Dreikönigsweihe am 5. Jänner 2021

Da wir 2021 aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen derzeit keine öffentlichen Feiern rund um das Dreikönigs-Fest abhalten können, gibt es leider auch keine offizielle Dreikönigsweihe in unseren Pfarren. Unser Herr Pfarrer Erwin Gerst hat nun am 5. Jänner 2021 zu Mittag in einer schlichten Feier in Ried stellvertretend für alle, die das möchten, die Dreikönigsgaben (Weih-)Wasser, Salz und Kreide gesegnet. Dieser Segen ist für alle Haushalte gültig!

Zur Info: Die sehr beliebten Tür-Aufkleber „20 C+M+B 21“ liegen in unseren Pfarrkirchen gegen eine freiwillige Spende zur Mitnahme auf!

Nachstehend sind noch einige Bilder von der Segensfeier zu sehen – Danke an die beiden Ministranten, die sich für diese Segensfeier Zeit genommen haben.


Sternsinger 2021

Leider müssen wir 2021 auf unsere beliebten und gern gesehenen Sternsinger in unseren Pfarrgemeinden verzichten. Der Aufwand und die Verantwortung aufgrund der ganzen Covid-19-Bestimmungen ist weder für die Sternsinger selbst noch für die Begleitpersonen zu verantworten.

Damit wir aber nicht ganz auf die Sternsinger verzichten müssen, haben wir eine Sternsingergruppe in der Pfarrkirche Ried auf Video aufgenommen. So können Euch die Sternsinger doch noch in Euren Häusern und Wohnungen „besuchen“ und den Segen nach Hause bringen.

Youtube-Video: https://youtu.be/C13bM3M9qY0

Bedanken möchten wir uns noch bei den 4 Sternsingerinnen aus Ried, die sich dazu bereit erklärt haben, extra für die Aufnahmen zu kommen!

Übrigens: Die beliebten Aufkleber „20 C+M+B 21“ für die Türen liegen in unseren Pfarrkirchen zur Mitnahme (gegen eine kleine Spende) auf. Die Dreikönigsweihe, die aufgrund der derzeitigen Maßnahmen nicht öffentlich stattfinden kann, wird von Pfarrer Erwin Gerst am Dienstag den 5. Jänner 2021 zu Mittag in einer kleinen Segensfeier abgehalten. Der Dreikönigs-Segen ist für alle Haushalte gültig – haltet bei Bedarf die „Dreikönigsgaben“ Wasser, Salz und Kreide bei Euch zu Hause bereit!


Die wichtigsten Punkte für unsere Pfarrgemeinden zum Lockdown:

  • Gottesdienste bis 27.12.2020 – wie geplant unter Einhaltung der aktuellen COVID-19 Bestimmungen
  • Gottesdienste vom 28.12.20 bis 06.02.21 müssen abgesagt werden – damit wir alle in Verbundenheit an das Hl. Messopfer denken und dieses ggf. im Fernsehen, Radio oder via Internet mitfeiern, werden an Sonn- und Feiertagen mittags 15 Minuten unsere Kirchenglocken läuten.
  • Eingetragene Messintentionen und Verstorbenengedächtnisse werden vom Pfarrer bei seinen täglichen Hl. Messen am Hausaltar eingeschlossen.
  • Unsere Kirchen bleiben für die Gläubigen geöffnet – bitte die geltenden COVID-19 Bestimmungen ausnahmslos einhalten!
  • Die Sternsingeraktion muss leider abgesagt werden! Türaufkleber liegen ab dem 05.01.2021 in den Kirchen auf und können gegen eine Spende gerne mitgenommen werden.
  • Die Dreikönigsweihe kann nicht in den Pfarrkirchen stattfinden. Der Pfarrer wird allerdings am 05.01.2021 um 12:00 Uhr diesen Segen für den Weihrauch, das Weihwasser und die Kreide von der Pfarrkirche Ried aus – gültig für alle, die zu Hause Weihwasser, Weihrauch und Kreide bereithalten, erteilen. Von 12:00 Uhr bis 12:15 Uhr werden auch an diesem Tag die Glocken läuten und uns daran erinnern!
  • Unsere Pfarrämter bleiben für den Parteienverkehr geschlossen, können aber zu den üblichen Amtszeiten telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden.
  • Die Sprechzeiten des Pfarrers vor Ort entfallen. Auch er kann über die Rufnummern der Pfarrämter telefonisch erreicht werden.

Wichtige Informationen werden wir auf unserer Homepage seelsorgeraum.fuegen.at laufend aktuell halten. Bleiben wir also in diesen Zeiten über dieses Medium verbunden!

Bleibts alle gesund!


Die F R E U D E an W E I H N A C H T E N

Einige Gedanken von unserem verstorbenen Bischof Reinhold Stecher. Passend zu unserer derzeitigen Situation und vor allem passend, zu den bevorstehenden Feiertagen:

Der gewisse UNTERSCHIED zwischen Spaß und Freude

Der Spaß begnügt sich mit dem Augenblick.

Die Freude überstrahlt das Gestern und das Morgen.

Der Spaß hat etwas mit Befriedigung zu tun,

die Freude mit dem Glück.

Mit dem Spaß lebt der Mensch in sich hinein,

mit der Freude lebt er über sich hinaus.

Der Spaß vertreibt die Zeit,

die Freude erfüllt die Zeit.

Wenn der Spaß sich vom Sessel erhebt, setzt sich gleich die Langeweile darauf;

wenn die Freude geht, nimmt die Dankbarkeit den Platz ein.

In diesem Sinn wünschen wir allen Menschen in unserer Pfarrgemeinde eine

F R E U D E N R E I C H E      W E I H N A C H T S Z E I T ,

fernab von Spaß und von Rührseligkeit, tief in der Liebe des Vaters, der den Sohn gesandt hat!


An unseren Pfarrer:

Gut, dass DU JETZT da bist!

Seit einigen Wochen bist du im Dauereinsatz und begleitest unsere vielen Verstorbenen auf ihrem letzten Weg.

Aber auch für jene, die zurückgeblieben sind, sind deine Arme die des auferstandenen Christus, der gerade in solchen Lebenssituationen uns Menschen die Hand reicht. Wir kennen die Texte, in denen es heißt, dass wir Arme, Füße, Mund ….. von Jesus sein müssen, um etwas zu bewegen.

Es ist auch für dich nicht immer einfach, das Leid jener, die gehen müssen und jener, die dadurch in eine tiefe Trauer fallen mitzuerleben und gerade da die Hände auszustrecken.

Auch danke dafür, dass du das Nein-Sagen übernimmst, für all die Gewohnheiten, die in der jetzigen Zeit nicht mehr sein dürfen, die aber viele beim Abschiednehmen gerne hätten. Im Nachhinein erkennt man jedoch dann oft, dass gerade das Kleine, das Einfache oder Schlichte großartig und schön ist und in den Herzen bleibt!

Also, DANKE einmal im Namen aller, die deine Hände annehmen! Danke für die vielen Stunden der Vorbereitung und für die vielen Stunden, die du brauchst, um alle beim Abschiednehmen zu begleiten!

Es tut gut, dass du gerade dann da bist!

                                                                                             Deine Pfarrgemeinden


Der Heilige Bischof Nikolaus zu Besuch in unserem Seelsorgeraum

Da der Heilige Bischof Nikolaus heuer persönlich nicht in die Häuser eintreten darf, kommt der „Nikolo“ bei uns via Internet in die warmen Stuben. Natürlich hat er sich auch ein Gedicht einfallen lassen, damit dieser schöne Brauch auch 2020 nicht verloren geht.

Nachstehend ist das Gedicht zum Nachlesen und auch zum Runterladen angeführt.


Ich, der Heilige Bischof Nikolaus // komm heuer nicht von Haus zu Haus!

Man sagte mir, ich soll es heuer wegen Corona meiden. // Ja so viele Menschen müssen darunter leiden!

Ich bete aber für alle Menschen auf dieser Erd‘n // Glaubt mir, es wird schon wieder werd‘n.

Euer Pfarrer Gerst, er ist ja so nett // rät mir: „Komm doch per Internet“.

So seht ihr mich in der „Pfarr-Homepage“ heute // zu sagen habe ich viel, ihr lieben Leute:

Ich bitte euch fest zum Glauben zu stehen // viel Beten und zur Hl. Messe zu gehen.

Jesus darf in eurem Herzen nicht fehlen // und die Mutter Gottes als Vorbild und Helferin zu wählen.

Das bringt Frieden, Freude und Segen in euer Leben // was Wertvolleres und Schöneres kann es nicht geben.

Dazu noch deine Hilfe für Arme Leute // für Kranke und Benachteiligte empfehle ich heute!

Genau wie Jesus es sagte: „Was du dem Geringsten getan // das sollst du wissen, das tust du mir fortan!“

Ja: Wichtig ist helfen, teilen und christlich leben // man soll nicht nur nehmen, sondern auch geben.

Normalerweise habe ich auf meinem jährlichen Besuch nach Tirol // wo ich mich immer fühle wirklich sehr, sehr wohl,

einen großen Sack voller Geschenke auf meinem Rücken // für Groß und Klein, für Reich und Arm – kann kaum mich bücken.

Reichlich will ich auch heuer alle beschenken // mit den wichtigsten Gaben und Geschenken:

Gesundheit, Freude, Liebe, Hoffnung sei mit dabei // schenkt dies hundertfach weiter, seid so frei!

Diese Geschenke mit anderen zu teilen // ist das wertvollste gute Werk zuweilen.

Mehr als Macht, Besitz und Geld // zählt Glaube, Hoffnung und Liebe auf dieser Welt!

Lasst euch nicht entmutigen und habt festen Mut // Alles im Leben macht GOTT wieder gut!

Corona drückt euch nicht mehr lange nieder // Im nächsten Jahr komme ich dann „sehend“ wieder!

Vom Himmel aus wünsche ich auf all euren Wegen // viel Gesundheit Lebensfreude und Gottes Segen!




Die „Capella Fiegeriana“ in Fügen

Unser Kirchl am Marienberg kann in diesem Jahr COVID-19 bedingt leider seinen Namenstag am 8. Dezember nicht wie üblich feiern!

Die Größe der Kirche lässt einfach nur eine ganz kleine Besucheranzahl zu und jahreszeitbedingt ist neben den geltenden COVID-19 Bestimmungen für Menschenansammlungen ein Gottesdienst im Freien wohl nicht gut möglich! Schade, denn die kleine barocke Rundkirche ist nicht nur einer unser wertvollsten Kunstschätze und ein wunderbarer Aussichtspunkt, sondern sie ist für viele ein Stück „Hoamat“. Nach den großen Renovierungsarbeiten wurde das Marienbergl ein vielbesuchter Wallfahrtort und eine der beliebtesten Hochzeitskirchen. Aufgrund der modern gewordenen großen Hochzeiten wurde es aber in den letzten Jahren dafür meist zu klein und mit dem Wallfahrten „hat man es ja auch nicht mehr so“ wie früher. Was aber eben geblieben ist, ist ein Besuch vieler Fügener und Tiroler bei der Marienberger Muttergottes mit der schwarzen Ikonendarstellung – die aus dem fernen Russland kommen soll!

Probiert’s es einmal, es tut gut, für einige Minuten die kleine Pracht zu bewundern und in Stille ein paar Gedanken durch den Kopf ziehen zu lassen ………. und danach auf einem Bankl neben dem Kircherl, den Blick durch unser Tal und auf die Berge schweifen zu lassen. Da muss man jetzt keine Betschwester und kein Betbruder sein, es bringt einen herunter von den ganzen Wirren, die uns derzeit beschäftigen und das kostenfrei und ohne Nebenwirkungen!

Aber, wir hoffen, dass wir im Juni 2021 das 300-Jahr-Jubiläum der „Capella Fiegeriana“ (erbaut durch die Grafen Fieger vom Fügener Schloss) – wie die Marienbergkirche in alten Schriften auch genannt wird – wieder gemeinsam feiern dürfen.

Es wird am Freitag, dem 11. Juni 2021 der Herz-Jesu-Bittgang von unserer Pfarrkirche zum Marienberg führen und soll dort die Herz-Jesu- und Jubiläumsmesse festlich gefeiert werden. Also, wir werden das Fest mit der Feier für die Seele beginnen und danach soll es auch noch a bissl was für den „Leib“ geben! Die Weiberleut unseres Krapfenteams machen sich dazu schon ihre Gedanken – großartig, dass sie auch da dabei sind!!! ( .. und gut, dass Resi und Marianna – unsere „Hubinger Diandln“ – in der Kirche genauso fleißig sind, wie beim Krapfen backen. Sie tragen dazu bei, dass das Kirchl ein Schmuckstück bleibt.)

Wir hoffen zudem, dass wir auch den Turm bis dahin renovieren können. Schaun wir einmal, wie es zeitlich und finanziell ausgeht. Jetzt kennen wir aber unseren Pfarrer, der schon so viel in den letzten Jahren für uns Fügener in Gang gebracht hat – er wird auch das irgendwie möglich machen!

Die Wallfahrtskirche ist an jedem Tag geöffnet – probiert es wirklich einmal und besuchts den Ort, es tut gut!

Jetzt noch einige Punkte zur Geschichte des Kleinods, die wir Fügener schon wissen sollten – vielleicht interessierts doch jemanden:

„Unnserer Lieben Frauen Unbefleckthen Empfencknus Kapelle“ wurde 1721 vom Brixner Fürstbischof Kaspar Ignaz von Künigl geweiht.  Der Altar zu Ehren der Muttergottes enthielt die Reliquien der Heiligen Paul, Vinzenz, Hilarius und Klara.  Das Kirchweihfest sollte jeweils am Sonntag nach Johannes Baptist (24. Juni) gefeiert werden. An diesem Tag konnte auch ein 40tägiger Ablass gewonnen werden. Da sie vom Schlossherrn erbaut wurde, wird sie auch als „Capella Fiegeriana“ bezeichnet.

Aus dem Plan, neben dem Kirchlein ein „klösterliches Hospiz“ zu errichten, wurde nichts. Das Innere der Kirche ist durch reiche Stuckverzierungen gestaltet, wobei die Stuckmedaillons an der Decke offenbar erst nach 1830 mit Bildern aus dem Leben Christi und Mariens verziert wurden.  Das Kirchlein hatte keinen Urbarbesitz, brachte aber durch Spenden (Geld und Naturalien), Vermächtnisse, Sammel- und Stockgelder ein beträchtliches Vermögen zusammen. Dieses betrug im Jahr 1727  729,00 Gulden und stieg bis zum Jahr 1800 auf 6.783,00 Gulden an. Über die Finanzierung berichten die „Raitbücher“ im Kirchenarchiv Fügen. Die Ausgaben waren gering (jährlich ungefähr 50 Gulden). 1745 findet sich eine Ausgabe für eine Brunnenleitung vom Moos zum Kirchlein.

Bis in die 50-er Jahre des 20. Jahrhunderts blieb der Hügel unterhalb der Kirche unbebaut. Vom Dorf führen 7 Kapellen mit Darstellungen der sieben Schmerzen Mariens hinauf zum Marienberg.  Der Stifter dieser Kirche war Johann Michael Graf Fieger und seine Gemahlin Philippine Zech. Die Familie der Grafen von Fieger saß seit 1651 im Schloss Fügen. Unter den reichhaltig erhaltenen Gerätschaften ist ein 1732 datierter Kelch erwähnenswert, der vom Goldschmiedemeister Mäderl aus Stein an der Donau stammt und das Wappen der Fieger und Zech trägt. Schließlich ist noch eine Glocke erhalten (jetzt im Widum), die die Inschrift trägt „+GOS MICH AUGUSTIN VIDAL ZU INNSBRUCK 1763“ .

Der Hochaltar wird heute von einem Gnadenbild, einer alten russischen Madonnenikone aus dem 16. Jahrhundert, gekrönt. Als Schöpfer des Altares und der verschiedenen Heiligenfiguren, welche am Altar und auf Konsolen an der Wand des Rundbaues stehen, wird die Werkstätte des Brixlegger Künstlers Michael Mayr genannt. In den Jahren 1974 bis 1977 wurde die Kirche am Marienberg grundlegend renoviert und am 03. Mai 1980 wurde die Kirche neu geweiht.

Im Turm hängen 4 Glocken. Die kleinste stammt aus der Michaelskappelle (Pfarrkirche) und wurde 1495 gegossen – sie ist dem Hl. Franziskus geweiht. Sie zählt somit zu den ältesten Glocken des Zillertals.  Die nächstgrößere ist dem Hl. Petrus Canisius – Patron unserer Diözese – geweiht, wiegt 67 kg und ist auf den Ton „gis“ gestimmt. Die zweitgrößte Glocke wiegt 129 kg, ist der Himmelskönigin geweiht und auf den Ton „e“ gestimmt. Die große Glocke – die Herz-Jesu-Glocke – wurde von Maria Spindlegger, einer Fügener Künstlerin und Großtante unseres Pfarrers, welche sich auch große Verdienste bei der Restaurierung der Kirche erwarb, gestiftet.


Mittelpunkt der Kirche als Gebäude und einer jeden Hl. Messe

Wir haben ja viel berichtet über den neuen Fügener Hauptaltar. Es ist ganz was anderes, etwas Neues, Modernes und Klares ……… und doch: es ist durch den Stein und den Künstler, etwas Heimatbezogenes und durch die Form, etwas Passendes. Durch die Art der Bearbeitung und dem Schein des Steines – je nach Lichteinfluss – ist es etwas ganz LEBENDIGES. Genau das soll es auch sein, denn hier feiern wir immer das Fest des Lebens, also der Auferstehung, in der Gegenwart Jesu nach der Wandlung bei jeder Hl. Messe.

Das hat mich dazu bewogen, einmal auf die Gedanken des Südtiroler Künstlers, David Gasser, die zur Entstehung dieses Werkes beigetragen haben, einzugehen.

David Gasser: „Ich habe mich am Anfang mit den gotischen Formen, welche die Kirche bestimmen, auseinandergesetzt – vor allem mit dem Spitzbogen (Triumphbogen am Presbyterium)…… Der Gedanke, eine zeitgenössisch, einfache Form zu finden, die aber nicht komplett aus der Luft gegriffen ist, war stets Mittelpunk meiner Arbeit.“

„Ausgehend vom Quadrat als perfekte Grundform hat sich nach langem Probieren, Zeichnen und Modellieren die Form entwickelt.“

Aus dieser Zeichnung des Grundrisses des Altares, wovon ich dann ausgegangen bin, wurden die Formen nach oben gezogen.

„Durch die Betonung der bestehenden architektonischen Formen, entsteht eine gewisse „Ruhe“ und ein „Ordnungsgefühl“ im Altarraum. Die mittlere Linie soll eigentlich Christus verkörpern und steht als Verbindung von der Erde zum Himmel… ins Unendliche!“

Zum Altar wurde auch der passende Ambo von David Gasser gefertigt. Die Einheit, welche sich jetzt im Altarraum ergibt und die Offenheit zum Kirchenschiff hin, sprechen für sich. Der gotische Taufstein unserer Pfarre ist ein Pendant zu den beiden neuen Objekten und schließt den Kreis bzw. macht ihn vollkommen….

In einem wunderbaren Beitrag der RAI Bozen, ist neben anderem Südtiroler Meister-Handwerk, auch unser Künstler David Gasser aus Villanders zu sehen. Es zeigt den ganzen Werdegang dieses Meisterstücks – unseres neuen Hauptaltars! Link: http://www.raibz.rai.it/de/index.php?media=Ptv1609878000


Unsere Kirchenkrippe

„Gut Ding braucht Weile!“ Weil es im letzten Jahr zeitlich zu knapp war, nach der Aufstellung des neuen Hochaltares, die Krippe an einem neuen Platz in der Kirche aufzubauen, ist es in diesem Jahr ein anderer Grund, warum es nicht möglich ist (wahrscheinlich ist es aber doch die ungenützte Zeit „dazwischen“, die uns wieder einen „Strich“ durch die „Rechnung“ macht!?): Es muss nämlich der komplette Unterbau erneuert und der Hintergrund restauriert oder ebenfalls neu gemacht werden!

Das Positive an der ganzen Sache ist, dass aus Restaurator Franz Niederhauser aus Thaur – er hat bereits unseren Hochaltar restauriert – ein neues Krippenpanorama, also den Hintergrund malen, und den Krippenberg mit Stall von Bethlehem aufbauen wird! Der jetzige Hintergrund ist durch die vielen Auf- und Abbauten total schadhaft geworden und zudem muss durch den neuen Standort im Kirchenschiff, auch der gesamte Unterbau von unseren Gemeindearbeitern erneuert werden. Das ist mit der Hauptgrund, warum man sich wieder zu einem weiteren Aufschub der Krippenpräsentation entschlossen hat. Nach diesen ganzen Maßnahmen besitzen wir dann etwas, das über viele Jahre wieder Bestand haben wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man plant, auch die wertvollen Figuren, nach und nach zu restaurieren und fachgerecht – ggf. nach kunsthistorischen Vorbildern – neu zu bekleiden.

Nachdem uns die vielen Renovierungsmaßnahmen der letzten Jahre viel gekostet haben, müssen wir das jetzt halt auch noch irgendwie durchbringen und dann eben Stück für Stück bezahlen. Wir geben auch der Hoffnung Ausdruck, dass uns die hochgeschätzte Landesgedächtnisstiftung, die uns bei allen bisherigen Renovierungsmaßnahmen am maßgeblichsten unterstützt hat, wieder unter die Arme greifen wird!

Hier einige Gesichter, die dieser Szenerie am Krippenberg das Leben einhauchen:


Ankunft Altar und Ambo

Heute, am 25.09.2020, war David Gasser, Künstler und Steinmetz aus Villandes in Südtirol (https://www.steinbildhauer.it/de/kontakt-steinmetz-suedtirol), bereits um 7:00 Uhr in Fügen, um für die Ankunft „seines Altares“ alles vorzubereiten. Pünktlich um 09:00 Uhr kam der riesen Kranwagen an und sogleich wurden die beiden kostbaren Stücke abgeladen – gekonnt abgeladen, es kam zu keinerlei Problemen! Zu den Vorbereitungen viel beigetragen und beim Abladen sowie beim weiteren Transport fest mitgeholfen hat unser Pfarrkirchenratsobmann, Hansjörg Laimböck! Hansjörg an dieser Stelle einmal ein Vergeltsgott für die laufenden Einsätze mit Hoftrac, Lastwagen, Transporter und deinem „Bauernjeep“!

Altar und Ambo aus „Jenbacher Marmor“ haben ja immer noch einige Tonnen Gewicht und so war es ein „harter Weg“ bis in „seine Kirche“. Als er die Pforte überschritten hat, hat ihn das Fügener Geläute festlich empfangen und aus dem Stück vom Gasser David ist jetzt UNSER FÜGENER HAUPTALTAR geworden! Sicher ein Jahrhundertereignis – hoffentlich für noch viel länger und: vergessen wir nicht, dass er ab jetzt das Zentrum in unserm Gotteshaus ist, da er das Symbol für Jesus Christus ist und – ganz wichtig – auf ihm Christus bei der Wandlung gegenwärtig wird!!! auf dem Tisch des Brotes.

Ich muss gar nicht mehr viele Worte machen – hab ich eh schon – schauts Euch beide Stücke ab Sonntag in unserer Dekanatspfarrkirche einfach an.

Einige Arbeiten (Malerei, Beleuchtung …) sind noch zu machen und dann ist das Presbyterium unserer Kirche abgeschlossen.

Danke David, guat hast Du das gemacht und wir haben jetzt einen „echten Gasser“ in unserer Kirche stehen!

Einige Bilder: