in unserem Land so, dass sich viele unserer Mitmenschen, die wirklich vorübergehend oder dauernd Hilfe auf irgendeine Weise benötigen, dafür schämen oder sich nicht trauen, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen! Das ist so schade! Die Leute, welche da bei all den genannten Projekten dabei sind würden sich im Gegenteil freuen, wenn die Hilfe angenommen wird und keiner wird etwas nach außen tragen! Also bitte traut euch oder redet zumindest mit jemanden, damit man eine Möglichkeit findet, die für denjenigen annehmbar ist!


Rückblick Elisabethkorb

Liebe Pfarrfamilie!

Wir möchten uns im Namen der „Tafel“ Uderns recht herzlich für Euer Engagement beim heurigen „Elisabeth-Korb“ in unseren Pfarrkirchen des Seelsorgeraums bei Euch bedanken! Es war erstaunlich, wie viele Lebensmittel wir täglich aus den aufgestellten Sammel-Körben in den Pfarrkirchen Fügen, Uderns und Ried-Kaltenbach an die Tafel weitergeben konnten.

Es zeigt uns auch, dass die Pfarrfamilie bereit ist, Mitmenschen, die oft einmal nicht das Nötigste haben, über die Tafel zu helfen. Das ist ein sehr schönes Zeichen von Euch!

Erfreulich ist es auch, dass sich einige „Großspender“ und auch die Schulen in unserem Seelsorgeraum (sowie die Mittelschule Stumm und die MMS Zell am Ziller) an dieser Aktion beteiligt haben und so ein schönes Zeichen des Zusammenhalts gezeigt haben.

Wir möchten Euch auch darüber informieren, dass sämtliche Lebensmittel-Spenden ausschließlich der Tafel Uderns und Ihren „Kunden“ zur Verfügung gestellt und keine Lebensmittel anderwärtig verwendet bzw. weitergegeben wurden!

Abschließend sagen wir nochmals VERGELT’S GOTT an alle, die uns hierbei unterstützt haben! Vielleicht bieten wir den „Elisabeth-Korb“ aufgrund des großen Erfolges auch im nächsten Jahr wieder an.


Gedenkmesse und Einweihung Gedenktafel für Dr. Adolf Hörhager aus Kaltenbach

Nach ungefähr 2 Jahren Planung war es am Sonntag, den 14. April 2024 soweit – Am Friedhof der Pfarre Ried-Kaltenbach konnte eine Gedenktafel für Dr. Adolf Hörhager eingeweiht werden. Die Tafel wurde von der Studenten-Verbindung „Rheno Danubia“ gestiftet und auf der Seite der alten Kapelle angebracht.

Zuvor fand in der Pfarrkirche in Verbindung mit der Abendmesse ein Gedenken an Dr. Hörhager statt.

Entstanden ist die Idee der Gedenktafel in der Verbindung Rheno Danubia bei Nachforschungen über verstorbene Mitglieder. Dabei stellte sich heraus, dass Dr. Adolf Hörhager als einem der Gründungsmitglieder ein besonders tragisches Schicksal während der NS-Diktatur widerfahren ist. Leider wurde das Grab der Familie Hörhager am Friedhof von Ried-Kaltenbach bereits vor vielen Jahren aufgelassen, so dass heute weder die Urne noch ein Grabstein des Verstorbenen mehr vorhanden ist.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang neben unserem Herrn Pfarrer Erwin Gerst auch Herrn Dr. Stephan Astegger, der als Mitglied der Rheno-Danubia-Verbindung sehr akribisch über das Leben von Dr. Hörhager und seiner Familie nachgeforscht hat. Er hat beim Abendgottesdienst am 14. April 2024 auch die Lebens-Geschichte des Verstorbenen vorgetragen.

Ebenfalls ist von der Studenten-Verbindung auch ein kleines Schreiben aufgelegt worden, in dem man die Geschichte nachlesen kann.

Es war auch sehr schön, dass an der Gedenkmesse mit Einweihung der Tafel ca. 25 Mitglieder (und Senior-Mitglieder) dieser nicht schlagenden Verbindung extra angereist waren.

Angedacht ist für die Zukunft, dass man bei der Gedenktafel noch einen QR-Code anbringen wird, bei dem man „zeitgemäß“ auch den Lebenslauf von Dr. Adolf Hörhager auf dem Smartphone nachlesen kann.

Nachfolgend sind noch einige Bilder von der Feier zu sehen – weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen!


Glockenaustausch in Ried-Kaltenbach am 27. Juni 2022

Am Montag, den 27. Juni 2022 war es endlich soweit: nach einigen Vorbereitungs-Arbeiten im Glockenturm unserer Pfarrkirche Ried-Kaltenbach konnte der notwendig gewordene Glockentausch durchgeführt werden. Da unsere große Freinademetz-Glocke von 2002 leider vergangenes Jahr am 15. August gesprungen ist und seither nicht mehr „funktionsfähig“ war, musste eine neue Glocke hergestellt werden.

Am Morgen des 27. Juni kam nun die neue Freinademetz-Glocke – die von der holländischen Glockengießerei „Royal Eijsbouts“ hergestellt wurde – vor unserer Pfarrkirche an. Die „alte“ Glocke war in den Tagen davor bereits demontiert und der Glockenstuhl für den Tausch vorbereitet worden.

Pünktlich um 8:30 Uhr baute sich ein Lastkran der Firma „Empl“ vor dem Glockenturm auf, an dem kurze Zeit später auch schon die Freinademetz-Glocke von 2002 „am Haken“ hing. Mitarbeiter der Firma „Schauer und Sachs“ dirigierten mit viel Feingefühl die Glocke aus dem Turmfenster. Einige Minuten danach war diese dann auch schon fertig abgelassen und es begegneten sich nun die beiden „Schwestern“ vor dem Glockenturm der Pfarrkirche in Ried.

In einer anschließenden kurzen Feier segnete unser Herr Pfarrer Erwin Gerst die neue Freinademetz-Glocke vor den vielen Besuchern, die beim Glockentausch mit dabei sein wollten. Nach der Segens-Zeremonie wurde „die Neue“ auch bereits einmal angeschlagen, damit alle Anwesenden einen ersten Klangeindruck gewinnen konnten.

Nach einigen „Pressefotos“ traten schließlich wieder die Monteure und der Kranführer in Aktion. Innerhalb weniger Minuten war die neue Glocke auch schon wieder in die Höhe aufgezogen, wo sie mit viel Feingefühl des Kranführers durch die Fensteröffnung des Glockenturms eingefädelt wurde. Alles was für die Besucher so spielerisch aussah, konnte nur durch ein gut eingespieltes, professionelles Team funktionieren. Immerhin wiegt die Freinademetz-Glocke rund 2650 kg und links und rechts blieben beim Turmfenster nur wenige Zentimeter an Spielraum!!!

Am Nachmittag des Montags hing dann die neue Freinademetz-Glocke auch schon wieder an ihrem „alten Platz“ und Dienstag Nachmittag konnten nach dem Einbau des Antriebs und der Elektroinstallationen die ersten Töne erklingen. (Im Übrigen wurden in den letzten Tagen/Wochen auch bei allen anderen Glocken die Antriebe, Elektrik,… auf den neuesten Stand gebracht!)

Ein großes DANKESCHÖN an alle Firmen, die an der Herstellung und am Tausch der Glocke beteiligt waren sowie an die beiden Glockenexperten Thomas Zimbelmann und Matthias Dichter, die das ganze Projekt mit begleiteten.

Danke auch an Sigi Geisler für die Bilder und Peter Geisler für die Bereitstellung eines kuren Videos vom Glockentausch!

Video zum Glockentausch Ried-Kaltenbach am 27. Juni 2022