St. Pankraz: Weihe des Turmkreuzes und Segnung der Turmkugel

13. Mai 2019: um Punkt 6:00 Uhr hörte man im Vorderen Zillertal drei Böllerschüsse und die alte Löfflerglocke von St. Pankraz her läuten! Sie kündigten einen Festtag an! Zumal an diesem Tag das Patrozinium der Kirche gefeiert wurde und das Turmkreuz mit Wetterhahn und die Turmkugel – neu restauriert – vom Pfarrherrn, Erwin Gerst, geweiht und gesegnet wurden.

Leider hat „unser“ Eisheiliger seinem Namen alle Ehre gemacht – und dies zum Leidwesen aller, schon seit einigen Tagen – und konnten daher Kugel und Kreuz nicht aufgezogen und aufgesetzt werden.  Dennoch, das geplante Festl am „Berger Kirchl“ wurde – durch die Mitwirkenden und die vielen Besucher – ohne Einschränkung gefeiert!

Dem Fügenberger Bürgermeister, Josef Fankhauser, war es trotz seiner erst kürzlich erfolgten Operation immer wichtig, dass dieses Ereignis entsprechend gefeiert wird. Unserem Pfarrer ist das schmucke Kircherl ohnehin immer ein Anliegen, steht es doch symbolisch in mitten unseres Seelsorgeraumes Fügen – Uderns – Ried-Kaltenbach!

Um 18:30 Uhr Begann der Festakt mit der Segnung von Kreuz und Kugel am Parkplatz unterhalb der Kirche. Umrahmt wurde dieser von einer Bläsergruppe der Bundesmusikkapelle Fügen (danke, dass ihr gekommen seid!). In einer schlichten und ergreifenden Prozession wurde das geschmückte Kreuz auf den Hügel von St. Pankraz und in seine Kirche getragen. Symbolkräftig übernahm das die Landjugend Pankrazberg.

Im vollgefüllten Gotteshaus nahmen die Feierlichkeiten mit der Festrede von Bürgermeister Fankhauser ihren weiteren Verlauf, er gab auch seine Dankesworten an die Beteiligten weiter. In der Folge wurden von OSR Peter Mader, einige interessante, lustige und auch sehr ernste Berichte aus den alten Dokumenten, welche sich in der Bleikapsel der Turmkugel befanden, vorgetragen. Damit dies auch für Besucher, welche nicht mehr in der Kirche Platz gefunden haben, mit verfolgt werden konnte, hat uns die Bergwacht ihre Lautsprecher- und Mikro-Anlage zur Verfügung gestellt. Josef Egger, danke, dass Du Dir die Zeit dafür genommen hast! Den Erzählungen von Peter Mader haben Anni und Monika Steinberger/Margreiter, unser bekanntes Harfenduo vom Asterhof am Pankrazberg, mit ihren Klängen den richtigen Rahmen gegeben. Danke Euch beiden – wie schon so oft!

Lesung von OSR P. Mader, untermalt vom Harfenduo Steinberger

Es folgte nun der wichtigste Teil des Festes, nämlich die Patroziniumsmesse, zelebriert von Pfarrer Erwin Gerst und musikalisch begleitet von unserem Kirchenchor mit Organist Loisl (fast 90 Jahre!!!). Der Pfarrer erinnerte uns an den Tagesheiligen und Patron unserer Wallfahrtskirche, St. Pankraz!

Er starb als 14 jähriger Christ in Rom. Deshalb ist er auch der Beschützer der jungen Christen und wurde der Gottesdienst besonders für unsere Erstkommunikanten und Firmlinge gefeiert.

Bei der Hl. Wandlung haben die Böller der Schützen (Anton Leo und Thomas Wörndle) die 700 Jahre alten Mauern zum „Beben“ gebracht und alle daran erinnert, dass Jesus nun in Gestalt des Brotes und des Weines da ist! Der mächtige, fast schon allmächtige Gesang des Chores und die Weihe der Agape-Brote beschloss die kirchliche Feier. Während die Besucher unter Glockengeläute den „Berger-Bichl“ hinab gingen, machte Franz Steinlechner Fotos von Kreuz, Kugel und den Ehrengästen am Hochaltar. Er hat an diesem Tag besonders schön geglänzt, weil unsere Melanie Wetscher, ihr Kircherl auf Hochglanz poliert hatte! Melanie, du bist aber das Goldstück, das am meisten glänzt – danke für Deine Arbeit das ganze Jahr hindurch!

Für die nun in Geist und Seele gestärkten Anwesenden, hatten die Pankrazberger Bäuerinnen eine Agape, mit den zuvor geweihten und selbstgebackenen Broten und natürlich mit allerlei guten Getränken, vorbereitet. Danke Euch Bäuerinnen für die wirklich viele Arbeit und danke auch wieder an die Fügenberger Gemeindearbeiter – man sieht schon,  ihr werdet an allen Ecken und Enden immer gebraucht!

Die Ehrengäste waren von der Gemeinde Fügenberg in den Gasthof St. Pankraz zu einem Essen eingeladen. Trotz der „Pankrazi-Temperaturen“ hielten es die Besucher am Parkplatz bis weit nach 22:00 Uhr aus.

Noch ein abschließender Dank an die Spender vor Ort, hier auch der Männerrunde, welche einen ansehnlichen Betrag im Widum für St. Pankraz abgegeben hat und selbstverständlich jenen, die nicht genannt werden wollen!  Nicht zu vergessen ein Dank für die Mittel, die geflossen sind, dem Land Tirol und der Landesgedächtnisstiftung!

Danke auch jenen, die mitgeholfen haben und jetzt hier nicht separat genannt wurden!

VERGELTSGOTT Euch allen!

Pfarrer, Bürgermeister und die Ehrengäste

St. Pankraz: Turm- und Fassadensanierung 2018 – 2019

Diese Bilder zeugen von dem riesigen Schaden, welcher durch einen Gewehrbesitzer am Turm verursacht wurde! Siehe dazu den nachfolgende Berichte aus dem Jahr 2017:


Kreuz und Turmkugel, sowie die kleinen Kugeln über den Glockenfenstern haben wir in gute Hände gegeben:  der Schmiedemeister Unterrainer aus Brixen im Thale hat die Schäden behoben sowie die Vergoldung erneuert!

Martin Berger, „unser“ Schindeldecker und Mann für alles bei den Arbeiten am Turm von St. Pankraz:

Ein weiterer Schritt: die Außenfassade: Restaurator und Kirchenmaler Gebhard Ganglberger aus dem Ötztal mit seinem Team: (Bilder folgen) Ein Befund der Südwestecke des Schiffes, unter der Traufe, beschreibt die Fassung von 1522. Dieser zeigt Eckquader mit einer Marmorimitation mit roten und unterschiedlich grauen Tupfen. Die Quader sind gleich groß wie die derzeitigen. Die Fassade ist weiß und die Fugenstriche sind ebenso weiß. Auf dem Foto sind diese mit einer Linie markiert. Die Fassung die wir derzeit sehen ist eine barocke Fassung, die sich anhand von Befunden ebenso nachweisen lässt.

Schrankwand Sakristei – Malerarbeiten etc. sind noch ausständig

Auch die Sakristei der Kirche wird saniert. Christian und Puis Erler vom Fügenberg, Orgelbauer in Schlitters, haben einen neuen Schrank gefertigt. Dort ist jetzt endlich Platz für die Messgewänder und die Ministrantenalben, sowie für den Sicherungskasten und das langersehnte Waschbecken. St. Pankraz hat jetzt nämlich auch „fließend Wasser im Haus“!

Elektro Flörl, und hier vor allem Oliver Außerladscheider, hat die Elektroleitungen – so gut das halt in einem 700 Jahre alten Gebäude geht – verlegt und für entsprechende Anschlüsse und die Beleuchtung gesorgt! Zudem ist Oliver „unser Mann“ für alle kniffligen Fälle in diesem Bereich in der Berger Kirche – danke hierfür einmal besonders!

Installationen Baumann, Fügen, hat für den vorgenannten Wasseranschluss bestens gesorgt und ein von der Gemeinde Fügenberg spendiertes Wirtschaftswaschbecken montiert.

Zu nennen sind in diesem Zusammenhang und bei vielen anderen Bereichen , die bei der Wallfahrtskirche so anfallen, auch die Gemeindearbeiter vom Fügenberg: Danke Euch allen für RAT und TAT!


Minigolf-Tag der Fügener Ministranten

Am 10. Mai des Jahres hat unser Pfarrer seine Ministranten zu einem „Golf-Nachmittag“ eingeladen. Und: es sind fast alle gekommen – somit waren es fast 40 an der Zahl!

Natürlich brauchen Sportler auch gute Betreuer und deshalb hat Pfarrer Gerst ebenfalls Waltraud Dengg, Kathrin Eller und Mesnerin Waltraud Rudloff mitgenommen – unterstützt hat sie auch noch Theresa Rudloff.

Vom Golf-Chef Hansl Laimböck wurde der „Mini-Kader“ freundlichst aufgenommen und hat er auch gleich die Einteilung der einzelnen Golfteams vorgenommen. Es hat ihnen viel Spaß gemacht, den Ministranten und als der „Coach Erwin“ dazu kam, hat dieser sein Team noch richtig angefeuert und als Dank Getränke und Eis spendiert.

Pfarrer, aber auch deine Minis möchten sich bei Dir bedanken!

Sie freuen sich schon auf das Grillen im Sommer!


Schüler der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik haben zwei Altarmodelle gestaltet. Sie dienen als Entscheidungshilfe für einen neuen Altar in der Pfarrkirche Fügen.

Zwei Modellvarianten eines neuen Volksaltares in der Pfarrkirche Fügen haben Schülerinnen und Schüler der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik (TFBS Holz) in Absam gestaltet. Die Varianten dienen als Entscheidungshilfe für die Gestaltung des Originals, das noch heuer gefertigt werden soll. Schülerinnen und Schüler der TFBS Holztechnik Absam zeichneten nach einer Bildvorlage und unter Anleitung der Fachlehrer Hannes Plank und Klemens Cervenka die Modelle in dreidimensionaler CAD-Technik. Diese Daten wurden an die Tischlerei Decker in Itter weitergeleitet, die mit ihrem Fräsroboter die Bearbeitung der Styroporblöcke durchführte. Bei einer Exkursion zur Firma Decker konnten die Berufsschülerinnen und Schüler bei der Fräsarbeit dabei sein. Die Marmorierung erfolgte an der TFBS Bautechnik und Malerei Absam unter der Leitung von Fachlehrer Peter Hölbling. Gewünscht war die Optik eines „Kramsacher Marmors“ und des „Jenbacher Marmors“ welche nach Originalmustern ausgeführt wurde. Die marmorierten Altarmodelle im Maßstab 1:1 konnten am 30. April dem Fügener Pfarrer Erwin Gerst und dem Bischof Hermann Glettler übergeben werden.


Die Krapfen aus dem Widum in Fügen:

Es ist wieder an der Zeit, dass wir uns bei den Krapfenessern und dem Krapfenteam bedanken!

Die Helfer bei dieser monatlichen Aktion, welche nicht von der Pfarre aus initialisiert wurde, sondern von einer kleinen Gruppe von Frauen, arbeiten ehrenamtlich also freiwillig und ohne monetäre Entschädigung! • Das Team hat sich von Termin zu Termin vergrößert und die Freude dieser Helfer ebenso! • Da die anfangs nur sporadisch geplante Krapfenaktion so gut angelaufen ist, hat man sich entschieden, das monatlich zu machen! • Die Qualität unserer Krapfen ist mittlerweile weitum bekannt. Für jene, denen sie nicht schmecken, also sie zu wenig oder zu viel gefüllt sind, zu wenig oder zu viel Käse drinnen ist, sie zu knusprig oder zu weich, zu hell oder zu dunkel oder was auch immer sind, tut es uns leid. Sie können die Krapfen ja selber sicher noch besser machen. Geschmack ist halt vielfältig, wobei uns die Menge der Abnehmer einen sehr guten Geschmack bestätigt! Danke dafür!

Wir pressen die Zillertaler Spezialität in einem Gemisch von zerlassenem Butterschmalz und Öl heraus, das ist zusätzlich für die gute Qualität und den besonderen Geschmack verantwortlich!  (nicht zu vergessen sind da auch die gesundheitlichen Gründe!)

Für die Spende eines Euros erhält man dann einen Zillertaler Krapfen. Es ist etwas Schönes, wenn der Spender auch gleich ein „Dankeschön“ erhält!

Wer Krapfen selber macht, kennt die Arbeit, die dahintersteht und den Geruch, welcher sich einige Zeit daheim in den Räumen hält. Zudem verwenden wir die BESTEN Zutaten aus unserer Region und keine Billigprodukte!

Unser Krapfenteam  ERARBEITET monatlich einen Geldbetrag, welcher ausschließlich folgende Verwendung findet: soziale Härtefälle in der Pfarre, Unterstützung von Sanierungen an Gebäuden der Pfarre Fügen, Unterstützung bei Anschaffungen in der Pfarre Fügen … Also, für unsere Ortskirche (die wir alle sind, die sich halt dazu bekennen).

Danke also besonders auch allen Krapfenholern – Krapfenessern! Nur wenn ihr kommt, können wir unsere Aktion weiter machen! Vergelt’s Gott!!!

Pfarrer Erwin Gerst


Hochaltar für die Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt in Fügen

Berichte werden folgen – hier einmal ein Bild unseres Altarbereiches:

Wie gesagt, in Fügen steht seit Palmsonntag der ehemalige Hochaltar von St. Jakob aus Strassen in Osttirol. Es ist ein Werk der Neugotik. Strassen hatte den Altar abgebaut, da man über den gesamten Chorraum edle Fresken freilegen konnte. Die Figuren der Apostel Petrus und Paulus gehören zu diesem Altar, der Hl. Isidor ist eine Figur aus unserer alten Pfarrkirche und wesentlich älteren Datums. Der Auferstandene Christus ist bereits seit dem 16. Jahrhundert in Besitz der Pfarre Fügen. Auch der Tabernakel ist jener, des linken Seitenaltares der Fügener Kirche vor dem Brand zu Beginn der 1940-iger Jahre, dem der gesamte Hochaltar zum Opfer gefallen ist. Dieser Altar war ebenfalls neugotisch aber von wesentlich größerem Ausmaß als der jetzige. Die kleinere Dimension hat jetzt aber den Vorteil, dass man unsere schönen Apsis-Fenster nicht total abdeckt, sondern dass nur eines hinter dem Altar situiert ist. Generell sieht man diese Fenster aber in voller Pracht von außen, da man noch eine entsprechende Beleuchtung plant. Überhaupt wird sich im Altarbereich noch einiges ändern: Malerarbeiten, neues Konzept für die Beleuchtung, neues Konzept für die Sitze, neue Positionierung der Apostelreliefs aus dem 15. Jahrhundert und vor allem wird dann noch ein moderner Hauptaltar (Volksaltar) mit passendem Ambo kommen. Hier hat sich die Diözesanleitung und das Denkmalamt ein wesentliches Mitspracherecht ausbedungen. Für die Ausgaben, welche da dann noch auf uns zu kommen, werden wir auch die Pfarrbevölkerung bitten, sich finanziell mit freiwilligen Spenden zu beteiligen!

Stand HEUTE: der Großteil der Fügener Pfarrbevölkerung gibt sehr positive Rückmeldungen für den Hochaltar und so auch die vielen Besucher von auswärts, die sich das Stück angesehen haben! Man ist der Meinung, dass dieser Altar „wie für Fügen gemacht“ erscheint und einen schönen Abschluss im Gotteshaus und vor allem eine gute Atmosphäre und Harmonie schafft!  Wir freuen uns sehr darüber!


Wallfahrtskirche St. Pankraz – Kreuz und Turmkugel abgenommen

Die dunklen Wolken um St. Pankraz werden wieder heller! 

Nachdem die gesamte Turmspitze samt Kreuz und Kugel herunterzufallen drohte, wurde nun mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Wie berichtet hatte ein „möchtegern Jäger“ den Turmknopf von St. Pankraz als „Zielscheibe“ für seine Schießübungen benutzt und dadurch diesen Schaden – welcher sich jetzt auf ca. € 80.000,00 belaufen wird – verursacht. (Bericht aus dem Jahr 2017: Turmspitze St Pankraz droht herunter zu fallen / 2017)

Am 13.11.2018 um 11:15 Uhr war es nun so weit: Martin Berger unser geschätzter Experte für alle Schindeldachangelegenheiten hat, nach einigen Tagen Vorarbeit, mit seinem Helfer das Turmkreuz und die Turmkugel gelöst und abgeseilt. Es war zunächst ein nicht alltägliches Schauspiel, als Kugel und Kreuz aus dieser Höhe – Kirche und Berger Bühel – herunter kamen. Schließlich sah man auch, wie groß sie eigentlich sind!

Leider kam dann zum Vorschein, wie groß der Schaden ist:

Ein besonderer Moment ist dann jedoch wieder jener gewesen, als Pfarrer Gerst als Hausherr und ein Vertreter der Gemeinde Fügenberg, Sekretär Bernhard Steiner, die Zinnkapsel aus der Turmkugel entnommen haben und diese geöffnet wurde! Die Kapsel barg Originalurkunden und Dokumente aus der Zeit von 1838, 1875, 1907, 1953 und 1967. In ihnen ist jeweils eine kurze Chronik und eine Beschreibung der Arbeiten festgehalten.

Die Bilder zeigen Pfarrer Gerst, Sekretär Steiner und Martin Berger mit Gehilfen, beim Öffnen der Dokumentenkapsel und Sichten des Inhaltes:

Wir hoffen auf ein gutes Fortschreiten der Arbeiten und darauf, dass nicht noch weitere Schäden entdeckt werden.

Sollte alles passen, werden wir wohl beim Patrozinium, welches wir im Jahr 2019 am Montag, 13.05.2018, feiern werden (wegen des Muttertags am 12. Mai), nach der Segnung das Kreuz mit dem Wetterhahn und der Kugel aufziehen und aufsetzen können!


Aktion Fügen gegen den Hunger in Afrika / monatliche Krapfenaktion

Unser Krapfen-Team hatte im Sommer die Aktion „Fügen gegen den Hunger in Afrika“ mit „Schenken Sie doch eine Ziege“ ins Leben gerufen. Man wollte damit ein Zeichen setzen, dass es nicht nur beim Läuten von Glocken oder schönen Reden bleiben darf, sondern dass man ohne Umwege handeln muss!

Das Krapfen-Team gibt also aus den monatlichen Erlösen, welche mit gutem Essen – unseren Zillertaler Krapfen – erzielt werden, direkt „etwas zu essen“ an jene Menschen ab, die wirklich gar nichts haben: in jedem Monat geht eine Ziege und das Geld für 10 x Essen für ein ganzes Monat über die Caritas „schenken mit Sinn“ direkt nach Afrika.

Auch viele Fügener haben sich bereits beteiligt und so sind seit Beginn im Juli 2018

  • 22 Ziegen
  • 64 Essen für je  1 Monat
  • € 38,00 Spenden

zusammen mit der monatlichen Spende des Krapfen-Teams daraus hervorgegangen!

Es gibt nur ein Wort dafür:  D A N K E allen, welche sich an der Aktion beteiligen und  D A N K E  unserem Krapfen-Team für die vielen Arbeitseinsätze in jedem Monat des Jahres!

Kontonummer 63.800 bei der RAIBA IM VORDEREN ZILLERTAL,

IBAN: AT60 3622 9000 0006 3800 – lautend auf „Fügen gegen Hunger in Afrika“

Zahlungsgrund: 1 Ziege: € 41,00 od. Essen f. 1 Kind/Monat: € 7,00 od. Spende: …

 


Seniorenrastl

Seit nunmehr 3 Jahren gibt es jetzt schon das monatliche Seniorenrastl im Fügener Widum. Es handelt sich um ein Treffen in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, an jedem 3. Donnerstag im Monat. Dabei ist es nicht wichtig, ob man jedesmal dabei ist, oder ob man zeitlich nur  einmal kurz vorbeischaut. Wir haben für jeden ein Stückl selber gemachten Kuchen und/oder was Herzhaftes und vor allem eine nette Ansprache. Also, wir freuen uns über JEDEN der kommt, es sind alle willkommen!

Dass man es im Dorf gerne sieht, wenn sich für unsere Senioren etwas tut erkennt man auch daran, dass z.B die Raiffeisenbank, die Sparkasse, das Hotel Kohlerhof, das Gasthäusl zu Schoner und auch die St. Pankraz Apotheke, Elektro Schober, die Bäckerei EZEB Brot und auch die Ortsbäuerin von Fügenberg, Monika Holaus, immer wieder ein Rastl ausrichten und für Getränke und Verpflegung aufkommen.

Alles aber wäre ja gar nicht möglich, wenn nicht auch da jemand dahinter steht, der alles organisiert und alles macht! Daher DANKEN wir einmal besonders dem Team: Anna, Resi und Marianna!

Eigentlich ist ja die Bezeichnung „Seniorenrastl“ etwas irreführend! Von „Senioren“ kann man zwar nach dem Alter der Teilnehmer sprechen aber: langsam, ruhig, etc. das sind Begriffe, die hier gar nicht passen! Die Gehhilfen bleiben in der Eingangshalle und die Hörgeräte werden auf Stufe 3 gestellt. Da ist was los in der guten Stube des alten Pfarrwidums liebe Fügener und so mancher Stammtisch in der Nachbarschaft, könnte da einmal zum Abschauen kommen!

Jedenfalls steht es uns schon zu, dass wir für ältere Menschen in unserem Dorf etwas tun, denn sie haben das für uns geschaffen, das uns jetzt ein so gutes Leben in unseren Familien und in unserem Land ermöglicht! Zu schnell wird man abgeschoben oder nicht mehr ernst genommen. Da kommt einem schon auch der Gedanke, wie man mit uns einmal umgehen wird?! Also trotz des ganzen Leistungsdrucks und der so knappen Zeit: Achten wir auf unser Leben und gehen wir mit unseren zeitlichen Ressourcen sorgsam um, dann wird es uns und denen, die vor uns da waren besser gehen!


Widum – Dachsanierung Südseite

Auch das Dach – die Südseite – am Fügener Widum war ganz dringend fällig.

Anfangs August begann man, die ausgedienten, über 80 Jahre alten Dachplatten abzudecken und den Unterbau zu sanieren. Die erneuerten Holzteile wurde entsprechend dem Bestand gefärbelt.

Derzeit wird das Dach – mit den vom Denkmalamt vorgeschriebenen handgefertigten Betonplatten – neu eingedeckt.  Zum Abschluss wird auch noch das Blechdach auf dem Gegengiebel der Nordseite erneuert werden.

Nass wird einmal nichts mehr im altehrwürdigen Pfarrwidum in Fügen – das ist gut so! Aber, mit den Mitteln der Pfarrpfründe Fügen sitzen wir dadurch halt auch im „Trockenen“ – das ist weniger gut! Wir dürfen nicht jammern, weil wir ja auch etwas Besitz haben, aus dem wir – jetzt endlich wieder! – etwas einnehmen und solche Sachen nicht auf einmal, aber nacheinander durchführen und dann bezahlen können. Wenn viele meinen, die Kirche soll halt was verkaufen, dann könnten wir zwar alles sofort bezahlen, wenn die nächste Generation aber wieder vor dem Problem steht, dann ist nichts mehr da, mit dem die Erhaltung finanziert werden kann! Das müssen diese Kritiker auch einmal bedenken. Es ist ja auch Kulturgut, das dadurch für die Zukunft bleibt und somit etwas für die Allgemeinheit und auch unseren Tourismus, von dem wir alle leben!

Zu den Kosten: die Zimmermannsarbeiten, die Dachdeckung und Spenglerarbeiten, Honorare und alle Nebenkosten, machen eine Summe von € 82.000,00 notwendig. Unterstützung haben zugesichert: Land Tirol, Bundesdenkmalamt, Landesgedächtnisstiftung, Diözese Innsbruck. Für die röm.-kath. Pfarrpfründe Fügen verbleiben allerdings mindestens noch Kosten in der Höhe von ca. € 35.000,00!

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Mitte Oktober konnten wir nun die Arbeiten am Dach des Widums abschließen. Wir danken allen beteiligten Firmen: Zimmerei Schweinberger, Fügen, Dachdecker Simon Werlberger, Kundl und Malerei Baumann, Fügen! Das Denkmalamt, das bischöfliche Bauamt und wir alle sind sehr zufrieden mit Eurer Arbeit!