Adventmarkt der Pfarre Fügen 2018

Am ersten Dezember fand wieder unser Adventmarkt statt. In geselligen Runden wurden im Vorfeld Kränze gebunden, geschmückt und Gestecke gemacht. Fleißige Hausfrauen haben wahre Köstlichkeiten an Keksen, Kuchen und Torten zur Verfügung gestellt. Hier sei all diesen Helferinnen und Helfern einmal von Herzen gedankt! Ein weiteres Dankeschön gilt auch dem Krapfenteam (2.200 Krapfen!), den Helfern im Pfarrcafé und in der Küche! Natürlich darf man die Kinder der Musikschule und die Jungschar nicht vergessen: Vergelt’s Gott!

Wir freuen uns, dass dieser Adventmarkt wieder ein Erfolg gewesen ist, nicht zuletzt, weil wir nach wie vor so viele Freiwillige Helfer haben, welche dies möglich machen!

Und was wäre das alles, wenn keiner es kauft? Der größte Dank gilt daher natürlich Euch, die ihr alle gekommen seid! Der Erlös wird wieder für soziale Zwecke in der Pfarrgemeinde und für dringend notwendige Maßnahmen bei unseren Kirchengebäuden verwendet.

Natürlich ergeht unser Dank auch in erster Linie an Hermine, die mit vollstem Einsatz (200 % -wie wir sie alle kennen) jährlich die Vorbereitungen, die Durchführung und alles, was danach noch kommt, organisiert und an vielen Einsatzbereichen selber mitmacht. Danke auch an Evi und Anneliese, welche ihr da jetzt zur Seite stehen!

In diesem Jahr fand erstmals ein Vorverkauf statt, welcher auch sehr gut angenommen wurde und seit Oktober auf der Gottesdienstordnung und im Internet angekündigt war. Wir werden diesen auch in den Folgejahren beibehalten.


Pfarrfrühstück nach dem ersten Engelamt

Man kann jetzt schon von „Tradition“ sprechen, dass vom Pfarrer nach dem ersten Engelamt im Advent, zum Frühstück in der Pfarrstube eingeladen wird!

Quelle: pixabay.com

Es waren in diesem Jahr so viele Besucher, dass uns fast das Geschirr und leider kurzfristig der Kaffee ausgegangen sind. Aber, das Team Marianne, Anna und Erna haben unter Volleinsatz weiter „aufgebrüht“ und so konnten alle das Pfarrfrühstück genießen.Besonders erfreulich war, dass die Religionslehrerin Bernadette und die Klassenlehrerin Sarah mit 14 Schülern ebenfalls dabei waren!

Danke auch dem Team des Adventmarktes, welches die Tische eingedeckt hat. Ein Vergeltsgott auch an Rosina und Waltraud, die uns nach dem Frühstück beim Aufräumen sehr unterstützt haben. Natürlich danken wir auch unserer Hermine, welche die Marillen aus dem Widum Garten, zu einer köstlichen Marmelade eingekocht hat und dem „Klammer Heindl“ (Heinrich Wurm) für den Honig – er ist Natur pur!


Empfang des Hl. Nikolaus in unserer Pfarrkirche

Am Samstag, 01. Dezember 2018, konnte unser Pfarrer, zusammen mit vielen Kindern, den Hl. Nikolaus in unserer Kirche willkommen heißen. Hornbläser der Fügener Musikkapelle gestalteten den festlichen Einzug des heiligen Mannes in unser Gotteshaus. Begleitet von Pfarrer Erwin Gerst und einer Vielzahl von Engeln, war der Nikolaus für die Kinder zum Greifen nah.

Magdalena und Annalena Wurm unterstrichen den Empfang mit ihrem wunder-baren Flötenspiel. Es gab freundliche und mahnende Worte des Nikolaus für alle Kinder und vor allem für die Erwachsenen. Wie könnte es auch anders sein wenn man „heilig“ ist, dann ist einfach die Liebe Gottes in diesen Persönlichkeiten zu spüren, aber es muss auch das gesagt sein, wo es gerade noch ein wenig zu tun oder zu bedenken gibt! Mit festlichem Glockengeläute zog der Nikolaus mit seinen Engeln, unserem Pfarrer und allen gekommenen Kindern, von der Kirche zum Dorfplatz, wo er noch seine Gaben verteilte.

Zu sagen bleibt noch, dass es schön war, dass in diesem Jahr wieder mehr Kinder mit Begleitung zum Empfang in die Kirche gekommen sind! Danke! Es wäre ein gutes Zeichen, das man unseren Kindern geben könnte, wenn nicht immer der Kommerz und die Unterhaltung vorrangig sind, sondern eben das Einfache, das, das dem Herz gut tut. Unser Nikolaus ist einer unserer Heiligen und hat mit dem „Weihnachtsmann“ und den ganzen Abarten nichts zu tun! Wenn gleich es einen zudem sehr verwundert, dass bei den ganzen überhand nehmenden Krampusläufen und „Höllen-Shows“, so viele Leute kommen und da nichts „zu lange“,“ zu kalt“ oder sonst was ist? Mit dem alten Brauch des Krampus, als Begleiter des Nikolaus hat das ja auch überhaupt nichts mehr zu tun. Es ist halt immer so eine Sache, wenn man sieht, wohin sich die Werte einer Gesellschaft entwickeln. Vielleicht ist es ja auch eine negative Auswirkung unseres Wohlstandes, wenn uns „normal“ gewordene Sachen überhaupt nicht mehr interessieren, wenn wir alte Werte einfach nicht mehr schätzen und pflegen und teilnahmslos werden bzw. nur mehr Berieselung und vorgegebene Freizeitprogramme brauchen? Irgendwann wird man sehen, dass man mit Geld zwar viel, aber nicht alles kaufen kann, wenn die Profitgier Lebewesen – egal ob Mensch oder Tier – zu „Sachen“ degradiert“ und wenn wir „Sachen“ mehr lieben als Menschen und. So etwas darf uns nicht egal werden! Es mag wohl auch die Angst mitspielen, dass man selbst etwas tun müsste, wenn man einen Gedanken einmal wirklich „zu Ende denkt“?

So schließt sich der Bogen wieder und wir sind wieder beim „Nikolaus“. Er hat gehandelt, es war ihm nicht egal, was mit anderen passiert. Er hat das Leben von anderen Menschen wieder „heil-gemacht“ und ist somit ein Heiliger geworden!


Wallfahrtskirche St. Pankraz – Kreuz und Turmkugel abgenommen

Die dunklen Wolken um St. Pankraz werden wieder heller! 

Nachdem die gesamte Turmspitze samt Kreuz und Kugel herunterzufallen drohte, wurde nun mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Wie berichtet hatte ein „möchtegern Jäger“ den Turmknopf von St. Pankraz als „Zielscheibe“ für seine Schießübungen benutzt und dadurch diesen Schaden – welcher sich jetzt auf ca. € 80.000,00 belaufen wird – verursacht. (Bericht aus dem Jahr 2017: Turmspitze St Pankraz droht herunter zu fallen / 2017)

Am 13.11.2018 um 11:15 Uhr war es nun so weit: Martin Berger unser geschätzter Experte für alle Schindeldachangelegenheiten hat, nach einigen Tagen Vorarbeit, mit seinem Helfer das Turmkreuz und die Turmkugel gelöst und abgeseilt. Es war zunächst ein nicht alltägliches Schauspiel, als Kugel und Kreuz aus dieser Höhe – Kirche und Berger Bühel – herunter kamen. Schließlich sah man auch, wie groß sie eigentlich sind!

Leider kam dann zum Vorschein, wie groß der Schaden ist:

Ein besonderer Moment ist dann jedoch wieder jener gewesen, als Pfarrer Gerst als Hausherr und ein Vertreter der Gemeinde Fügenberg, Sekretär Bernhard Steiner, die Zinnkapsel aus der Turmkugel entnommen haben und diese geöffnet wurde! Die Kapsel barg Originalurkunden und Dokumente aus der Zeit von 1838, 1875, 1907, 1953 und 1967. In ihnen ist jeweils eine kurze Chronik und eine Beschreibung der Arbeiten festgehalten.

Die Bilder zeigen Pfarrer Gerst, Sekretär Steiner und Martin Berger mit Gehilfen, beim Öffnen der Dokumentenkapsel und Sichten des Inhaltes:

Wir hoffen auf ein gutes Fortschreiten der Arbeiten und darauf, dass nicht noch weitere Schäden entdeckt werden.

Sollte alles passen, werden wir wohl beim Patrozinium, welches wir im Jahr 2019 am Montag, 13.05.2018, feiern werden (wegen des Muttertags am 12. Mai), nach der Segnung das Kreuz mit dem Wetterhahn und der Kugel aufziehen und aufsetzen können!


Adventmarkt der Pfarre Fügen

Bereits seit sehr vielen Jahren sind in der Zeit vor dem Advent viele Frauen bereit mitzuhelfen, um einen Adventmarkt in der Pfarre auf die Beine zu stellen. Natürlich hat sich im Laufe der Zeit auch der Geschmack und die Nachfrage hinsichtlich der Advents- und Weihnachtsdekoration geändert. Eine Vielzahl von Geschäften und Organisationen bieten diese Sachen alle – oft auch billigst und in Massen – an.

Dennoch machten und machen unsere Frauen weiter, um nach wie vor jährlich einen schönen Betrag zu erwirtschaften und diesen für einen sozialen Zweck, für eine Baumaßnahme oder sonstige pfarrliche Anschaffung bzw. auch für eine sofort notwendige Hilfe bei einem Härtefall in der Pfarrgemeinde einsetzen zu können.  Das ist nicht nur bewundernswert sondern das ist großartig von Euch und von allen die dazu helfen!

Geändert wurde im Ablauf zB  der jetzt mögliche Vorverkauf von Kränzen und Gestecken und beim Adventmarkt selber wird das größte Augenmerk jetzt mehr auf die kulinarischen Genüsse gelegt, wie einem guten Frühstück in der gemütlichen Pfarrstube, natürlich auf unsere Zillertaler Krapfen von unserem Krapfenteam und auf einen Adventhuangacht am Nachmittag, bei Darbietungen der Musikschule Zillertal und einem guten Kaffee und selbergemachten Kuchen und Torten unserer Hausfrauen! Wichtig ist auch, dass man neben den wunderbaren hausmacher Keksen auch die genannten Kuchen und Torten für daheim mitnehmen kann.

Wie gesagt, durch das ganze Überangebot an Dekosachen und die ganzen Aufrufe für Spenden und den Kauf von allen möglichen Sachen für gute Zwecke, sind wir uns schon bewusst, dass nicht jeder bei unserem Markt etwas kaufen kann und will. Wir wären euch aber sehr dankbar, wenn man zunächst den Einsatz all der Helfer/innen durch den Besuch und einen kleinen Einkauf honorieren würde und dann eben auch berücksichtigt, dass mit diesen Geldern in unserer Pfarre etwas Gutes getan werden kann! Derlei Sachen schlafen mit der Zeit ein, wenn kein Interesse mehr vorhanden ist und es ist auch demotivierend für jene, die viel Zeit und Arbeit hineinlegen. Wenn es so sein soll, dann ist aber auch das in Ordnung, denn Leben ist Veränderung.

Jedenfalls allen ein Dank von Seiten des Adventmarktteams und der Pfarre, die nach wie vor kommen! Vergelt’s Gott!


Nacht der 1000 Lichter

Jedes Jahr am 31. Oktober findet die „Nacht der 1000 Lichter“, eine Aktion der katholischen Jungschar, statt. Diese Veranstaltung wurde vor einigen Jahren von einigen wenigen Pfarren angefangen und wird mittlerweile in vielen Pfarren Österreichs auf verschiedene Weise durchgeführt. Die Nacht der 1000 Lichter, die ein Gegenpol zum immer stärker werdenden „Halloween“ sein soll, wird auch seit mehreren Jahren von den Pfarren unseres Seelsorgeraums mitgetragen. Im heurigen Jahr veranstalteten wir die Aktion in der Pfarre Fügen. Die Jungschargruppen in unserem Seelsorgeraum haben in den Wochen davor alles geplant und vorbereitet, damit diese Nacht wieder „gut über die Bühne“ gehen konnte.

Um 18.00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer beim Parkplatz der Spieljochbahn in Fügen, um nach einem kurzen Einstieg zur Nacht der 1000 Lichter abseits der Straße über einen Waldweg hinauf zur Kirche am Marienberg zu gehen. Besonders schön war auch heuer wieder die gemeinsame Lichterwanderung, bei der viele der ungefähr 110-120 Teilnehmer mit Laternen und Kerzen den bereits dunklen Weg zur Kirche hinauf gingen. In der Mitte des Weges zum Marienberg hielten wir eine kurze „Station“ ab, bei der die Jungschar-Kinder kurze Meditationstexte vorlasen.

Vor der Kirche am Mairenberg fand dann eine kurze Andacht statt, die Jungschar-Kinder aus unseren Seelsorgeraum-Gemeinden mit Texten gestalteten. Musikalsich umrahmte diese kurze Feier der Chor „Los a Moll“ aus Uderns.

Zu guter Letzt gab es auf dem Vorplatz der Marienbergkirche noch eine kleine Agape für alle Teilnehmer an dieser „Nacht der 1000 Lichter“.

Bedanken möchten wir uns bei der Organisatorin Maria Hofer von der Jungschar für die tolle Vorbereitung und Gestaltung, dem Chor „Los a Moll“ aus Uderns, allen Leserinnen und Lesern sowie allen  Helferinnen beim Aufbau und bei der Agape. Euch ALLEN ein herzliches VERGELT’S GOTT!!!


Aktion Fügen gegen den Hunger in Afrika / monatliche Krapfenaktion

Unser Krapfen-Team hatte im Sommer die Aktion „Fügen gegen den Hunger in Afrika“ mit „Schenken Sie doch eine Ziege“ ins Leben gerufen. Man wollte damit ein Zeichen setzen, dass es nicht nur beim Läuten von Glocken oder schönen Reden bleiben darf, sondern dass man ohne Umwege handeln muss!

Das Krapfen-Team gibt also aus den monatlichen Erlösen, welche mit gutem Essen – unseren Zillertaler Krapfen – erzielt werden, direkt „etwas zu essen“ an jene Menschen ab, die wirklich gar nichts haben: in jedem Monat geht eine Ziege und das Geld für 10 x Essen für ein ganzes Monat über die Caritas „schenken mit Sinn“ direkt nach Afrika.

Auch viele Fügener haben sich bereits beteiligt und so sind seit Beginn im Juli 2018

  • 22 Ziegen
  • 64 Essen für je  1 Monat
  • € 38,00 Spenden

zusammen mit der monatlichen Spende des Krapfen-Teams daraus hervorgegangen!

Es gibt nur ein Wort dafür:  D A N K E allen, welche sich an der Aktion beteiligen und  D A N K E  unserem Krapfen-Team für die vielen Arbeitseinsätze in jedem Monat des Jahres!

Kontonummer 63.800 bei der RAIBA IM VORDEREN ZILLERTAL,

IBAN: AT60 3622 9000 0006 3800 – lautend auf „Fügen gegen Hunger in Afrika“

Zahlungsgrund: 1 Ziege: € 41,00 od. Essen f. 1 Kind/Monat: € 7,00 od. Spende: …

 


Seniorenrastl

Seit nunmehr 3 Jahren gibt es jetzt schon das monatliche Seniorenrastl im Fügener Widum. Es handelt sich um ein Treffen in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, an jedem 3. Donnerstag im Monat. Dabei ist es nicht wichtig, ob man jedesmal dabei ist, oder ob man zeitlich nur  einmal kurz vorbeischaut. Wir haben für jeden ein Stückl selber gemachten Kuchen und/oder was Herzhaftes und vor allem eine nette Ansprache. Also, wir freuen uns über JEDEN der kommt, es sind alle willkommen!

Dass man es im Dorf gerne sieht, wenn sich für unsere Senioren etwas tut erkennt man auch daran, dass z.B die Raiffeisenbank, die Sparkasse, das Hotel Kohlerhof, das Gasthäusl zu Schoner und auch die St. Pankraz Apotheke, Elektro Schober, die Bäckerei EZEB Brot und auch die Ortsbäuerin von Fügenberg, Monika Holaus, immer wieder ein Rastl ausrichten und für Getränke und Verpflegung aufkommen.

Alles aber wäre ja gar nicht möglich, wenn nicht auch da jemand dahinter steht, der alles organisiert und alles macht! Daher DANKEN wir einmal besonders dem Team: Anna, Resi und Marianna!

Eigentlich ist ja die Bezeichnung „Seniorenrastl“ etwas irreführend! Von „Senioren“ kann man zwar nach dem Alter der Teilnehmer sprechen aber: langsam, ruhig, etc. das sind Begriffe, die hier gar nicht passen! Die Gehhilfen bleiben in der Eingangshalle und die Hörgeräte werden auf Stufe 3 gestellt. Da ist was los in der guten Stube des alten Pfarrwidums liebe Fügener und so mancher Stammtisch in der Nachbarschaft, könnte da einmal zum Abschauen kommen!

Jedenfalls steht es uns schon zu, dass wir für ältere Menschen in unserem Dorf etwas tun, denn sie haben das für uns geschaffen, das uns jetzt ein so gutes Leben in unseren Familien und in unserem Land ermöglicht! Zu schnell wird man abgeschoben oder nicht mehr ernst genommen. Da kommt einem schon auch der Gedanke, wie man mit uns einmal umgehen wird?! Also trotz des ganzen Leistungsdrucks und der so knappen Zeit: Achten wir auf unser Leben und gehen wir mit unseren zeitlichen Ressourcen sorgsam um, dann wird es uns und denen, die vor uns da waren besser gehen!


Pfarrwallfahrt 2018 Fügen

… und a Schilehrer und a Schandi,

und der Toifl und der Niklo,

hend feacht Wallfahrten gangen,

und hend heuer nu nit do!

So heißt es in einem Lied der Tuxer Sänger aus dem Zillertal. Ganz so war es bei der Fügener Pfarrwallfahrt nach Maria Alm nicht. Es waren aber ja auch diesmal keine Schilehrer und keine Schandi dabei und den Toifl hätten wir ja gar nicht mitgenommen.

So ging es bei nebeligem Herbstwetter am Nationalfeiertag mit zwei großen Bussen von Fügen in das Salzburger Land nach Maria Alm.

Von weitem grüßte der höchste Kirchturm des Landes Salzburg die Fügener Wallfahrer. In einer wunderbaren Kirche mit dem Gnadenbild der Muttergottes, feierte Pfarrer Erwin Gerst den Gottesdienst mit allen Teilnehmern. Unser Pfarrhelfer Josef war wieder zum Orgelspielen dabei. Josef, was wäre so ein Gottesdienst ohne deine musikalische Begleitung? Wir sagen besonders dir einmal DANKE – Selbstverständliches weiß man ja sonst immer erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. Wir schätzen deinen Dienst sehr!

Nach der Messe musste der Pfarrer natürlich aufpassen, dass er nicht das selbe Gasthaus erwischt, wie das, in dem Schilehrer, Schandi, Toifl und Niklo, ihre Wallfahrt so lange ausgedehnt haben. Aber, nein! Wir haben alle in einem wunderbaren Gasthaus, neben der Kirche, „a Schnitzl oder a Bratl“ verspeist. Danach hat uns noch Patrick Recher, einer unserer Ministranten, ein paar flotte Stückln auf seinem „Ziacher“ aufgespielt. Bravo Patrick!

                                

Nach dem Essen ist aus dem trüben Tag ein Bilderbuch Herbsttag geworden. Ein kurzer Spaziergang zu unseren Bussen und  wir machten uns auf den Weg zur ersten Latschenkieferölbrennerei am Pillersee. Die Brennerei hat sich den richtigen Platz ausgesucht, denn die Latschen konnte man fast beim Fenster hereinziehen. Ein Interessanter Vortrag, mit Besichtigung der alten Brennerei, brachte allen dieses Handwerk näher. Danach ein Andenken im Gschäftl gekauft und eine Kostprobe vom Latschenschnapsl und anderen hochgeistigen Getränken eingenommen (Medizin trinkt man ja nicht, die nimmt man ein!) – und gut, dass die vier „vorgenannten Herren“ nicht dabei waren!?

Mit einer Kaffeejause beschlossen wir den Tag und machten uns auf den Heimweg in unser Zillertal.

Wenn es auch rundherum viele schöne Fleckerln gibt, unser Tal ist dennoch wohl immer eines der schönsten!

Pfarrer, guat ausgsucht hast du wieder! Danke für deine gute Organisation und Betreuung und danke für die Einladung aller Teilnehmer zu einem Getränk beim Mittagessen!

Wir freuen uns auf die nächste Fahrt mit dir!

 


Gipfelmesse am Spieljoch – Fügen, 09.09.2018

 

spieljochbahn_gipfelkreuz1.jpgBildnachweis: Spieljochbahn Fügen

Es war einfach ein herrlicher Tag, dieser Sonntag, der 09. September 2018 – gerade richtig für die Gipfelmesse auf dem Spieljoch.

Es werden wohl mehr als 1.000 Teilnehmer gewesen sein, welche sich dieses Erlebnis teilen durften. Darunter natürlich auch unser Pfarrer Erwin Gerst, der dieses „Hochamt“ zelebrierte, am wohl schönsten Altar, den man sich vorstellen kann und einfühlsame und berührende Worte fand. Ihm zur Seite standen „seine Ministranten“ und Lektorin Kathrin. Auch LA Bürgermeister Mainusch war unter den Gottesdienstbesuchern und ließ sich nicht nehmen, passende Worte an die Anwesenden zu richten. Umrahmt hat den Gottesdienst unsere Musikkapelle Fügen, auf die wir am Berg und im Tal immer wieder stolz sind. Danke den Genannten und danke auch allen anderen, die an diesem Fest beteiligt waren!

Danke auch den Spendern der Kollekte, welche zur Gänze dem Kindergarten in Albanien zugutekommt, der im Rahmen des großen Projektes unseres Pfarrers, dort viel Gutes tun kann! Diese Organisation gibt zB auch das Essen für die Kinder aus, welches oft die einzige halbwegs zu erwähnende Mahlzeit an einem Tag für diese Kinder ist!

Beim Dank darf natürlich auch die Familie Schultz nicht vergessen werden. Sie ermöglichte es, dass alle Gottesdienstbesucher mit einem Gutschein über das Pfarramt, bis 11:00 Uhr eine kostenfreie Fahrt mit der Spieljochbahn machen konnten! Es wurden heuer über 600 dieser Gutscheine ausgegeben! Danke dafür!

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Stärken konnte man sich nach der Hl. Messe im Bergrestaurant, auf den umliegenden Almen oder mit einer mitgebrachten Bergjause.

Mit unzähligen wunderbaren Eindrücken ging es dann am Nachmittag wieder mit der Spieljochbahn oder zu Fuß, herunter nach Fügen.

Und: danke unserem Schöpfer, der das alles so wunderbar gemacht hat und uns in so einem Land leben lässt! Schätzen wir es auch im Alltag und gehen wir damit auch sorgsam um!