Fastensuppenaktion der Pfarre Ried-Kaltenbach 2020

Seit vielen Jahren findet am 1. Fastensonntag – heuer am Sonntag, den 1. März 2020 – im Pfarrheim Ried die „Fastensuppenaktion“ der Pfarre Ried-Kaltenbach statt. Zahlreiche Besucher aus Ried und Kaltenbach, sowie auch einige Besucher unserer Seelsorgeraumgemeinden Fügen und Uderns nahmen auch heuer wieder das Angebot gerne an.

Die ersten Besucher kamen gleich nach dem Früh-Gottesdienst, um sich nach der Hl. Messe bei einem Teller warmer Suppe aufzuwärmen. In diesem Jahr standen für die Besucher Gulaschsuppe, Linsensuppe, Gerstlsuppe, Bohnensuppe – alles in allem rund 200!!! Liter – zur Auswahl. Die meisten Besucher kamen natürlich wie jedes Jahr um die Mittagszeit und füllten den Pfarrsaal zur Gänze. Einige unserer Gäste nahmen sich die köstlichen Suppen auch für ihre Familien zu Hause mit.  

Die Betreuung der Fastensuppen-Besucher im Pfarrheim übernahmen heuer wieder unsere Pfarr-Häuserin Christa mit ihren  Helferinnen Antonia, Cilli, und Lisl, sowie unserem Ober-Ministranten Paul und Pfarrhelfer Josef. DANKE Euch für die Umsichtigkeit und die tolle Bewirtung!

Auch unseren Suppenköchen Peter Geisler, Peter Mitterer, sowie den Köchen vom Hotel „Magdalena“/Ried – Bernhard Riedl und vom „Hotel Post“/Kaltenbach – Benedikt Höllwarth gebührt ein ganz großes DANKE! Eure Suppen waren auch heuer wieder ein kulinarischer Hochgenuss!

Abschließend geht ein ganz dickes VERGELT’S GOTT an die vielen Besucher der „Fastensuppe“ in Ried, deren freiwillige Spenden von gut € 1200.–wieder caritativen Zwecken in unseren Pfarren zugute kommen.   


Von der Weihnachtskrippe bis zu den Sternsingern

Alle haben es ja bemerkt, dass wir die Krippe zum Weihnachtsfest nicht aufstellen konnte, weil sich im Presbyterium der Dekanatspfarrkirche einiges geändert hat. Die Krippe soll nun wieder im Bereich des Marienaltares ihren Platz finden. Dazu muss der Unterbau erneuert werden und einige kleine Änderungen am Krippenberg und am Hintergrund sind zu machen. Das war im Herbst für unsere Gemeindearbeiter, welche diese Arbeiten aufgrund einer Vereinbarung zwischen Dekan und Bürgermeister vor Jahrzehnten (Grundverkäufe der Pfarre an die Gemeinden) übernommen haben, zu knapp. Wie Harald Kisslinger zugesagt hat, wird dieser Unterbau bis zum Frühjahr angefertigt sein, damit die Krippe im Dezember 2020 dann wieder aufgerichtet werden kann. Es wird auch weiterhin möglich sein, dass man die Marienkapelle mit den Opferkerzen besuchen kann, da die Krippe in entsprechender Höhe positioniert wird. Danke der Gemeinde Fügen und den Arbeitern!

Es passt schon fast nicht mehr in die Zeit, aber zum Danke sagen ist die Zeit eigentlich immer richtig: Die Sternsingeraktion wurde heuer durch 78 (!) Kinder aus unserer Pfarre unterstützt. Vor allem waren es wieder viele kleinere Kinder und das freut uns besonders, da nur so die Fortführung solcher Aktionen sichergestellt werden kann. Somit brachten wir 18 Gruppen zusammen und diese wurden von 18 Freiwilligen begleitet. Euch hier Genannten gilt der größte Dank, dass ihr eure Freizeit, gerade in diesen Tagen der Weihnachtsferien, auch für einen guten Zweck eingesetzt habt. Auffallend war 2020, dass die Kinder durchgängig von der überaus freundlichen Aufnahme durch die Fügener Bevölkerung berichtet haben! Danke euch allen, die ihr sie aufgenommen und für die Aktion gespendet habt! Vergeltsgott auch den Hotels, Gasthöfen und den Privaten, die unsere Gruppen verköstigt haben und sich wirklich freuten, dass das königliche Gefolge bei ihnen eingekehrt ist! Es ist großartig, was geleistet wurde und was zusammengekommen ist! All das kommt Menschen und vor allem Kindern zugute, die es nicht so schön haben, wie wir im Tirolerlandl! Danke!

Jetzt passt noch dazu, dass wir im Pankrazberger Kirchl, das ja nach der Außenrenovierung im schönsten Gwandl auf seinem Hügel steht, alle im Jahr 2020 eingehenden Spenden, Kollekten etc. für das neu Aufrichten der wertvollen Kirchenkrippe verwenden wollen. Wir werden also alles, was in St. Pankraz eingeht, sparen, und damit dann versuchen, eine Neuaufstellung (Unterbau, Moos, Bäume, Abdeckvorhang, Beleuchtung etc. / Figuren säubern, Haare und Kleidung etwas in Form bringen und teilweise ausbessern etc.) zustande zu bringen. Bitte unterstützt dieses Vorhaben monetär und vor allem auch durch tatkräftige Mithilfe im einen oder anderen Bereich! Wir hoffen, dass wir die Mittel im Jahr 2020 zusammenbringen, ansonsten muss die Krippe halt „warten“ bis es soweit ist! Danke!


Weihnachtliches Seniorenrastl in Fügen

Am Donnerstag, 12.12.2019, fand von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Pfarrsaal des Fügener Widums ein weihnachtliches Seniorenrastl statt. Anna, Marianne und Resi haben die Stube bzw. der Pfarrsaal adventlich dekoriert und für unsere Senioren fein hergerichtet.

Besonders war, dass unsere Kindergartenkinder gesungen und gespielt haben, dass der Hl. Nikolaus persönlich nochmals zu den Fügener Senioren gekommen ist und nachdem alle wieder „super brav“ waren, ein kleines Nikolaussackerl abgegeben hat.

Auch besonders war, dass das Hotel Kohlerhof, also der Chef Friedl, Platten mit belegten Broten vom Feinsten für das Seniorenrastl bringen ließ! Friedl Vergeltsgott dafür! Du bist einer, der immer hilft! Danke!

Adelheid Haun „Laner“ hat zudem einen riesengroßen Berg Weihnachtskekse (mehr als 10 Sorten waren dabei) für die Senioren gebacken und dazu noch eine große Topfentorte! Adelheid, neben dem, dass Du eine Zuckerbäckerin bist, wie man sie fast in keiner Konditorei finden kann, danke für die viele, viele Arbeit!

Natürlich war auch unser Pfarrer dabei („Er schaut irgendwie dem Hl. Nikolaus gleich, der vorhin da war“??? – hat man gemunkelt). Pfarrer Gerst konnte bei dieser kleinen Feier auch zu runden und halbrunden Geburtstagen gratulieren! Wir schließen uns an und wünschen ebenfalls alles Gute und viel Gesundheit: Hedda Freudenschuß, Gerti Heim, Herta Moschig. Es war ihm aber auch ein Bedürfnis jenen zu danken, die an jedem 3. Donnerstag im Monat, das Seniorenrastl organisieren und durchführen: Marianne Schober, Resi Zeller und Anna Fiechtl! Danke im Namen unserer ganzen Pfarrgemeinde!


Aktualitätsstand der fehlenden Kunstgegenstände

Es sind bereits Hinweise eingegangen, wo sich einige der genannten Kunstgegenstände befinden sollen. Sollte das so sein, würde ich die betreffenden Personen  schon bitten, dass diese Sachen zurück in die Kirche kommen!!! Wie schon mehrmals mitgeteilt, konnte und kann derartiger Besitz der Pfarre bzw. können derartige Kunstschätze der Pfarrgemeinde NICHT verschenkt, verkauft oder an Zahlungsstatt von einem Pfarrer oder einer anderen Person weitergegeben werden, da schützt auch „Unwissenheit“ nicht! Das gehört uns ALLEN!

Es wird sich da jetzt schon auch der Charakter dieser möglichen Personen zeigen!

Im Monat Januar werden weitere Gegenstände veröffentlicht und dann in einer Besprechung mit der bischöflichen Rechtsabteilung – wie bereits angekündigt – die Weitergabe an die Interpol Datenbank „Stolen Works of Art“ und auch auf die Fahndungsseite des Bundeskriminalamts – Veröffentlichung gestohlener Kunst- und Wertgegenstände – www.bmi.gv.at/fahndung festgesetzt, da diese Gegenstände fehlen! Es wird sich dann sicher das eine oder andere finden u nd man wird den Weg zurückverfolgen können.

Nachfolgend zu Erinnerung nochmals jene Objekte, welche wir bereits öffentlich zu suchen begonnen haben:

Das alte Fügener FASTENTUCH:

Es verdeckte früher (bis in die 1980-iger Jahre) während der Fastenzeit den Hochaltar – es hatte also recht große Ausmaße und stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert oder früher. Demzufolge hat es auch einen ansehnlichen Wert.

Fahnenblatt einer alten Fügener PROZESSIONSFAHNE:

Es stammt aus der Zeit um 1780 bis 1799. Die eine Seite zeigt eine Schutzmantelmadonna und die andere die Rosenkranzspende an den Hl. Dominikus und die Hl. Katharina von Siena. Größe des Objektes 140 x 98 cm, Leinwand, Ölmalerei

2  ALTARAUFSATZFIGUREN der Hl. Sylvester und Hl. Paulus:

Die Figuren stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und stehen über einem von Voluten gehaltenen Sockel, stark geschwungene Haltung und spielerischer Faltenwurf der vergoldeten Mäntel. Holz gefasst, vollrund. Höhe mit Sockel 98 cm

Goldenes STEHKREUZ 1600 bis 1650:

Silber, vergoldet, Höhe ca. 40 cm, Arbeit eines Salzburger Goldschmiedes 1 Hälfte des 17. Jahrhunderts. 6-passförmiger Fuß und Schaft mit kleinteiligem Bandwerk belegt, über gedrücktem Melonenknauf Kruzifix, dessen Balken in drei Pässen enden (dort eingravierte Evangelisten-symbole); kleiner gegossener Korpus; eingravierte Mondsichelmadonna mit Allianzwappen der Schneeweiss – vergleiche Altar Michaelskapelle Fügen – und ein unbekanntes Wappen (2 Greife, 2 gekrönte Köpfe von Schwarzen, Querstreifen mit Löwen.

4 Engelsfiguren

Die Figuren stammen aus der Zeit zwischen 1900 und 1932. Es sind Holzfiguren, also Schnitzarbeiten mit Farbfassung. Höhe: 73/100 cm


Adventmarkt der Pfarre Fügen 2019

In dieser Form war es der letzte Adventmarkt in unserer Pfarre. Wie jetzt bereits bekannt ist, muss Hermine Fillafer aus gesundheitlichen Gründen, einige von ihr ausgeübte Tätigkeiten zurücklegen. Wir geben die Hoffnung aber nicht auf, dass sich ein neues Team formiert und wieder ein Adventmarkt – in welcher Form auch immer – in unserem Widum stattfinden wird!

Unsere Agrargemeinschaft hat in diesem Jahr Tannen gebracht, wie wir sie fast noch nie gehabt haben, da das Grün unvergleichlich und der Duft betörend war, dass man das Tannengrün auch noch nach Tagen gerochen hat: herrlich und ein großes DANKE an den Förster und seine Mitarbeiter!

Heuer gab es in der Woche vor dem Markt einen „Vorverkauf“ und bei diesem ist für den eigentlichen Adventmarkt fast nichts mehr übriggeblieben, so gut sind die schönen Werke unserer Binderinnen und Schmückerinnen angekommen! Besonders gut waren natürlich wieder die Kekse unserer Hausfrauen! Mehr als 50 kg! durften wir verkaufen. Danke allen, die gekommen sind und hier etwas erworben haben, da das Angebot in der heutigen Zeit ja an jeder Ecke enorm groß ist. Aber, bei uns gibts was „Selbergmachts“ und der Erlös bleibt im Dorf und kommt bei sozialen Härtefällen oder bei dringenden Vorhaben der Pfarre zum Einsatz! Danke!

Schön war, dass Maria auch mit ihrer Jungschar auf unserem Markt vertreten war! Da gab es ganz besondere Sachen zu erwerben, wirklich ganz ganz tolle! Schön war auch, dass Jungmusikanten der Musikkapelle unsere „Kaffeetrinker und Krapfenesser“ im Pfarrsaal und in der Stube so wunderbar unterhalten haben! Ganz besonderer Dank an Euch!

Unser Krapfenteam versorgte die Adventmarkt Besucher mit unserer Spezialität, den Zillertaler Krapfen aus dem Widum Fügen! Da steckt was dahinter, wenn auch einmal 3000 solcher knuspriger Leckerbissen in so kurzer Zeit hinausgehen!

Die Krapfen waren wieder soooooooo guat! Danke dem Team, ihr seids unschlagbar!

Natürlich hat „die Chefin“ (Hermine) diesmal noch fest mitgeholfen!

Der Adventmarkt ging gegen 15:00 Uhr zu Ende und bis auf zwei, drei Kleinigkeiten war alles verkauft und ist nichts übriggeblieben – natürlich auch keine Krapfen!

Vergeltsgott nochmals ALLEN, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, es ist wieder eine große Summe zusammengekommen!


Eine Ära geht zu Ende

Es ist leider wahr, dass unsere Hermine, nach 20 Jahren Mitarbeit bzw. Leitung des Fügener Adventmarktes, diese freiwillige Tätigkeit beendet.

Es sind gesundheitliche Gründe, aber auch das „Zeithaben für die Enkelkinder“, die Hermine dazu bewegen. Dafür haben wir alle Verständnis und freuen uns für sie bzw. hoffen wir, dass Hermine alles wieder „in Griff“ bekommt. Was bleibt, ist Dankbarkeit für so einen Menschen, wie es ihn nicht oft gibt! Was bleibt ist ein Beispiel, wie man sich für die Pfarrgemeinde einsetzen kann. Was bleibt, ist ein Lächeln, wenn man sich erinnert, mit welchem körperlichen Einsatz und manchem energischem Wort Hermine ihre Aufgaben umgesetzt hat. Was auch noch bleibt, ist ein Danke an ihren Mann Thomas, der „alles mitgemacht“ hat und das ohne ein Murren und Jammern! Danke also besonders auch an Dich lieber Thomas! Selbstverständlich wäre das ganze auch nicht möglich gewesen, ohne die unzähligen freiwilligen Helfer, die Hermine hatte – ein Dank an Euch alle!

Hermine, was Du mit Deinem Thomas und Deinem Team geleistet hast, ist wirklich enorm und wir alle haben die viele Vorarbeit und auch die Nacharbeit gar nicht gesehen und eigentlich keine Ahnung, wie viel Zeit ihr da geschenkt habt! Das Wort ist jetzt schon oft gefallen, aber es gehört zu Deiner Person:

DANKE!

Nicht ganz vergessen darf man auch, dass unsere monatlichen Krapfenaktionen im Widum, ihren Ursprung bei den Zillertaler Krapfen des jährlichen Adventmarktes hatten! Also, ein „Ableger“ ist schon angewachsen und trägt Früchte! Ein perfektes Beispiel, wie GUTES sich teilen und vermehren kann!

Es ist jetzt die Frage, ob jemand bzw. ein Team diese Sache, deren Erlös für soziale Härtefälle in der Pfarre oder auch für dringende Investitionen Verwendung findet, auf eine ähnliche oder eine ganz andere Art weiterführen möchte? Also:

NACHFOLGER GESUCHT!

Noch etwas zur ganzen Geschichte: In den 90-iger Jahren hat Hermine bei der damaligen Frauenrunde mit Kranzlbinden begonnen. Als die „Frauenrunde „in Pension ging“, wurde der Adventmarkt über die Jahre „gerettet“ und im Jahr 2009 hat Hermine mit einem Team die Sache neu und mit frischem Wind wieder voll gestartet! Dieser Neubeginn war allerdings nicht einfach, da jetzt auch eine Gruppe von Bäuerinnen derartige Aktionen gesetzt hatte und die Einnahmen des Pfarrmarktes dadurch ganz schön eingeschränkt wurden, was vor allem die Helfer nicht immer zum Weitermachen motiviert hat.

Wer Hermine – und auch die Menschen um sie herum – kennt, weiß, dass sie sich dadurch aber nicht unterkriegen ließen. Und so haben in den letzten 10 Jahren in JEDEM JAHR an die 100 FREIWILLIGE HELFER an den Adventmärkten mitgearbeitet: Tannen/Grünzeug, Kränze binden, Gestecke und Kränze schmücken, Kekse backen, Kuchen und Torten backen, Krapfen machen, Räume vorbereiten, schmücken und putzen, Müll verräumen, Werbung machen, bitten und danken …….

Namentlich können wir hier gar nicht alle anführen, an der vordersten Front mitgearbeitet haben jedoch seit langem und bis jetzt: Evi Lindner, Marianne Kupfner, Anneliese Lechner und natürlich Hermine und Thomas. Danke Euch und dieser 100-schaft, die immer dabei war!


Kirchenkrippe Fügen

Im Jahr 2019 hat sich einiges in unserer Pfarrkirche getan:

der neue Hochaltar wurde aufgestellt

der Hauptaltar(Volksaltar) wird folgen

die Apostelreliefs werden noch umgehängt

eine neue Bestuhlung für den Altarbereich wird kommen

Beleuchtung, Malerarbeiten, …

Unsere alte und sehr schöne Weihnachtskrippe muss daher auch einen neuen Platz in unserer Kirche finden! Sie wird ab 2020 dann wieder an dem Ort aufgestellt, an welchem sie vor einigen Jahrzehnten (nach dem Brand des Hochaltars bis in die 80-iger Jahre) gestanden ist: am linken Seitenaltar (Marienaltar).

Harald Kisslinger, Gemeindevorarbeiter, wird mit seinen Mannen, den Unterbau im Laufe dieses Winters ändern bzw. erneuern, damit der Krippenberg eben dort aufgestellt werden kann und damit man auch in der Zeit, in der die Krippe aufgestellt ist, unsere Marienkapelle besuchen und ein Kerzerl anzünden kann.

Wir werden also zum heurigen Weihnachtsfest auf unsere Krippe verzichten müssen und freuen uns daher umso mehr, wenn sie im Dezember 2020 wieder zu bewundern ist!


Martinsumzug in Fügen

Am 12.11.2019 – einen Tag nach dem Namensfest des Hl. Martin – gab es bei uns – zur Freude der Kinder – eine Martinsfeier in der Pfarrkirche. Ein Laternenzug kam von der Volksschule, über den Dorfplatz in die Kirche. Dort feierten unsere Kinder und viele Erwachsene mit Pfarrer Gerst den Hl. Martin, der – wie eigentlich jedem bekannt ist – seinen Mantel mit einem Armen teilte. Er ist somit einer jener Heiligen, die uns daran erinnern, was Jesus uns gelehrt und hinterlassen hat, die Nächstenliebe!

Schön, dass auf Initiative der Leitung und des Lehrkörpers der Volksschule in Fügen noch ein Martinsumzug stattfindet und kein „Lichterfest“ oder sonst irgendetwas, was bei uns nicht gewachsen ist. Es genügt ja bereits dieser „Halloween Schmarrn“.

Schade, dass viele von uns diesen großen Mann, Martin, „in die Vergessenheit schicken möchten“ und lieber etwas Künstliches aufbauen, das ohnehin gleich wieder einmal durch was anderes ersetzt oder abgeschafft wird, weil es eben mit unserer Kultur nichts zu tun hat. Im Grunde verkörpert Martin das Gute und die Nächstenliebe, was in allen Religionen und auch bei Bekenntnislosen keine Diskriminierung oder einen Ausschluss bewirken kann!

Ich denke, dass man in einer – noch – auf christlichen Werten basierenden Gesellschaft, ein solches Fest schon noch feiern „dürfen“ sollte.

Dasselbe gilt dann weiter für den Nikolaus oder das Christkind. Da drückt man allerdings eine Auge (besser zwei!) zu, da viel Konsum damit verbunden ist und man ja die „Gaben“ am Nikolaus-Abend und die Geschenke-Flut zu Weihnachten, dann doch wieder nicht abschaffen möchte. Man könnte ja immerhin ein „Winterkonsumfest“ daraus machen, damit ja niemand diskriminiert wird!? Zudem müsste man ja auch „NikolausIN“ schreiben damit das ganze Gender-Getümmel nicht hintergangen wird (Gottseidank ist da die Bezeichnung „Christkind“ neutraler!)

Vergessen wir aber z.B. auch nicht das „Teufel/INNEN-Treiben“! Da kommen ja so viele Erwachsene mit ihren Kindern, dass der Nikolaus ganz schön arm ausschaut und von Diskriminierung ist da keine Rede! (???). Es ist sicher „gut“, dass man Kinder zu solch – wie das heute eben gemacht wird – schaurigen Darbietungen mitnimmt, aber den Martin, der teilt und den Nikolaus, der kleine Geschenke bringt lieber weghaben möchte. Wie schaut es aber dann aus mit der Gewalt schon bei den Kindern? (die nicht nur vom Teufel/INNEN-Tag“ kommt, das ist schon klar. Dies nur als Beispiel.)

Also, es ist ganz schön traurig, das unsere Werte nach und nach untergraben werden! Das hat vordergründig übrigens nichts mit „Katholischer“ Kirche zu tun! Es ist einfach schade, dass wir zu bequem sind, uns für diese Werte einzusetzen, oder wir sie gar nicht mehr schätzen, weil es uns – noch – zu gut geht! Irgendwann wird man draufkommen. Allerdings, wird das dann so sein, wie mit unserer Umwelt! Da sehen wir schon, was wir alle angerichtet haben und es gibt immer noch „Wesen“ die es aus Profitgier oder was auch immer ignorieren.

Bitte wieder mehr Mut! … und: Werde zu einem Martin oder zu einem Nikolaus und nicht zu einem Lichterzwerg oder einem Weihnachtsmann….

Übrigens: auch der Kindergarten von Fügenberg hat einen schönen Martinszug nach St. Pankraz organisiert! Danke Verena, Pater Erich, dem Wirt Christoph und der Gemeinde Fügenberg! Auch hier haben sich nicht nur die Kinder, sondern vor allem auch die Erwachsenen gefreut!


Warum Taufen nur in unserer Pfarrkirche erfolgen?

Wir gehen auf Weihnachten zu, und bereiten uns auf die Geburt Christi geistig vor. Nun ist bei uns Christen die Geburt eines Kindes , fast noch durchgängig, mit der Taufe des Neugeborenen verbunden. Bei der Spendung dieses Sakraments wird der Täufling in die Gemeinschaft der Kirche Christi aufgenommen. Es ist also einer der wichtigsten Tage eines Christen und wird dieser natürlich von den Eltern, Paten und der Familie – manchmal groß, manchmal schlichter – gefeiert.

Die Hl. Taufe wird bei uns im Seelsorgeraum jeweils nur in der örtlichen Pfarrkirche gespendet. Diese Kirche hat eine große Bedeutung für jeden von uns, beginnt hier doch das Leben als Christ und geht man dort zur Erstkommunion und empfängt meistens auch noch das Sakrament der Firmung. Bei vielen schließt sich auch der Lebenskreis mit der Feier des Requiems in diesem Gotteshaus. In einer Pfarrkirche ereignen sich somit die meisten und wichtigsten Dinge im christlichen Leben – und nicht umsonst steht dort auch seit Urzeiten der Taufstein der Pfarre. Das ist also der Grund, warum hier und nirgendwo anders getauft wird. Unter anderem wird dies auch durch den Diözesanbischof so empfohlen.

Unsere anderen Kirchen oder Orte, an denen man eine Taufe machen möchte, sind sicher sehr schön und gut und auch – meistens zumindest – dafür würdig, doch ist die Pfarrkirche der Mittelpunkt und soll dort auch die Aufnahme unserer Jüngsten in die Pfarrgemeinde erfolgen.

Die Zeit hat es zudem noch erforderlich gemacht, dass ein Priester, der derzeit noch für einen Seelsorgeraum zuständig ist, seine Termine und die Orte, wo diese stattfinden, gut einteilen und bündeln muss! Es ginge nicht mehr anders! Zudem wurde es auch notwendig, dass – eben aus dem vorgenannten Grund – Gemeinschaftstaufen gefeiert werden.

Also bitten wir schon um Verständnis, dass Taufen in der PFARRKIRCHE durch den ORTSPRIESTER gespendet werden und dass man diese Regelung nicht zB durch Taufen in anderen Pfarren umgehen will, damit man einen Einzeltermin oder einen bestimmten Taufort bekommt. Die Tauferlaubnis muss immerhin jener Priester geben, in dem die Familie des Täuflings wohnhaft ist und diese Erlaubnis kann und wird nur mehr in ganz besonders wichtigen und verständlichen Fällen erfolgen können.

Unsere anderen schönen Kirchen und Kapellen – zu welchen man ggf. eine besondere Bindung hat etc. – kann man ja gerne für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten nutzen – dazu sind sie ja auch da.