Bergmesse 08.09.2019 Spieljoch

Am vergangenen Sonntag, den 08.09.2019, fand um 11:30 Uhr die Bergmesse am Spieljoch statt. Aufgrund der sehr schlechten Witterungsverhältnisse, feierte Pfarrer Erwin Gerst die Hl. Messe im Bergrestaurant der Spieljochbahn. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst wie in jedem Jahr durch die Bundesmusikkapelle Fügen – Musikanten, Vergeltsgott!.

Begleitet wurde der Zelebrant von den Kommunionhelfern Kathrin Eller, Lisi Anker und Stefan Greiderer sowie von seinen Ministranten.

Wenn man bei so einem Wetter zur Messe auf unseren Hausberg fährt, dann ist es einem ein wirkliches Bedürfnis und so war es nicht verwunderlich, dass alle 400 bis 500 Gläubigen aktiv mitgefeiert haben. Das wäre der Sinn der Eucharistie, dass sich JEDER aktiv beteiligt! Danke, es war eine wunderschöne Feier!

Liebe Familie Schultz, Euch allen gilt der nächste Dank! Danke für die Großzügigkeit, dass wirklich jeder, der an der Messe teilnehmen wollte, einen Gutschein für eine „freie Fahrt“ bekommen hat. Ausgegeben wurden über 900 Gutscheine! Danke Euch nochmals, zusammen mit eurem Team der Spieljochbahn, für die freundliche Aufnahme und für die wirklich perfekte Organisation der Fahrten, der Räumlichkeit für den Gottesdienst und natürlich auch für das Essen und Trinken und die Musik! Es war einfach BESTENS!

Das Paradies am Spieljoch hat halt leider einmal „ein Bad genommen“ und eine „Schneemaske aufgelegt“ – es muss auch einmal ausrasten können, aber jeder, der bei Sonnenschein schon einmal da war, weiß, dass es für Erwachsene und für Kinder einfach ein Traum ist da oben! Egal, in diesem Jahr war halt wirklich einmal der Herrgott das Wichtigste und im Nächsten soll er das auch bleiben und bitten wir ihn, a gscheits Wetter einzuplanen.

Danke auch allen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben!


Sternsingen 2020

Bild: M. Stöckl

Zeitlich ist das Thema derzeit nicht gerade aktuell, aber für „gute Sachen“ ist die Zeit eigentlich immer passend und eine solche ist und bleibt das Sternsingen.

Wir sind deshalb so früh dran, weil es im letzten Jahr, seitens der Pfarrbevölkerung zu vielen Rückmeldungen gekommen ist, dass „die Kining nicht da waren“! Dies, weil das Wetter nicht immer mitgespielt hat,  aber vor allem deshalb, weil wir einen großen Begleitpersonen-Mangel hatten und auch weniger Kinder kamen als in den Vorjahren.

Immerhin hatten wir aber 13 Gruppen mit je 4 Kindern, doch das Pfarrgebiet ist einfach sehr groß, um alles abzudecken.

Genau das ist der Grund, warum wir bereits jetzt an die Kinder und an die Begleitpersonen herantreten wollen. Die Sternsinger werden bei der Aktion 2020 auch nur an drei Tagen unterwegs sein können: Mittwoch, 02.01., Donnerstag, 03,.01. und Freitag 04.01.2020.

Wer also bereits jetzt weiss, dass er diese Aktion durch seine Mithilfe unterstützen wird, kann sich schon im Pfarramt voranmelden: 05288 62240.

Selbstverständlich werden wir mit Hilfe unserer Schulen, im November die Anmeldformulare dort zusätzlich austeilen. Dankbar sind wir aber auch für Leute, welche dem Team bei der Organisation und Vorbereitung helfen würden!

Also, Kaspar, Melchior, Balthasar und Stern bitte meldet euch im Pfarramt an, damit eure Reise nach Bethlehem mit Frühbucherrabatt eingetragen werden kann!

DANKE!


Grillfest unserer Ministranten 2019

40 Fügener haben immer in der Woche vor Schulbeginn einen wichtigen Termin im Widum!  Es sind unsere Ministranten, die zum Grillfest des Pfarrers in den Widum-Garten kommen.

Es ist dies immer das Danke des Pfarrherrn an seine wichtigsten und liebsten Mitarbeiter für ein ganzes Jahr Dienst in der Pfarre.

Leider war unser Grillmeister Lois vom Gasthäusl zu Schoner in diesem Jahr verhindert. Koch Andi hat ihn aber bestens vertreten und die Würstel und Schnitzel und andere saftige Stückl hervorragend gegrillt. Die beiden Waltrauds haben die Salate gemacht und Kathrin hat von acht Uhr früh weg alles für die Gäste im Widum und im Garten vorbereitet. Die Bäckerei Unterwurzacher hat in diesem Jahr das Brot spendiert – danke! Der Tourismusverband – mit unserem Christian – hat uns die Biertischgarnituren geliehen und geliefert – danke!

Es muss auch einmal gesagt werden: Es ist ein ganzes Stück Arbeit das Festl vorzubereiten und durchzuführen ABER:  ALLE, die da waren haben sich vorbildlich benommen und haben sich nach dem Essen bestens unterhalten = Ministranten halt! Folglich ist es keine Arbeit, sondern eine Freude für diese besonderen  „Gäste“ was zu tun!

Die folgenden Bilder sprechen für sich:

Abschließend der Dank an Pfarrer Gerst, Waltraud Dengg, Kathrin Eller und Waltraud Rudloff und Josef Weiß! Bis zum nächsten Jahr!


Aufbahrungen in unserer Friedhofskapelle

Pfarrer Gerst konnte in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der beiden Gemeinden und auch durch freiwillige Spender, eine Grundausstattung für die Aufbahrung unserer Verstorbenen, in der Friedhofskapelle anschaffen. So können die Hinterbliebenen, auf deren Wunsch, diese Sachen für die Aufbahrung ihres Verstorbenen kostenlos verwenden.

Es stehen ab sofort folgende Gegenstände zur Verfügung, welche dann nicht mehr zahlungspflichtig vom Bestatter gemietet werden müssen:

• 2 Sargwagen mit Rädern u. 1 Sargbahre

• 1 Urnenständer mit Kerzenleuchtern

• 6 elektrische Leuchter

• 6 bzw. 8 Kunstbäumchen

• 4 Holzsäulen für je 1 Foto bzw. 1 große Kerze

• 2 Ständer für Parten

• 2 Weihwasserbehälter

• Kranzständer

Der Blumenschmuck liegt ohnehin im Ermessen der Hinterbliebenen, ebenso ob ein Verweis für Spenden auf die Parte kommen soll. Bei einem Requiem in der Pfarrkirche wird der Sarg mit Sarggesteck und den Kerzen vor den Altar gestellt. Wenn die Hinterbliebenen es möchten, verwendet die Mesnerin, vor der Beerdigung, Blumengestecke aus der Friedhofskapelle für den Altarschmuck beim Requiem. Kränze, andere Gestecke udgl. kommen nicht in die Kirche, diese verbleiben vorerst in der Friedhofskapelle und kommen dann auf den Bestattungsort.

Generell werden die Teilnehmer an den Sterberosenkränzen ersucht, sich in einer Reihe vor der Friedhofskapelle anzustellen und nicht von allen Seiten hinein zu drängen. Das funktioniert in anderen Gemeinden sehr gut und so viel Zeit sollte man für den Verstorbenen, für welchen man gerade noch gebetet hat, schon aufbringen. Auch bei den Beerdigungen lassen wir die Angehörigen bitte in Ruhe mit dem Verstorbenen aus der Kirche ausziehen, bevor wir aus den Bänken gehen!

Danke!


Begräbnisbegleiter NEU

Ab sofort kann die Begräbnisfeier in Fügen von einem unserer Vorbeter, als Begräbnisbegleiter, betreut werden. Wenn dies der Wunsch der Angehörigen ist, ist das bei der Meldung des Todesfalles im Pfarramt zu fixieren.

Der Begräbnisbegleiter ist ca. eine Stunde vor Beginn der kirchlichen Feier mit den Sargträgern in der Friedhofskapelle und bringt mit diesen den Verstorbenen in unsere Pfarrkirche. Während des Requiems sorgt er für das Aufstellen des Umleitungsschildes vor der Friedhofskapelle und stellt Weihwasserkessel und Erde etc. für die Einsegnung dort bereit, Nach dem Requiem führt er mit dem Kreuzlträger den Trauerzug zur Friedhofskapelle an. Dort kümmert er sich um die richtige Aufstellung sowie den Ablauf der Einsegnung.

Nach dem Sprengen –

• bei Feuerbestattung – bringt er mit den Sargträgern die Blumen zum Grab/zur Urnennische

• bei Erdbestattung – erfolgt dies nach dem Begraben des Verstorbenen durch die Sargträger.

Wenn ein weiterer Verstorbener in der Kapelle liegt, werden dessen Sarg und die Blumenspenden entsprechend mit den Sargträgern noch umgestellt. Für diesen Dienst bitten wir für die betreffenden Personen um eine Entschädigung von € 50,00. (Wir sprechen hier von 2,5 bis 3,5 Stunden, welche der Begräbnisbegleiter da sein muss. Das Geld bekommt diese Person, nicht die Kirche!)

Für freiwillige Spenden an den Vorbeter für die Rosenkränze, an die Ministranten, an den Kirchenchor, an die Mesnerin, an den Pfarrer, oder wem man sonst etwas geben möchte, wird den Hinterbliebenen im Pfarramt, auf Verlangen, eine Bestätigung, z.B. für die Verlassenschaft, ausgestellt.

Pfarrer Erwin Gerst mit Team


Wallfahrtskirche zum Hl. Pankratius in Fügen – Außenrenovierung

Foto: Martin Berger, Schindeldecker

Bericht des Restaurators Gebhard Ganglberger aus Umhausen –  www.kirchenmaler.at, Zuständig für Fassade Turm und gesamtes Kirchenschiff:

Gotischer Bau mit Nordturm Urk. 1338. Heutiger Bau aus 2 Phasen: Chor und 3jochiges Langhaus von 1494-97. 1520-22 Langhaus nach Westen um 2 Joche verlängert. Fresko Westfassade Kreuzigung 1520-22.

Von der Erstfassung sind noch Reste einer roten Quaderung an den Ecken und roten Traufgesimse nachweisbar. Die nächste Fassung stammt vom der Verlängerung des Langhauses mit den gepunkteten Quadern.

Foto: Gebhard Ganglberger, Quader aus 1520-22

Dann folgt eine barocke Fassung, die wir nun wieder restauriert haben. Später erhielt die Kirchenfassade noch weitere Fassungen, die aber nur noch in Resten nachweisbar sind.

Foto: Pfarre Fügen

Die Fassade besitzt noch den bauzeitlichen Verputz, der in hervorragender Qualität die letzten 400-500 Jahre überstanden hat. Die in den 1990er Jahren durchgeführte letzte Restaurierung orientierte sich am Bestand und die Fassaden wurden in Kalktechnik gefärbelt. Diese wurde auch dieses Mal wieder durchgeführt, die Flächen in Kalk repariert und nach Befund gefärbelt. Die gelb-rote Architekturmalerei wurde teilweise erneuert wie auch an den geschützten Stellen lediglich retuschiert. Dieses Kalksystem ist hervorragend reparierfähig und hat sich über Jahrhunderte bewährt. Die einzelnen Arbeitsschritte waren: Abnahme salzbelasteter Sockelputze, Reinigung der Fassade, Abnahme u. Behandlung von Mikroorganismen, Putzausbesserungen, Neuputz des Sockels mit Kalkputz, fünfmaliges Streichen der Fassade mit reiner Kalkfarbe.

Foto: Martin Berger, Gerüst Westseite/Fresko

Ein weiterer Arbeitsschritt war die Restaurierung des Freskos an der Westfassade. Dieses zeigt bereits mehrere unterschiedliche Restaurierungen, die sich aber sehr gut halten. Mit der Abnahme einiger Übermalungen und diverser kleiner Kittungen wie Retuschen wurde die Oberfläche gereinigt und konserviert.  Mit der Anpassung und Renovierung des südseitigen Stiegenaufgangs wurden die Arbeiten abgeschlossen. Wir wünschen der Bevölkerung von Fügen und Fügenberg viel Freude mit ihrer neu renovierten Kirche St. Pankraz.

Auch die Pfarre bedankt sich bei Gebhard Ganglberger und seinem Team für eine hervorragende Arbeit, welche wir ja bereits von der Fassadenrenovierung am Widum kannten!

Gerüstebau Schiestl hat dafür gesorgt, dass Gebhard Ganglberger und sein Team auch überall hingekommen sind.

Wie alles begann

Im Jahr 2017 stellte Hannes Mauracher, Gemeindeangestellter in Fügenberg, fest, dass das Turmkreuz sich geneigt hat. Nach einem Drohnenflug konnte man feststellen, dass die Spitze faul ist und die Turmkugel eine Reihe von Einschusslöchern  aufweist. Der in unserem Seelsorgeraum bereits schon oft beauftragte und von uns sehr geschätzte Schindeldecker, Martin Berger aus Osttirol / Wildschönau, hat sich die Sache dann vor Ort angesehen und musste Schreckliches feststellen. Die gesamte hölzerne Turmspitze war verfault, da durch die Einschusslöcher in der Turmkugel, langsam aber stetig, Wasser eingetreten ist. Und das alles, weil irgend ein Gewehrbesitzer „Jagd auf eine Turmkugel“ gemacht hat. Dass dieser Mensch einen Schaden in der Höhe von fast € 80.000,00 mit seinem Leichtsinn verursacht hat, steht auf einem anderen Blatt – zudem sollte jeder, neben dem materiellen Wert, auch die religiösen Gefühle von denen zu beachten haben, die ein Kirchengebäude schon noch anders bewerten und keiner darauf zu schießen hat. „Un-glaublich“ einfach!

Nach Einschalten des Denkmalamtes und des diözesanen Bauamtes wurden die Schäden begutachtet und Angebote eingeholt. Beauftragt wurden die folgenden Firmen: Martin Berger, Schindeldecker; Gebhard Ganglberger, Restaurator; Firma Unterrainer, Kunstschmiede, Brixen im Thale;

Bericht des Schindeldeckers Martin Berger, aus Osttirol, martin@berg-er.at

Martin Bergerbeauftragt mit der kompletten Erneuerung der Turmspitze, der Schindeleindeckung des gesamten Turmes mit Färbelung desselben, Schindeleindeckung des kleiner westseitigen Turmes über dem Fresko, Erneuerung der Kupferdachrinne nördliches Kirchenschiff, Abnahme und Aufsetzen der Turmkugel mit Kreuz und Wetterhahn

Schmied Unterrainer, Brixen im Thale, aus dem Team v. Berger: Anfertigung eines Unterbaues der Kirchturmspitze – diesmal aus Stahl – Kreuz u. Kugel restaurieren, Schusslöcher schließen, Kugel u. Wetterhahn komplett neu vergolden, Kreuz lackieren, Jahreszahlen am Turm restaurieren u. ergänzen, 7 kl. Kugeln restaurieren

Peter Klingler, Spengler, ebenfalls aus dem Team von Martin Berger, hat die Spenglerarbeiten ausgeführt.

Peter Klingler / Foto: Martin Berger

Martin Berger antwortete auf die Frage, was nun die schwierigsten Punkte bei seinen Arbeiten in St. Pankraz gewesen seien:

“ Die Abnahme und das Aufsetzen des Turmschmuckes (Kugel, Kreuz, Hahn) sind demnach immer  – auch witterungsbedingt – etwas diffizil. Das Schwierigste sei jedoch nach Martin Berger, die Akzeptanz als gute Fachkraft, im eigenen Land bei den Behörden und Einrichtungen, welche bei der Vergabe das Sagen haben! Lieber Martin, dazu können wir nur sagen: Du bis die beste FACHKRAFT, dir wir uns für diese Aufgabe wünschen konnten! Danke für Deine gute Arbeit!

Es wurde neben dem Turm und der Außenfassade aber auch die kleine Sakristei renoviert!

Begonnen wurde mit einer Kernbohrung durch die Fa. Tipotsch in der westlichen Turmmauer, um endlich Fließwasser in der Sakristei zu haben.

Fa. Installationen Baumann – die einen Teil der Arbeiten übrigens als ihren Spendenbeitrag für dieses Kleinod spendiert hat, hat für alle Wasserzu- und Abläufe gesorgt und auch das von der Gemeinde Fügenberg zur Verfügung gestellte Wirtschaftswaschbecken angeschlossen. Vergeltsgott!!!

Elektro Flörl hat die Stromleitungen entsprechend verlegt, für einen Starkstromanschluss gesorgt und vieles praktischer eingerichtet, als es bisher war!

Die Firma Haun hat uns den Graben für die Elektroleitungen nach außen ausgehoben, damit die Schafe, Ziegen und Pferde am Berger Bichl, dort bleiben, wo sie sein sollen.

die kl. Sakristei / Foto: Melanie Wetscher

Schließlich hat Restaurator Ganglberger noch für einen neuen Anstrich gesorgt und vor allem, wurde ein Schrankverbau von unserem Christian Orgelbau Erler, in Absprache mit dem Denkmalamt, gefertigt. Jetzt sind ein unschöner Sicherungskasten und das Waschbecken verdeckt und wir haben endlich einen Kasten für die Mess- und Ministrantengewänder. Die alten Sakristeimöbel sind alle geblieben, nur anders aufgestellt worden.     St. Pankraz soll ja kein Museum sein, sondern eine Kirche, die lebt, also benutzt wird!

Danke ALLEN, die da mitgearbeitet haben!


Nun noch zu einem Thema, das uns neben der ganzen Schönheit der neu renovierten Wallfahrtskirche auch Magenschmerzen macht! Sie können es sich denken, es sind die Kosten, welche durch allerlei zusätzliche und nicht aufschiebbare Arbeiten, bei weitem höher ausgefallen sind als ursprünglich geplant. (Fresko Westseite mit Schindeldeckung, Dachrinnen, Mauerwerk Aufgang, verlängerte Einrüstzeit etc.). Die Kosten der Turm- und Fassadenrenovierung belaufen sich auf gesamt € 147.000,– und jene für die Sakristei auf € 12.400,–.

Nach Abzug der Förderungen durch das Land, die Gedächtnisstiftung, das Denkmalamt und die Diözese bleiben immer noch € 122.300,– offen. Wir danken an dieser Stelle jenen, welche für St. Pankraz schon immer, bzw. wieder spenden! Auch geben wir der Hoffnung Ausdruck, dass sich neben der Gemeinde auch der Tourismusverband oder andere Institutionen und auch Private noch beteiligen werden.                                                               Hier auch ein Dank an jene, die bei Trauerfällen statt der Blumenspenden, auch z.B. an die Kirche St. Pankraz, die Pfarrkirche oder an das Marienberg Kirchl denken! Vergeltsgott!

Nachtrag: Vom Team unseres Adventmarktes hat die Kirche St. Pankraz eine Spende von € 14.000,00 für die Renovierung erhalten! DANKE!!!

Geläute der Kirche St. Pankraz von „alpen-glocke“

Fügener Spendenaktion läuft nun schon ein ganzes Jahr!

Unser Krapfenteam hat im vergangenen Jahr diese Aktion gegen Hunger und Durst in Afrika begonnen! Viele Fügener und auch einige Besucher unserer Dekanatspfarrkirche von auswärts beteiligen sich immer wieder an der monatlichen Spende aus dem Krapfenerlös und „kaufen eine Ziele“ oder Spenden Essen für ein ganzes Monat für ein Kind. Danke! Danke, dass ihr bei einer Aktion für die Pfarrgemeinde, bei welches es um gutes Essen – unsere Zillertaler Krapfen – geht, nicht auf jene vergesst, die nichts zu essen und nichts zu trinken haben!

Die „große Marie“ im Kirchturm der Fügener Dekanatspfarrkirche – auch sie läutete am Freitag, 27. Juli 2018, um 15:00 Uhr gegen den HUNGER in Afrika In den Kirchen Tirols erinnert uns das Läuten der jeweils großen Glocke in jedem Kirchturm, an den Tod von Jesus: ein kurzer Gedanke, ein Innehalten oder gar ein Gebet und ein Dank – oder gar nichts, weil uns das Leben keine Zeit mehr dazu lässt oder es uns einfach egal ist, was da vor 2000 Jahren einer für uns getan hat? Jede Woche im Jahr, an jedem Freitag! Am Freitag, 27.07.2018 war es anders! Es läuteten ALLE Glocken in den Türmen der Tiroler Kirchen! Alle deshalb, weil sie diesmal auch an den Tod von abertausenden Menschen in Afrika erinnert haben, die an HUNGER sterben mussten, an abertausende Menschen, die noch an HUNGER sterben werden! Sie läuteten traurig und sie läuteten ganz hoffnungsvoll – die kleinen und die großen! Sie mahnten aber auch alle korrupten Staats- und Wirtschaftsführungen, alle so reichen Industrienationen und alle, die mit Nahrungsmitteln gedankenlos umgehen! Sie mahnten auch jene, die in der Politik und in unseren Kirchen ganz vorne stehen, endlich ihr Wort zu erheben und sich aktiv gegen den Hunger und auch das ganze riesige – und wahrscheinlich von den meisten noch gar nicht im ganzen Umfang erfasste – Flüchtlingselend nachhaltig einzusetzen.

Sie rufen uns auch künftig zur aktiven Hilfe auf; zu einem Gebet – und viele Gebete bewirken so manches; zu einem finanziellen Beitrag – und ein ganz kleiner Beitrag von jedem kann großes bewegen; – und zu einem „Nein“ zur aktuellen Situation – und die vielen sich ergebenden „Neins“, die diese Lobbys nicht mehr unterstützen wollen, werden unsere Welt doch noch verändern! Ein bloßer Auftrag zum Läuten der Glocken und damit das Weitergeben an den „kleinen Mann/Frau“ wird nichts ändern und wäre eine Alibiaktion! Halten wir also künftig an jedem Freitag um 15:00 Uhr INNE und beginnen wir MIT JESUS in unserer Mitte, in unseren Herzen und in unseren Händen, den HUNGER zu besiegen! Stück für Stück, jeder auf seine Weise. Eines ist auch sicher, wenn wir diesen Hunger nach Nahrungsmitteln stillen können, wird der seelische Hunger in uns auch weniger werden! In der Pfarre Fügen-Fügenberg gibt es in jedem Monat (außer im August und im Dezember) eine Gruppe von Freiwilligen – hauptsächlich Frauen – die Zillertaler Krapfen selber machen und diese dann jeweils am ersten Freitag im Monat, in einem eigenen „Krapfenhäusl“ vor unserem Widum anbieten. Diese Aktion hat großen Zuspruch gefunden – ist aber für das Team in jedem Monat wirklich mit sehr sehr viel Arbeit verbunden. Die Einnahmen spendieren die „Krapfenweiberleut“ der Pfarre, vor allem um die anstehenden und nicht mehr aufschiebbaren Renovierungsarbeiten an unseren 3 Kirchen und dem Widum zu unterstützen und um bei sozialen Härtefällen in der Pfarre sofort helfen zu können.

Aus diesen monatlichen Erlösen wird nun 12 x im Jahr, ein Betrag von € 111,00 überwiesen, um monatlich eine Ziege (€ 41,00) für eine Familie in Burkina Faso zu kaufen und 10 Kindern in einem Dorf die Nahrungsmittel für einen Monat (€ 70,00) zu sichern. Gerne können auch Pfarrmitglieder diese Fügener Aktion zusätzlich unterstützen. Kontonummer 63.800 bei der RAIBA IM VORDEREN ZILLERTAL, BLZ 36.229 / IBAN: AT60 3622 9000 0006 3800 – lautend auf „Fügen gegen Hunger in Afrika“ – Zahlungsgrund: 1 Ziege: € 41,00 oder Essen f. 1 Kind/Monat: € 7,00 oder Spende: … Zahlscheine liegen in unserer Kirche auf und ist die Bankverbindung auch auf der Pfarrhomepage angegeben! Abschließend geben wir der Hoffnung Ausdruck, dass es in unserer Pfarre, in unserer Diözese und in ganz Österreich nicht nur beim Läuten von Glocken bleibt, sondern dass jene, die „was zu sagen haben“ und dann schließlich wir ALLE, dem Hunger und dem aktuellen Flüchtlingselend entgegentreten!


… aus dem Ministrantenleben …

Die Pfarrgemeinde Fügen konnte heuer am 9. Juni, zum Pfingstfest, 18 neue Ministranten aufnehmen. Bei einem feierlichen Gottesdienst, gestaltet von unserem Kirchenchor mit Orchester, durfte unser Pfarrer, Erwin Gerst, den neuen „Minis“, wie sie liebevoll genannt werden, die Aufnahme-Urkunde überreichen. Betreut und eingeschult werden alle Minis von Waltraud Dengg und Kathrin Eller. Waltraud Rudloff ( Mesnerin) schaut, dass sie bei ihren Diensten immer richtig eingekleidet sind. Ministrieren ist eine verantwortungsvolle, liturgische Aufgabe. Das Wort „Ministrant“ kommt ursprünglich von dem lateinischen Begriff „ministrare“ und heißt in die deutsche Sprache übersetzt „Diener“, was auch seiner Funktion entspricht, nämlich den Pfarrer im Gottesdienst als Altardiener zu unterstützen bzw. ihm zu assistieren. Alle Kinder sind mit Fleiß und Eifer dabei! Als Dank für die Zeit , die sie investieren und ihr Bemühen, lädt unser Pfarrer die Minis jedes Jahr zu einem Grillfest ein, bei dem es sehr lustig ist! Manchmal wird auch eine Partie Minigolf gespielt und ein Eis genossen! UND: Alle vier Jahre, fahren jeweils die älteren Ministranten mehrere Tage mit Pfarrer und Betreuern nach ROM, gemeinsam mit ihren Kollegen/Kolleginnen aus Uderns und Ried-Kaltenbach. Gerne nehmen unsere Ministranten auch einmal ein „Dankeschön“ von Gemeindebürgern für ihren Dienst bei Begräbnissen, Hochzeiten oder einfach auch so an! Insgesamt sind in unserer Pfarrgemeinde 55 Ministranten tätig, was nicht selbstverständlich ist und worüber wir uns sehr freuen!

Danke Ministranten und danke Eltern!


Abschlussfahrt der Jungschar

Bevor es für die Jungschar in unserem Seelsorgeraum in den Sommerurlaub geht, machen wir jedes Jahr einen kleinen „Abschlussausflug“ mit unseren Jungschar-Kids. Heuer fuhren ungefähr 35 Kinder aus Fügen, Uderns, Ried und Kaltenbach mit einigen Begleitpersonen am Samstag, den 7. Juli ins Familienland nach St. Jakob in Haus am Pillersee.

Bei herrlichem, nicht allzu heißem Sommerwetter konnten sich die Kinder am Gelände frei bewegen und die vielen Fahrgeschäfte und Spiele ausgiebigst nutzen. Unsere BegleiterInnen waren selbstverständlich dabei immer „on Tour“, um die Kinder im Auge zu behalten und hie und da auch selbst einmal mit der Achterbahn, dem Bummelzug o.ä. zu fahren.

Wir möchten uns abschließend bei Maria Hofer, unserer Jungscharleiterin im Seelsorgeraum, für die Organisation der Fahrt und natürlich für ihren Einsatz im ganzen Jahr recht herzlich bedanken!