EMU Kinder Besuchen unseren Pfarrer

Unsere EMU-Werkstatt in Fügen ist allseits bekannt, und dass dort ganz nette kleine Fügener/innen tagsüber daheim sind ebenfalls.

Deshalb war es wieder eine große Freude, dass unsere „Nachbarn“ den Pfarrer im Widum besucht haben! Für diese besonderen Mini-Fügener hat er auch eine extra Führung im Widumgarten gemacht. Zu bestaunen gab es da allerlei Figuren und Pflanzen und vor allem die beiden Teiche mit den blühenden Seerosen……

Bei dem großen Garten sind die Kids dann gerne seiner Einladung auf ein Eis gefolgt. Das schleckte man natürlich auf einer Picknick-Decke, wie man das bei einem Gartenbesuch halt richtig macht.

Nach der Stärkung, brav Mund und Hände abgewischt – wie das EMU Kinder halt so machen – und dann los auf weitere Entdeckungstour in den Garten! Jetzt hatten aber die Begleiterinnen mit Renate ganz schön zu tun, wenn da 25 Emu’s los starten….

Wichtig ist, dass es allen Spass gemacht hat – das hat es übrigens auch unserem Pfarrer! Er entließ seine besonders lieben Gäste daher nur mit dem Versprechen, dass sie bald wiedereinmal einkehren werden!


Die „Fügener Muttergottes“:

Die thronende, gefasste und sehr anmutige Madonnenfigur aus 1440 bis 1450, geschaffen von einem Meister des Seeoner oder Salzburger Kunstkreises, stammt aus der Urausstattung der Fügener Pfarrkirche. Diese kostbare Skulptur wurde wahrscheinlich im Rahmen einer der vielen Umgestaltungen unseres Gotteshauses, von den damals Verantwortlichen „einfach ausrangiert“ bzw. wohl einfach verkauft. Erworben hat sie damals der Besitzer des Gasthofes u. Bauerngutes „Hoppeter“, welche damals noch zusammengehörten. Maria mit ihrem Kind war also eine lange Zeit, bis nach dem Brand anfangs der 40-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts, gut verwahrt. Die „Hoppeter-Diandln“  (so ist überliefert) haben damals in den 40-iger Jahren die Skulptur wieder der Pfarrkirche zurückgegeben – also geschenkt – nachdem sie diese, für so lange Jahre vorausschauend gut aufgehoben haben und diese weder verkauft haben oder verkommen ließen.  Postum: Vergeltsgott dafür!


Beerdigungen ab Juli 2020 – COVID-19:

Um auch Beerdigungen mit Begräbnismessen an die Rahmenverordnung der Österr. Bischofskonferenz, mit Gültigkeit ab 20.06.2020, anzugleichen, haben wir uns für Fügen, für das folgende Vorgehen geeinigt:

Die Angehörigen entscheiden, ob sie eine Begräbnisfeier an der Friedhofskapelle mit Verabschiedung oder wieder eine Begräbnismesse/Requiem in der Pfarrkirche mit Verabschiedung in der Pfarrkirche (kein Gang zur Friedhofskapelle nach der Messe!) haben möchten. Ebenso entscheiden sie, ob die Verabschiedung mit versprengen von Weihwasser oder mit einem einfachen Kreuzzeichen oder einer kurzen Verneigung vor dem Sarg erfolgen soll. Ein entsprechender Hinweis ist folglich auf der Parte zu vermerken, damit sich die Teilnehmer auskennen und die geforderten Maßnahmen sind zu planen bzw. zu veranlassen.

Es gelten somit bei den Rosenkränzen und den Begräbnisfeierlichkeiten vor bzw. nach der Hl. Messe, die staatlichen Vorgaben. Für Begräbnisgottesdienste in der Kirche, gelten die Regeln der Rahmenverordnung der Bischofskonferenz!

  1. Bei unseren Gottesdiensten ist die Teilnehmerzahl auf 100 Personen beschränkt!
  2. Unter Voraussetzung zugewiesener und gekennzeichneter Sitzplätze sind Begräbnismessen ab 01. Juli 2020 mit bis zu 250 Personen und ab 01. August 2020 mit bis zu 500 Personen zulässig.

Wobei bei einer Teilnahme von über 250 Personen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende Schutzvorrichtung zu tragen ist! Dies gilt nicht, während sich die Besucher auf den ihnen zugewiesenen Sitzplätzen aufhalten. Es ist zudem ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen! Dazu zählen: Regelung der Steuerung der Teilnehmerströme / spezifische Hygienevorschriften / Regelung zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektiion / Regelung betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen / Regelung betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.

Dahinter steht die mit der Tatsache, dass an diesen Gottesdiensten und anschließenden Einladungen oft auch Personen aus unterschiedlichen Gebieten des Landes teilnehmen, verbundene Gefahr, dass im Fall einer Infektion das Virus überregional gestreut wird und Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar sind!

In unserer Pfarrkirche ist nach wie vor ein Sicherheitsabstand von 1 m zwischen den einzelnen Personen einzuhalten!

Die Handbänke und Türgriffe werden unsererseits vor und nach jedem Gottesdienst behandelt / desinfiziert. Bei im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen entfällt die Abstandsregelung. Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand und bitten um Rücksichtnahme gegenüber dem Nächsten! An den Eingängen zur Kirche befinden sich  nach wie vor Stationen zur Handdesinfektion mit der Bitte um Verwendung!

Bei großen Begräbnissen können bei Platzmangel in der Kirche, also bei über 250 Personen (wegen des einzuhaltenden 1 m Abstandes!), die Gläubigen den Gottesdienst (wie z.B. zu Allerheiligen) an den Gräbern ihrer Verstorbenen mitfeiern oder im vorgeschriebenen Abstand unter der Oblate/Vorhalle mitfeiern. Die Lautsprecheranlage wird durch die Mesnerin entsprechend bedient. Bitte haben Sie VERSTÄNDNIS!

Gemeinsames Singen und Sprechen ist überall dort im Raum gut möglich, wo der Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird. EIGENVERANTWORTUNG und RÜCKSICHTNAHME ALLER Mitfeiernden sind dabei eine wichtige VORAUSSETZUNG! Es geht nicht nur um das ICH sondern eben um das WIR!

Vielen Dank!

Erwin Gerst / Pfarrer                                                                   Pfarrgemeinderat Fügen / Pfarrkirchenrat Fügen


Auflagen für kirchliche Feiern ab 20.06.2020:

Liebe Pfarrgemeinde, die Feier unserer Gottesdienste und Sonntagsmessen, wird der Rahmenverordnung der Österr. Bischofskonferenz mit Gültigkeit ab 20.06.2020 angeglichen. Das heißt,

für Begräbnisfeiern am Friedhof und in der Aufbahrungshalle gelten die staatlichen Vorgaben. Für Begräbnisgottesdienste davor oder danach in der Kirche, gelten die Regeln der Rahmenverordnung der Bischofskonferenz!

für Taufen sind alle allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten und verantwortungsbewusst an die Situation angepasst anzuwenden!

für Trauungen ist die Teilnehmerzahl auf 100 Personen beschränkt! Unter Voraussetzung zugewiesener und gekennzeichneter Sitzplätze sind Trauungen ab 01. Juli 2020 mit bis zu 250 Personen und ab 01. August 2020 mit bis zu 500 Personen zulässig. Wobei bei einer Teilnahme von über 250 Personen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende Schutzvorrichtung zu tragen ist! Dies gilt nicht, während sich die Besucher auf den ihnen zugewiesenen Sitzplätzen aufhalten. Es ist ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen! Dazu zählen: Regelung der Steuerung der Teilnehmerströme / spezifische Hygienevorschriften / Regelung zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektiion / Regelung betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen / Regelung betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.

Dahinter steht die mit der Tatsache, dass an diesen Gottesdiensten und anschließenden Feierlichkeiten oft auch Personen aus unterschiedlichen Gebieten des Landes teilnehmen, verbundene Gefahr, dass im Fall einer Infektion das Virus überregional gestreut wird und Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar sind!

Andere kirchliche Feiern wie Rosenkränze udgl. finden wieder statt.

In unserer Pfarrkirche ist nach wie vor ein Sicherheitsabstand von 1 m zwischen den einzelnen Personen einzuhalten! Die Handbänke und Türgriffe werden unsererseits vor und nach jedem Gottesdienst behandelt / desinfiziert. Bei im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen entfällt die Abstandsregelung. Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand und bitten um Rücksichtnahme gegenüber dem Nächsten!

An den Eingängen zur Kirche befinden sich  nach wie vor Stationen zur Handdesinfektion mit der Bitte um Verwendung!

Bei großen Festtagen können bei Platzmangel in der Kirche, die Gläubigen den Gottesdienst (wie z.B. zu Allerheiligen) an den Gräbern ihrer Verstorbenen mitfeiern oder im vorgeschriebenen Abstand unter der Oblate/Vorhalle mitfeiern können. Die Lautsprecheranlage wird durch die Mesnerin entsprechend bedient. Bitte haben Sie VERSTÄNDNIS!

Auch im Altarbereich muss der Abstand von 1 m eingehalten werden. Dieser darf nur für kurze liturgische Handlungen unterschritten werden.

Die Weihwasserbecken bleiben vorerst leer – dürften allerdings bei zweimaliger Reinigung pro Woche befüllt sein. Das Besprengen von Personen und Gegenständen mit frischem Weihwasser ist unbedenklich. Gemeinsames Singen und Sprechen ist überall dort im Raum gut möglich, wo der Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

EIGENVERANTWORTUNG und RÜCKSICHTNAHME ALLER Mitfeiernden sind dabei eine wichtige VORAUSSETZUNG!

Vielen Dank!

Erwin Gerst                                   Pfarrgemeinderat Fügen / Pfarrkirchenrat Fügen

Pfarrer


Fronleichnam 2020 – Fügen

Es war ein ganz anderes Fronleichnamsfest in diesem Jahr: kein Kirchenchor, keine Musikkapelle, keine Schützen, keine Weißen Diandln / Erstkommunikanten ….

Aber, es war ein sehr festlicher und ergreifender Gottesdienst in unserer Dekanatspfarrkirche – schlicht und einfach für so einen hohen Festtag und dennoch oder gerade deshalb diesem, unserem Herrgott in der Gestalt des Brotes ganz nahe – näher als sonst, weil nichts abgelenkt hat und er wirklich im Mittelpunkt stand!

Danke allen die gekommen sind, der Bläsergruppe der Musikkapelle, dem Organisten Josef, den Fahnenabordnungen, dem Bürgermeister von Fügen und den Gemeinderäten, der Mesnerin Waltraud und Hermine und Thomas für den schönen Blumenschmuck und das Herrichten unserer Kirche!


Erwin Gerst – 40 Jahre Priester

Unser Pfarrer konnte am Sonntag, 07.06.2020, sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiern!

Erwin Gerst ist Jahrgang 1956 und wurde in Wörgl geboren. Nach seiner Priesterweihe am 07.06.1980, im Dom zu St. Jakob in Innsbruck durch den damaligen Bischof Paulus Rusch, war er u.A. Präfekt im Schwazer Paulinum.

Er übernahm mit 01.09.1984 „seine“ Pfarre Ried-Kaltenbach. Im Jahr 1985 betraute ihn Bischof Stecher, als ersten Pfarrer in der Diözese mit einem Seelsorgeraum. In diesem Jahr wurde er also Leiter des Seelsorgeraumes Ried-Kaltenbach – Uderns. Schließlich kam Fügen mit 01.09.2012 zum Aufgabengebiet dazu. Neben den vielen Projekten, welche Pfarrer Gerst im Seelsorgeraum bzw. der Diözese umsetzt, ist sein Albanien-Projekt, das auch große Unterstützung des damaligen Bischofs Reinhold Stecher erhalten hat, wohl besonders hervorzuheben. Ein weiterer Meilenstein, war die Errichtung des Pfarrheimes in Ried, welches er einem seiner Ahnen widmete, dem Hl. Pater Josef Freinademetz. Er ist ein ganz besonderer Begleiter auf seinem Lebensweg! Nach schwerster Erkrankung im Jahr 2017, ist Erwin Gerst wieder wie eh und je in seinem Seelsorgeraum tätig.

Einführung des Pfarrers durch Dekan Edi Niederwieser in der Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt in Fügen 01.09.2012

Die Feier in Fügen, wird nach Lockerung der COVID-19 Vorgaben erfolgen.

Unserem Pfarrer wünschen wir weiterhin so viel Elan und danken ihm für die vielen Projekte, welche er auf seelsorglicher und auf säkularer Ebene bereits bei uns in Fügen umgesetzt hat. Wenn die zu beschreitenden Wege auch nicht immer leicht waren und sind, zählt doch am Ende das Ergebnis und dieses kann sich bei unserem Pfarrer immer sehen lassen! Dazu weiterhin die Kraft des Heiligen Geistes, dass dieser dich immer körperlich und geistig durchfluten möge!

Deine Pfarrgemeinde


Wie geht es mit unserem neuen Altar weiter?

Es hat sich zwischenzeitlich einiges im Altarbereich unserer Pfarrkirche getan.

Das vormals frei schwebende Kreuz über dem Presbyterium, wurde wieder an jenen Platz gehängt, an dem es vor den vielen Umgestaltungen der letzten Jahrzehnte gehangen ist, an die Nordwand, über dem Eingang zur Marienkapelle. Das Kruzifix mit einem stark untersichtig konzipierten Corpus, welcher mit 3 Nägeln an das Kreuz geheftet ist, einen detailliert ausgearbeiteten Thorax und ein schmerzverzerrtes Gesicht aufweist, stammt aus dem 16. bis 17. Jahrhundert.

Zwei kniende Engelsfiguren (1860), welche noch von unserem früheren, neugotischen Altar in Fügen stammen und die in den hintersten Räumen versteckt lagen, sodass sie einmal niemand „mitnehmen“ oder „als Geschenk annehmen“ konnte(!?!) wurden gereinigt und beidseits unseres Tabernakels angebracht. Ebenso konnte die Predella des Tabernakels, mit einem sehr schönen Bild der Verkündigung durch den Engel Gabriel – auch vom ehem. Altar – wieder einbezogen werden. Die Arbeiten wurden von Restaurator Franz Niederhauser, Thaur, ausgeführt.


Die reliefartigen Bruststücke der 12 Apostel, welche ursprünglich – vor dem Kirchenbrand – oberhalb der Apostelkreuze im Kirchenschiff – angebracht waren und in den letzten Jahren bereits im Rund des Chorraumes gehangen sind, wurden links und rechts des neuen Hochaltares so positioniert, dass alle wieder sichtbar sind. Sie sind anfangs 1500 entstanden und steht die Produktion unter Einfluss Schwabens und der Donauschule. Die neue Positionierung hat ein Fügener Schmied mit seinem Sohn ausgeklügelt und durchgeführt.


Besonders hinweisen dürfen wir auch, auf die großzügige Bereitschaft von Herrn Friedl Heim, Hotel Kohlerhof, zur Übernahme der Kosten für die Renovierung unserer beiden Seitenaltäre, durch den Restaurator Niederhauser aus Thaur. Laut Friedl werden sich noch weitere Gönner an den Kosten beteiligen und wir werden gesondert berichten und uns bedanken! Dafür ein großes Vergeltsgott vorerst einmal an Friedl Heim, der immer da ist, wenn wir für die Pfarre etwas benötigen – ob Catering, Reinigungskräfte oder eben eine finanzielle Unterstützung! Danke Friedl!

Am linken Seitenaltar, auf dem die Geheimnisse des Schmerzhaften Rosenkranzes dargestellt sind, hat Niederhauser folgende Arbeiten durchgeführt: Abnehmen bzw. Reduzierung der Silberoxidierung an den Untergrundflächen der Malerei und an den Profilleisten des gesamten Rahmenaufbaues, Retuschen an den zu stark oxydierten Bereichen – Reinigung der Spielmann-Malereien (1958) – Schützen der Versilberungen gegen fortschreitende Oxydation – Reinigung der gotischen Skulpturengruppe „Beweinung Christi“, welche vom selben Meister, wie die Apostelreliefs stammen dürfte.

Seitenaltar mit der Beweinung Christi

Am rechten Seitenaltar, der die Geheimnisse des Freudenreichen Rosenkranzes zeigt und ebenfalls von Spielmann stammt (1958), nahm der Restaurator folgende Arbeiten vor: Reinigung der gesamten Fassung und Reinigung der gotischen Madonna – Kittung und Retusche an beiden Seitenaltarsskulpturen. Die thronende, gefasste und sehr anmutige Madonnenfigur aus 1440 bis 1450, geschaffen von einem Meister des Seeoner oder Salzburger Kunstkreises, stammt aus der ursprünglichen Fügener Pfarrkirche und war eine lange Zeit, bis nach dem Brand anfangs der 40-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts in einem Haus in Fügen verwahrt. Sie kam dann wieder in unsere Kirche. Der in den 80-iger Jahren gestohlene, sitzende Christusknabe, wurde durch einen später entstandenen stehenden Knaben ersetzt. Jener von der Muttergottes getragene Rosenkranz aus Korallenperlen, mit einem Kreuz aus Türkisen und zahlreichen alten Silbermünzen, wird mittlerweile sicher verwahrt. Die beiden barocken Figuren des Hl. Dominikus und der Hl. Katharina von Siena, stammen vom Fügener Bildhauer Franz Xaver Nissl und waren ehemals auf dem monströsen, barocken Hochaltar, mit 42 „Figüren“ des Meisters – wie aufgezeichnet ist – in Fügen zu sehen.

Seitenaltar mit der gotischen Madonna und den barocken Figuren der Hl. Katharina v. Siena und des Hl. Dominikus, beide v. F. X. Nissl

Die „Fügener Muttergottes“, welche von der Urausstattung der Kirche stammt und nach vielen Jahrzehnten von den „Hoppeter-Diandln“ wieder der Pfarrkirche zurückgegeben wurde!

Noch ausstehende Arbeiten: Entfernung der Kommunionbank und kleine Ausbesserungen am Boden, Malerarbeiten im Presbyterium, Beleuchtung, Sedilien (Bestuhlung für Priester und Ministranten), Übertragung des alten Fügener Taufsteines aus der Michaelskapelle vor den Altarbereich und dann eben der neue Hauptaltar (Volksaltar) aus Stein.


Aktualitätsstand der fehlenden Kunstgegenstände

Es sind bereits Hinweise eingegangen, wo sich einige der genannten Kunstgegenstände befinden sollen. Sollte das so sein, würde ich die betreffenden Personen  schon bitten, dass diese Sachen zurück in die Kirche kommen!!! Wie schon mehrmals mitgeteilt, konnte und kann derartiger Besitz der Pfarre bzw. können derartige Kunstschätze der Pfarrgemeinde NICHT verschenkt, verkauft oder an Zahlungsstatt von einem Pfarrer oder einer anderen Person weitergegeben werden, da schützt auch „Unwissenheit“ nicht! Das gehört uns ALLEN!

Es wird sich da jetzt schon auch der Charakter dieser möglichen Personen zeigen!

Im Monat Januar werden weitere Gegenstände veröffentlicht und dann in einer Besprechung mit der bischöflichen Rechtsabteilung – wie bereits angekündigt – die Weitergabe an die Interpol Datenbank „Stolen Works of Art“ und auch auf die Fahndungsseite des Bundeskriminalamts – Veröffentlichung gestohlener Kunst- und Wertgegenstände – www.bmi.gv.at/fahndung festgesetzt, da diese Gegenstände fehlen! Es wird sich dann sicher das eine oder andere finden u nd man wird den Weg zurückverfolgen können.

Nachfolgend zu Erinnerung nochmals jene Objekte, welche wir bereits öffentlich zu suchen begonnen haben:

Das alte Fügener FASTENTUCH:

Es verdeckte früher (bis in die 1980-iger Jahre) während der Fastenzeit den Hochaltar – es hatte also recht große Ausmaße und stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert oder früher. Demzufolge hat es auch einen ansehnlichen Wert.

Fahnenblatt einer alten Fügener PROZESSIONSFAHNE:

Es stammt aus der Zeit um 1780 bis 1799. Die eine Seite zeigt eine Schutzmantelmadonna und die andere die Rosenkranzspende an den Hl. Dominikus und die Hl. Katharina von Siena. Größe des Objektes 140 x 98 cm, Leinwand, Ölmalerei

2  ALTARAUFSATZFIGUREN der Hl. Sylvester und Hl. Paulus:

Die Figuren stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und stehen über einem von Voluten gehaltenen Sockel, stark geschwungene Haltung und spielerischer Faltenwurf der vergoldeten Mäntel. Holz gefasst, vollrund. Höhe mit Sockel 98 cm

Goldenes STEHKREUZ 1600 bis 1650:

Silber, vergoldet, Höhe ca. 40 cm, Arbeit eines Salzburger Goldschmiedes 1 Hälfte des 17. Jahrhunderts. 6-passförmiger Fuß und Schaft mit kleinteiligem Bandwerk belegt, über gedrücktem Melonenknauf Kruzifix, dessen Balken in drei Pässen enden (dort eingravierte Evangelisten-symbole); kleiner gegossener Korpus; eingravierte Mondsichelmadonna mit Allianzwappen der Schneeweiss – vergleiche Altar Michaelskapelle Fügen – und ein unbekanntes Wappen (2 Greife, 2 gekrönte Köpfe von Schwarzen, Querstreifen mit Löwen.

4 Engelsfiguren

Die Figuren stammen aus der Zeit zwischen 1900 und 1932. Es sind Holzfiguren, also Schnitzarbeiten mit Farbfassung. Höhe: 73/100 cm


Warum Taufen nur in unserer Pfarrkirche erfolgen?

Wir gehen auf Weihnachten zu, und bereiten uns auf die Geburt Christi geistig vor. Nun ist bei uns Christen die Geburt eines Kindes , fast noch durchgängig, mit der Taufe des Neugeborenen verbunden. Bei der Spendung dieses Sakraments wird der Täufling in die Gemeinschaft der Kirche Christi aufgenommen. Es ist also einer der wichtigsten Tage eines Christen und wird dieser natürlich von den Eltern, Paten und der Familie – manchmal groß, manchmal schlichter – gefeiert.

Die Hl. Taufe wird bei uns im Seelsorgeraum jeweils nur in der örtlichen Pfarrkirche gespendet. Diese Kirche hat eine große Bedeutung für jeden von uns, beginnt hier doch das Leben als Christ und geht man dort zur Erstkommunion und empfängt meistens auch noch das Sakrament der Firmung. Bei vielen schließt sich auch der Lebenskreis mit der Feier des Requiems in diesem Gotteshaus. In einer Pfarrkirche ereignen sich somit die meisten und wichtigsten Dinge im christlichen Leben – und nicht umsonst steht dort auch seit Urzeiten der Taufstein der Pfarre. Das ist also der Grund, warum hier und nirgendwo anders getauft wird. Unter anderem wird dies auch durch den Diözesanbischof so empfohlen.

Unsere anderen Kirchen oder Orte, an denen man eine Taufe machen möchte, sind sicher sehr schön und gut und auch – meistens zumindest – dafür würdig, doch ist die Pfarrkirche der Mittelpunkt und soll dort auch die Aufnahme unserer Jüngsten in die Pfarrgemeinde erfolgen.

Die Zeit hat es zudem noch erforderlich gemacht, dass ein Priester, der derzeit noch für einen Seelsorgeraum zuständig ist, seine Termine und die Orte, wo diese stattfinden, gut einteilen und bündeln muss! Es ginge nicht mehr anders! Zudem wurde es auch notwendig, dass – eben aus dem vorgenannten Grund – Gemeinschaftstaufen gefeiert werden.

Also bitten wir schon um Verständnis, dass Taufen in der PFARRKIRCHE durch den ORTSPRIESTER gespendet werden und dass man diese Regelung nicht zB durch Taufen in anderen Pfarren umgehen will, damit man einen Einzeltermin oder einen bestimmten Taufort bekommt. Die Tauferlaubnis muss immerhin jener Priester geben, in dem die Familie des Täuflings wohnhaft ist und diese Erlaubnis kann und wird nur mehr in ganz besonders wichtigen und verständlichen Fällen erfolgen können.

Unsere anderen schönen Kirchen und Kapellen – zu welchen man ggf. eine besondere Bindung hat etc. – kann man ja gerne für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten nutzen – dazu sind sie ja auch da.