Gipfelmesse Spieljoch 2021

Am höchstgelegenen Altar der Pfarre Fügen, konnten an die 800 Teilnehmer, den Sonntagsgottesdienst am 12.09.2021 mit unserem Pfarrer Erwin Gerst feiern.

Wie so oft, fand unser Pfarrherr ergreifende Worte und eine Schar seiner engsten „Mitarbeiter“ – die Ministranten – haben ihn bei der Messfeier unterstützt. Auch Kathrin und Stefan waren im Dienst und hatten „alles was gebraucht wird“ auf den Berg getragen. DANKE! Bürgermeister Dominik Mainusch nahm – wie in jedem Jahr – gerne an diesem Gottesdienst teil.

Die Musikkapelle umrahmt nun schon seit Jahren diese Gipfelmesse und trägt so wesentlich zur festlichen Gestaltung bei – Vergeltsgott ALLEN Musikanten!!!

Ein kleines Paradies da oben am Spieljoch und dazu dieses Kaiserwetter! Es ist immer ein Erlebnis, diesen wunderbaren Gottesdienst dort feiern zu dürfen und davor und danach unsere Bergwelt zu genießen!

Einmalig ist, dass die Familie Schultz, für alles Gottesdienstbesucher eine freie Berg- und Talfahrt spendiert! Danke im Namen der Pfarre und aller, die dieses Angebot gerne angenommen haben – es wurden knapp 700 Gutscheine ausgegeben!


Unser Pfarrer wird von einem 60 köpfigen Ministrantenteam unterstützt

Wir – die Pfarrgemeinde Fügen- können uns glücklich schätzen, dass wir insgesamt 57 !!! Ministranten zum Dienst in der Kirche „in Amt und Würden“ haben! Heuer durften wir 23 „Neue“ in unser Team aufnehmen!!! Jede/r , Mini ist etwas Besonderes und auf seine/ihre Art und Weise einzigartig!

Auch in Corona- Zeiten standen, und stehen sie unserem Pfarrer tatkräftig zur Seite. Für sie ist es kein Problem die Hände zu desinfizieren oder den Mundschutz zu tragen, wobei uns allen lieber wäre, wenn wir uns gegenseitig ein Lächeln schenken könnten! (aber das tun richtige Minis eh mit dem Herzen!) Leider konnten wir wegen der vorgeschriebenen Abstände nicht so viele Kinder zum Dienst einteilen, wenn Hl. Messen gefeiert wurden….. Umso mehr freut es uns jetzt, wenn bei den Gottesdiensten der Altarraum wieder mit vielen eifrigen Ministranten besetzt ist!

Ein ganz großes Vergelt‘s Gott geht an die Eltern, Geschwister, Großeltern, die unsere Minis unterstützen, sie zu den Proben und den Hl. Messen bringen und auch oft begleiten!

Ein Highlight bei den Minis ist immer das Ministranten-Grillfest, das wir heuer endlich wieder durchführen durften! Dabei lernen sich die ,Großen‘ und , Kleinen‘ kennen und verbringen nette Stunden.

Für die Betreuerinnen Waltraud und Kathrin sind es viele Stunden, die sie mit den Ministranten verbringen, aber das machen sie gerne, denn es  ist ihnen eine Freude, wenn sie unsere Minis ein Stück des Lebens begleiten dürfen!

Und ….., es bleibt eigentlich bei JEDEM Ministranten etwas aus dieser Zeit für sein Leben bestehen! Oft kommt es erst nach Jahren wieder hervor oder man gibt es dann auch an die eigenen Kinder weiter – egal, diese Basis im christlichen und sozialen Bereich bleibt – sie tut einem selber gut und vor allem, sie tut seinen Nächsten gut!


A Sack voll mit de beschten Sachen!

Was kommt wohl heraus, wenn man

  • a schians Wetter
  • a wunderbares Platzl
  • a paar Hackeler Würschtl und a Unterwurzacher Brot
  • an Schoner Lois
  • was z’Trinken
  • an Pfarrer
  • und die 50 netteschten jungen Fügener

in einen Sack schmeisst und alles durcheinander mischt?

Richtig: ein gewaltiges Ministranten-Grillfest im Widumgarten!

Noch dazu wurden unsere kleinen GROSSEN diesmal vom Fügner Bürgermeister LA Dominik Mainusch besucht der herausstellte, wie wichtig diese Fügener Kinder für die Pfarre und die beiden Gemeinden sind! Die Ministranten haben sich sehr gefreut Bürgermeister, dass du dir die Zeit genommen hast!

Die Minis haben sich mit einem Gedicht und was Süßem beim „Chef“ bedankt!

Er und Pfarrer Gerst hoben hervor, dass Sie durch ihren freiwilligen Dienst für ihr weiteres Leben lernen:

  • Verpflichtungen einzuhalten
  • mit „Kollegen“ zusammenzuarbeiten
  • für eine gute Sache etwas freiwillig zu tun
  • und, es wird an der Basis unserer christlichen Kultur, der Nächstenliebe und dem Dienst „am Herrgott“ geschliffen. Was leider immer mehr verloren geht und dessen Auswirkung wir uns noch gar nicht bewusst sind. Zwar gut, dass die „grauen Zeiten“ vorbei sind, aber was derzeit passiert ist sicher nicht nützlich für unsere Zukunft, denn die Gleichgültigkeit und auch die Überheblichkeit unserer Wohlstandgesellschaft wird noch ihre Auswirkungen zeigen. (und das hat jetzt grundsätzlich nichts mit der „Kirche“ zu tun, sondern mit der Grundeinstellung eines jeden von uns!)

Aber wieder zu dem gelungenen Ministrantenfestl am Donnerstag, 26.08.2021: Guat war’s, nett war’s! Vergeltsgott allen Helfern beim Grillfest! Und, der Dank des Pfarrers und der ganzen Pfarrgemeinde geht nochmals an die Minis selber, deren Eltern aber auch besonders an Kathrin Eller, Waltraud Dengg, Waltraud Rudloff und Josef Weiss, die diese Kinder betreuen und auch dieses Festl für die Kinder gemacht haben!!!

Danke an Hannelore für das gute Brot, danke Lois, dass wir mit dir wieder den besten Grillmeister des Tales „verpflichten“ konnten! Danke dem TVB für die Biertische und dem Christian fürs Liefern!

Die Ministranten und das Team sagen abschließend Vergeltsgott dem Pfarrer, denn einer muss die ganze Sache auch bezahlen!


Krippenrestaurierung

In den letzten Jahren wurde unsere Kirchenkrippe ja nicht mehr aufgestellt, da sie zum einen sehr restaurierungsbedürftig ist und andererseits, seit der Umgestaltung unseres Altarbereiches, dort nicht mehr wie vorher Platz findet.

Da wir ja in den letzten Jahren und Monaten bereits sehr viele andere dringende Projekte umgesetzt haben, wurde dieses Vorhaben etwas vernachlässigt, was auch mit den Finanzen zu tun hat, wie sich jeder vorstellen kann.

Pfarrer Gerst ist die Sache dann doch angegangen und zwar mit den folgenden grundlegenden Maßnahmen:

  • Neuplatzierung der Krippe an dem Ort, wo sie bereits einige Jahrzehnte vorher aufgestellt war, nämlich im Kirchenschiff am linken Seitenaltar. Allerdings befindet sich dort auch der Eingang zu unserer kleinen Marienkapelle mit den Opferkerzen. Dieser musste mit der Höhe des neu zu machenden Unterbaues abgestimmt werden, sodass der Zugang auch während der „Krippenzeit“ möglich ist. Die Gemeindearbeiter wurden von der Pfarre nun mit der Errichtung dieses Unterbaues beauftragt.
  • Da der Krippenhintergrund bzw. der Krippenberg (Aufbau) so baufällig und beschädigt ist, hat man sich auch entschlossen, diesen durch einen Fachmann, unserem Restaurator Niederhauser aus Thaur (Hochaltaltar), ebenfalls erneuern zu lassen. Sicher ist schon, dass es kein orientalischer Hintergrund mehr sein wird.

Diese beiden Maßnahmen werden also bis zum Aufstellen der Krippe vor Weihnachten abgeschlossen und dann zu bewundern sein! Die Kosten für beide Arbeiten fallen vorranging der Pfarre Fügen an und wir reden da über einen Betrag von € 17.000,00!

Somit hat Fügen dann wieder ein wunderschönes Szenario des Weihnachtsgeschehens. Die „Hauptdarsteller“ wären allerdings noch immer in einem recht „mäßigen“ Zustand. Schlussendlich hat Pfarrer Gerst mit dem Pfarrkirchenrat deshalb dann doch entschieden, auch die Figuren restaurieren zu lassen! Diese Arbeiten wird Frau Schröcksnadel aus Salzburg ausführen, welche derzeit zu den Besten gehört, die solche Sachen (Restaurierung von bekleideten Figuren) machen können.

Die Fachleute stellten u.a. fest, dass die Figuren wirklich außergewöhnlich schön sind, auch wenn einiges von der Originalbekleidung über die Jahre verloren ging. Die Köpfe sind sehr gut gearbeitet und ausdrucksstark. Die Haarteile sind meist aus Echthaar. Die meisten Glieder lassen sich bewegen, so können bei der Aufstellung die Haltungen variiert werden.

Zu reparieren sind vorerst 23 Figuren und die Kosten werden ca. € 7.000,00 betragen:

  • Reinigung Textil / Fleckenbehandlung / Konservierung schadhafter Textilteile / Entfernung unpassender Ergänzungen / Erneuerung von Gewandteilen
  • Reinigung gefasste Holzteile
  • Erneuerung von Haarteilen
  • Ergänzung der vielen abgebrochenen Finger und anderer Holzteile mit Retusche
  • Reparieren von Gelenken und Drahtverbindungen

Das sind natürlich wieder erhebliche Gelder, welche da „flüssig“ gemacht werden müssen. Vielleicht gibt es ja Gönner, die uns helfen und die Kosten für eine oder die Hälfte einer Figur übernehmen möchten. Sicher ist bei einem Objekt mehr zu tun und beim anderen weniger, deshalb haben wir die Gesamtsumme der Krippenfigurenrestaurierung auf die 23 Objekte aufgeteilt.

  • Pro Krippenfigur wären es dann € 300,00 bzw.
  • bei der Hälfte einer Figur € 150,00, welche freiwillig übernommen werden können. Wir werden alle Figuren auf unserer Pfarrhomepage und im Schaukasten an der Kirche, mit Foto und Namen vorstellen.
  • Die 3 Pferde und 12 Schafe, Ochs und Esel, wären dann noch zu machen (Reinigen, abgebrochene Teile ergänzen, Fassung) – für eine Figur wäre es dann ein Betrag von € 50,00 der übernommen werden kann.

Der, der unsere Krippe miterhalten möchte, kann sich dann eine aussuchen und wie schon gesagt die gesamten Kosten oder die Hälfte der Kosten pro Figur übernehmen. Der Name der jeweiligen Spender wird am Sockel der Figuren vermerkt werden, um dies auch für unsere Nachkommen ersichtlich zu machen.

Wir werden in diesem Jahr noch eine Gruppe von 5 – 6 Krippenfiguren (Jesuskind, Maria, Josef – bereits Patenschaft durch Pfarrer Erwin Gerst – u. zwei Engel – bereits Patenschaft durch LA BGM Dominik Mainusch) machen können und im nächsten Jahr den 2. Teil und dann wie gesagt den nächsten Teil, je nachdem wie es sich halt auch finanziell ausgeht und wie weit uns Frau Schröcksnadel unterstützen kann.

„Gfrein“ wir uns auf ein Stück Alt-Fügen im neuen Glanz und vor allem, wird dieses dadurch erhalten und auch in den nächsten Jahren aufgestellt werden!

Hier unsere Krippenfiguren, die ihre Paten suchen:

Stand 21.09.2021 noch offen: 4 Schafe und 7 Diener


Urlaub unseres Krapfenteams

Schad, dass es im August keine Krapfen aus dem Fügener Widum gibt! ABER: unser Krapfenteam hat sich einen Urlaub redlich verdient!

Deshalb ist man auch mit einem kleinen Ausflug zum Mittagessen in diesen gestartet! Die unermüdlichen Krapfenweiberleut sind am 19.07.2021 „grad ums Eck“ zum Bad Mehrner Kirchenwirt gefahren. A wunderbares altes Gasthäusl mit an Garten, wie er früher bei uns der Brauch war und s’Essen war großartig! Der Nachtisch waren natürlich Krapfen, „siasse Krapfler“ mit verschiedenen Füllungen (zum einilegn!). Danke dem Wirt und seiner Frau, es hat allen ganz guat gemundet und gefallen!

Nit weit und doch a Platzl zum die Seele Baumeln und sich kulinarisch verwöhnen lassen.

Jetzt erholts enk guat, denn am ersten Freitag im September, das wäre der 03.09.2021, möchten wir alle wieder die beschten Krapfen im Zillachtal essen! Danke für euren Einsatz – es ist einfach nur GROSSARTIG!


300 Jahr Feier Marienberg

Die Pfarre Fügen hat dieses Fest gebührend gefeiert! Das herausgeputzte Kircherl am Marienberg war festlich geschmückt. Böllerschüsse um 06:00 Uhr morgens haben den Festtag angekündigt und viele Marienbergler haben durch das Aushängen der Fahnen ebenfalls dazu beigetragen. Zum Festgeläute der Dekanatspfarrkirche setzte sich die Prozession vom Dorf aus in Bewegung: voran ein Schütze mit einem geschmückten, großen Kreuz aus dem 16. Jhd., danach – zur großen Freude der Pfarrgemeinde – die gesamte Schützenkompanie Fügen-Fügenberg, eine Abordnung der Freiw. Feuerwehr, eine ganze Schar von Ministranten, unser Vikar Pater Erich und eine Vielzahl von Gläubigen, welche trotz der Hitze am Bittgang teilgenommen haben – unter ihnen waren auch unser Bürgermeister Dominik Mainusch und einige Gemeinderäte.

Der Gang zum Kirchl wurde begleitet vom Trommeln der Schützen, von Bläserweisen vom Marienberg ins Dorf und vom Läuten der Herz-Jesu-Glocke am Marienberg. Pfarrer Gerst und die Mesnerinnen Resi und Marianne erwarteten den festlichen Zug vor der Kirche. Nachdem alle Aufstellung genommen und sich ein Plätzchen gesucht hatten, wurde der Festgottesdienst eröffnet, Pfarrer Erwin Gerst konzelebrierte mit Vikar Pater Erich, umrahmt wurde die Feier von den Bläsern unserer Musikkapelle und der Gruppe Auflosn – VERGELTSGOTT, ihr habt es wunderschön und feierlich gemacht. In seiner Predigt umriss der Pfarrer die Entstehung des kleinen Barockjuwels am Marienberg und nannte auch die Vielen, welche um den Fortbestand mit ihrer Arbeit und mit finanziellen Mitteln beigetragen haben und immerwieder beitragen.

Der Tag, an dem gefeiert wurde, ist für unser Land ein ganz besonderer. Es ist der Tag des Herz-Jesu-Festes. Das war auch der Grund, dass die Fügener Schützen in dieser Vielzahl gekommen waren und dem Zug vom Dorf auf den Berg und der Hl. Messe einen besonders festlichen Rahmen gegeben haben! Zu bemerken ist, dass die Schützen mit unserem Pfarrer vereinbart haben, diesen Herz-Jesu-Bittgang nun jährlich an diesem Freitag, von der Pfarrkirche zum Marienberg mitzugestalten umso auch in Fügen, dem Herz-Jesu-Fest wieder einen besonderen Stellenwert zu geben! Wir werden die Feier also beibehalten, wenn sie auch durch unsere Bevölkerung angenommen wird. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, wird die Hl. Messe in unsere Pfarrkirche verlegt, da im Marienberg wenig Platz in der Kirche ist.

Bei den Überlegungen zur Organisation der Feierlichkeiten, hat sich das Fügener Krapfenteam sofort bereit erklärt, die kulinarische Versorgung der Festgäste zu übernehmen. So wurde allerhand bereitgestellt: Weißwürste mit Brezen, Hackeler-Gselchte mit an Semmal, Speckplatten mit Bauernbrot UND ein Paradies für Kuchenliebhaber: ein Stückl besser als das andere und eines schöner als das andere! Ein Kühlwagen mit Getränken stand selbstverständlich auch parat. So hat die 300 Jahr Feier einen wunderbaren Abschluss bekommen.

Danke: Mina Wetscher f. den Blumenschmuck, Elektro Schober für eine großzügige Spende, der Raiffeisenbank Fügen für einen Teil der Getränke, dem SPAR-Markt Fügen ebenfalls für einen Teil der Getränke, der Bäckerei Unterwurzacher für die Semmeln, der Gemeindewache und der Feuerwehr für das Absperren U N D den Helfern vom Krapfenteam sowie aus dem Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat und besonders auch dem „Ulmer Bauern“ für die vielen Fahrdienste U N D ALLEN, die in irgendeiner Weise zu diesem Fest beigetragen haben!


Covid-19 Regelungen ab 10.06.2021 in unserer Kirche:

Beim Besuch bzw. bei kirchlichen Feiern, halten Sie bitte den Abstand von1 m beim Sitzen, Stehen und Gehen ein! Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstes in der Kirche!

Höchstzahl der Gottesdienstbesucher in Fügen – bei den ausgewiesenen Sitzplätzen mit je 3 bzw. 2 Personen pro Bank: 110 Personen

Es hat sich also nur der Abstand von 2 auf 1 Meter geändert!

Weitere Regeln wie folgt:

  • Gottesdienste (in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel) sind ohne Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (§ 1 Abs 2 COVID-19-ÖV: geimpft, getestet, genesen) möglich. Deshalb gilt aber weiterhin das Einhalten des Abstands von mindestens 1 Meter zu haushaltsfremden Personen und in Innenräumen das Tragen von FFP2-Masken. Die detaillierten Bestimmungen sind in der aktuellen Rahmenordnung der Bischofskonferenz auf https://www.bischofskonferenz.at    /behelfe/corona-rahmenordnung zu finden.
  • Bitte tragen Sie während des ganzen Gottesdienstes eine FFP2-Maske – auch am Sitzplatz und beim Kommuniongang. Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Mund-Nasen-Schutz, für Kinder unter 14 Jahren genügt ein einfacher Mund-Nasen-Schutz anstatt einer FFP2-Maske. Bei Gottesdiensten im Freien muss die Maske beim Kommuniongang getragen werden.
  • Achten Sie auf das Einhalten eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1 Meter zwischen Personen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen. In den Kirchen gibt es meist entsprechende Markierungen, Hinweisschilder und/oder Willkommensdienste, die Ihnen das Einhalten des Abstandes erleichtern.
  • Bei den Gottesdiensten wird eine Möglichkeit zur Handdesinfektion angeboten. Nutzen Sie diese.
  • Gemeindegesang ist möglich. Im Hinblick auf Dauer und Umfang wird er jedoch zu reduziert (nur einige Lieder und wenige Strophen). Während des Singens gilt in Innenräumen weiterhin die Maskenpflicht.
  • Das Chorsingen im Gottesdienst ist nur unter folgenden Voraussetzungen möglich: Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft/getestet/genesen gemäß § 1 Abs 2 COVID-19-ÖV); Einhalten des Abstands von mindestens 1 Meter und – für die Dauer des Singens – ohne FFP2-Maske. Für die Proben von Kirchenchören gelten die Bestimmungen der COVID-19-Öffnungsverordnung (vgl. www.chorverband.at).
  • Der MinistrantInnen-Dienst ist möglich. Empfehlungen dazu sind auf https://innsbruck.jungschar.at/ministrieren/faq-ministrieren-trotz-covid-19/ zu finden.
  • Die Körbchen für die Kollekte werden nicht weitergereicht, sondern meist am Ein- oder Ausgang bereitgestellt. Die Weihwasserbecken sind derzeit entleert. Zum Friedensgruß kann derzeit leider kein Händeschütteln erfolgen, ein freundliches Zunicken und die Zusage des Friedens sind aber gut möglich.
  • Handkommunion ist dringend empfohlen.
  • In den Kirchen gibt es meist Willkommensdienste, Platzmarkierungen oder Plakate, die Ihnen dabei helfen sollen, die Maßnahmen einzuhalten. Bitte halten Sie sich an diese Anweisungen.
  • Sollten Sie beim Besuch eines Gottesdienstes um Ihre Kontaktdaten gebeten Ihre  werden, bitten wir Sie, diese bekanntzugeben. Sie unterstützen damit im Falle einer Covid-19-Infektion die schnelle Ermittlung der Kontaktpersonen.
  • Die Kirchen sind weiterhin offen für das persönliche Gebet.
  • Aufgrund der Abstandsregelungen finden derzeit in den Kirchenräumen weniger Personen Platz.(Fügen maximal 110 Personen)  Todesfälle / Begräbnisse:
  • Für Rosenkranzgebet, Totenwache, Begräbnismesse oder Wort-Gottes-Feier in der Kirche gelten die Regeln für Gottesdienste (siehe Punkt 1). Es besteht also keine fixe Beschränkung der Teilnehmerzahl.
  • Auch am Friedhof und in Aufbahrungshallen ist die Personenzahl nicht mehr limitiert.
  • In allen Fällen gilt der Mindestabstand von 1 Meter und in Innenräumen besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Regelungen für die Erstkommunion und für die Firmung: 

  • Die Feier von Erstkommunionen und Firmungen ist möglich. Dabei sind die entsprechenden Regelungen für Gottesdienste inkl. jener für die musikalische Gestaltung einzuhalten (siehe Punkt 1). Das bedeutet, dass die Feiern schlichter als gewohnt gestaltet sein werden und in vielen Fällen – je nach Platzangebot und Gruppengröße – auch eine Beschränkung des Kreises der Eingeladenen notwendig ist. (in Fügen mit den Firmlingen also 110 Personen)
  • Für Gruppentreffen von Kindern und Jugendlichen gelten die Regelungen für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit.

Taufen  

  • dürfen wieder ohne Beschränkung der Personenanzahl gefeiert werden. Es sind die entsprechenden Regelungen für Gottesdienste inkl. jener für die musikalische Gestaltung einzuhalten (siehe Punkt 1). Maskenpflicht, 1 m Abstand und Händedesinfektion

 Trauungen

  • Trauungen dürfen wieder ohne Beschränkung der Personenanzahl gefeiert werden. Es sind die entsprechenden Regelungen für Gottesdienste inkl. jener für die musikalische Gestaltung einzuhalten.

Prozessionen

  • Es gelten die oben angeführten Regeln und Hinweise für Gottesdienste (siehe Punkt 1).
  • Bei günstigem Wetter ist es möglich, die Eucharistie im Freien zu feiern.
  • Prozessionen sind nur möglich, wenn sichergestellt ist, dass ein Abstand zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, von mindestens 1 Meter jederzeit eingehalten wird.

Weihe des Hauptaltares in der Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt in Fügen

In jedem Jahr ergeht die besondere Einladung an die Pfarrbevölkerung, gemeinsam am Gründonnerstag – am Tisch des Brotes die Eucharistie zu feiern – in Erinnerung an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern. Heuer hat dazu neben dem Pfarrer auch der Bischof von Innsbruck, Hermann Glettler, die Fügener und Fügenberger eingeladen. Es war nämlich ein ganz besonderer Tag, da der neue Hauptaltar (Volksaltar) von unserem Oberhirten geweiht und auch das neue Ambo durch ihn gesegnet wurde.

Nun war es gar nicht einfach, so ein Ereignis in Corona-Zeiten vorzubereiten und dann reibungslos durchzuführen. In der Pfarrkirche dürfen derzeit nur max. 75 Personen an einer kirchlichen Feier teilnehmen. Natürlich waren jene eingeladen, die wesentlich zur Umgestaltung des gesamten Altarbereiches beigetragen haben:

  • Fam. Schultz: sie hat die gesamten Kosten der Restaurierung des Hochaltares aus Strassen in Osttirol übernommen
  • Franz Niederhauser aus Thaur hat diese Restaurierung hervorragend umgesetzt – ebenso wurde von Niederhauser die Renovierung und Konservierung der beiden Seitenaltäre vorgenommen
  • das Fügener Krapfenteam hat die gesamten Kosten für die Steinarbeiten des Hauptaltares, durch die monatlichen Krapfenaktionen aufgebracht
  • Hansjörg Laimböck „Ulmer“, stellvertretender Vorsitzender des Pfarrkirchenrates, hat alleine die Kosten für die Steinarbeiten des Ambos übernommen
  • David Gasser, Steinmetz aus Villanders in Südtirol, hat uns die beiden Stücke aus „Jenbacher Marmor“ mit seiner feinen Art und seinem Können geschaffen
  • Fam. Heim „Hotel Kohlerhof“ hat die Kosten für die Restaurierung und die Konservierung unserer beiden Seitenaltäre bezahlt
  • Hans und Christian Haun, beide Schmiedemeister, haben die Metallarbeiten im gesamten Bereich der Kirche – so auch im Presbyterium – und außerhalb durchgeführt und spendiert

Allen Genannten sprachen Bischof und Pfarrer ihre Bewunderung für die Arbeiten und ihren Dank für die wirklich großzügige Beteiligung aus! Selbstverständlich schließen sich die Pfarrgemeinde und die politischen Gemeinden dem an – VERGELTSGOTT TAUSENDMAL!

Pfarrer Erwin Gerst, in dessen Amtszeit bis jetzt wohl so viel in der Pfarre Fügen geschehen ist, wie schon ewig nicht mehr, unser Vikar Pater Erich, die Lektoren und unsere Ministranten zogen bei feierlichem Geläute in die Kirche ein. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn eröffnete der Bischof den Gottesdienst, welcher wieder einmal von der Bläser- und Sängergruppe unserer Musikkapelle auf das Feinste musikalisch umrahmt wurde (herzlichen Dank!). Zu Beginn weihte Bischof Hermann das Wasser und segnete das neue Ambo, also den Tisch des Wortes, damit der Wortgottesdienst seinen Anfang nehmen konnte. Nach einer eindrucksvollen Predigt, in welcher er Parallelen aus dem Alltag zu einem / unserem Altar zog, sang unser Pfarrhelfer und Organist, Josef Weiß, die Allerheiligenlitanei, um die Fürbitte all dieser schon in Christus vollendeten Menschen anzurufen.

Nun war es so weit und die Zeremonien zur Altarweihe an diesem Gründonnerstag konnten beginnen. Das Kernstück unseres Gotteshauses wurde mit dem zuvor geweihtem Wasser besprengt und dann mit heiligem Öl, dem wohlriechenden Chrisam, durch den Bischof an 5 Stellen (Wundmahle Christi) gesalbt. An diesen 5 Salbungsstellen wurden danach Schalen mit Weihrauch aufgestellt, welcher mit dem Licht der Osterkerze entzündet wurde.

Nach dem Weiheritus entzündete Bischof Hermann einen Docht an der Osterkerze und übergab diesen dem Pfarrer zum Anzünden der Altarkerzen, welche zuvor der Obmann des Pfarrgemeinderates, Alois Kogler, und der stellv. Vorsitzende des Pfarrkirchenrates, Hansjörg Laimböck, zum Altar gebracht hatten. Die Lektoren Hermine und Stephan bereiteten den Altar anschließend für das Messopfer vor.

Die Abendmahlfeier war beeindruckend, schlicht und feierlich – und welcher Tag im Kirchenjahr hätte besser für die Weihe unseres Tisches des Brotes gepasst als dieser? Nach der Eucharistiefeier ging die Liturgie mit der Übertragung des Allerheiligsten zum Seitenaltar zu Ende. Pfarrer Gerst dankte unserem Bischof für die ergreifende Feier, die man ja eigentlich nur alle hundert Jahre einmal miterleben darf, da ein neuer Altar nichts Alltägliches ist.

Ankunft Altar und Ambo 2020

Altar Fügen: In einem wunderbaren Beitrag der RAI Bozen, ist neben anderem Südtiroler Meister-Handwerk, auch unser Künstler David Gasser aus Villanders zu sehen. Es zeigt den ganzen Werdegang seines Meisterstücks – unseres neuen Hauptaltars! Link: http://www.raibz.rai.it/de/index.php?media=Ptv1609878000


Ein Dank an einen Gönner

Danken muss die Pfarre Fügen auch einmal einem Gönner, welcher nie genannt werden will!

Ob das für das originalgetreu nachgebildete Gitter vor dem Hl. Grab unter der Oblate ist, oder für den Osterkugelbogen an der Beweinungsgruppe, die Stangen für die Fastenvorhänge am Haupt- und Nebenaltar, die neuen Aufhängungen unserer Apostelreliefs, die Befestigung des Hochaltares, die Wiederanbringung des Kreuzes und der Tafeln am Priestergrab ………

…… dafür ein ganz besonderer Dank der Verantwortlichen der Pfarre Fügen und der gesamten Pfarrbevölkerung!


Neue Haube für unseren alten Taufstein


Hubert Hoflacher, von Zillertal Metall in Fügen, hat der Pfarre eine neue Abdeckung des Taufsteins – welcher mit der Neugestaltung unseres Altarraumes wieder in unsere Pfarrkirche übersiedelt ist – angefertigt. DANKE Hubert für das sehr gelungene Stück!