Gipfelmesse am Spieljoch – Fügen, 09.09.2018

 

spieljochbahn_gipfelkreuz1.jpgBildnachweis: Spieljochbahn Fügen

Es war einfach ein herrlicher Tag, dieser Sonntag, der 09. September 2018 – gerade richtig für die Gipfelmesse auf dem Spieljoch.

Es werden wohl mehr als 1.000 Teilnehmer gewesen sein, welche sich dieses Erlebnis teilen durften. Darunter natürlich auch unser Pfarrer Erwin Gerst, der dieses „Hochamt“ zelebrierte, am wohl schönsten Altar, den man sich vorstellen kann und einfühlsame und berührende Worte fand. Ihm zur Seite standen „seine Ministranten“ und Lektorin Kathrin. Auch LA Bürgermeister Mainusch war unter den Gottesdienstbesuchern und ließ sich nicht nehmen, passende Worte an die Anwesenden zu richten. Umrahmt hat den Gottesdienst unsere Musikkapelle Fügen, auf die wir am Berg und im Tal immer wieder stolz sind. Danke den Genannten und danke auch allen anderen, die an diesem Fest beteiligt waren!

Danke auch den Spendern der Kollekte, welche zur Gänze dem Kindergarten in Albanien zugutekommt, der im Rahmen des großen Projektes unseres Pfarrers, dort viel Gutes tun kann! Diese Organisation gibt zB auch das Essen für die Kinder aus, welches oft die einzige halbwegs zu erwähnende Mahlzeit an einem Tag für diese Kinder ist!

Beim Dank darf natürlich auch die Familie Schultz nicht vergessen werden. Sie ermöglichte es, dass alle Gottesdienstbesucher mit einem Gutschein über das Pfarramt, bis 11:00 Uhr eine kostenfreie Fahrt mit der Spieljochbahn machen konnten! Es wurden heuer über 600 dieser Gutscheine ausgegeben! Danke dafür!

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Stärken konnte man sich nach der Hl. Messe im Bergrestaurant, auf den umliegenden Almen oder mit einer mitgebrachten Bergjause.

Mit unzähligen wunderbaren Eindrücken ging es dann am Nachmittag wieder mit der Spieljochbahn oder zu Fuß, herunter nach Fügen.

Und: danke unserem Schöpfer, der das alles so wunderbar gemacht hat und uns in so einem Land leben lässt! Schätzen wir es auch im Alltag und gehen wir damit auch sorgsam um!

 

 


Widum – Dachsanierung Südseite

Auch das Dach – die Südseite – am Fügener Widum war ganz dringend fällig.

Anfangs August begann man, die ausgedienten, über 80 Jahre alten Dachplatten abzudecken und den Unterbau zu sanieren. Die erneuerten Holzteile wurde entsprechend dem Bestand gefärbelt.

Derzeit wird das Dach – mit den vom Denkmalamt vorgeschriebenen handgefertigten Betonplatten – neu eingedeckt.  Zum Abschluss wird auch noch das Blechdach auf dem Gegengiebel der Nordseite erneuert werden.

Nass wird einmal nichts mehr im altehrwürdigen Pfarrwidum in Fügen – das ist gut so! Aber, mit den Mitteln der Pfarrpfründe Fügen sitzen wir dadurch halt auch im „Trockenen“ – das ist weniger gut! Wir dürfen nicht jammern, weil wir ja auch etwas Besitz haben, aus dem wir – jetzt endlich wieder! – etwas einnehmen und solche Sachen nicht auf einmal, aber nacheinander durchführen und dann bezahlen können. Wenn viele meinen, die Kirche soll halt was verkaufen, dann könnten wir zwar alles sofort bezahlen, wenn die nächste Generation aber wieder vor dem Problem steht, dann ist nichts mehr da, mit dem die Erhaltung finanziert werden kann! Das müssen diese Kritiker auch einmal bedenken. Es ist ja auch Kulturgut, das dadurch für die Zukunft bleibt und somit etwas für die Allgemeinheit und auch unseren Tourismus, von dem wir alle leben!

Zu den Kosten: die Zimmermannsarbeiten, die Dachdeckung und Spenglerarbeiten, Honorare und alle Nebenkosten, machen eine Summe von € 82.000,00 notwendig. Unterstützung haben zugesichert: Land Tirol, Bundesdenkmalamt, Landesgedächtnisstiftung, Diözese Innsbruck. Für die röm.-kath. Pfarrpfründe Fügen verbleiben allerdings mindestens noch Kosten in der Höhe von ca. € 35.000,00!


Wallfahrtskirche zur unbefleckten Empfängnis Mariens – Marienberg

Aber jetzt hat’s das neue „Gwandl“ an, unser Kirchl am Marienberg!

Schön schaut es wieder herunter auf unser Dorf!

 

Schneller als geplant kam es zur Dachsanierung am Marienberg – gut so, denn jetzt ist gerade richtig zu den Goldenen Ämtern alles fertig – außen halt einmal. Martin Berger und sein Lehrbub haben ganze Arbeit geleistet! Der Obmann des Pfarrkirchenrates selber, Hansjörg, hat die alten Schindeln verräumt und dann war alles wieder in Ordnung, nachdem Resi und Marianne den Feinschliff gegeben haben.

Diese Maßnahme kostete € 34.900,00. Unterstützt wurde die Pfarre mit € 3.000,00 durch das Land Tirol, mit € 2.500,00 durch das Denkmalamt und mit € 1.745,00 durch die Diözese Innsbruck. Es gab auch einige Spender aus der Pfarre, sodass noch eine Summe von € 27.000,00 von Mitteln der Kirche zu bestreiten ist.

Ein Vergeltsgott allen, die irgendwie geholfen haben und ggf. noch helfen werden!

Zu machen wäre jetzt noch der Korpus des großen Kruzifixes am Vorplatz


Grillfest der Fügener Ministranten 2018

Unser Pfarrer Erwin, konnte am Donnerstag, 30.08.2018, eines seiner liebsten Feste feiern! Er lud zum Grillfest seiner Ministranten, also seiner engsten Mitarbeiter, ein!

Wetter- und baustellenbedingt trafen sich die Minis nicht im Widumgarten, sondern im allseits bekannten Gasthäusl zu Schoner, am Fügenberg. Martina und Lois hatten alles parat (a bissl mehr Würstel und Fleisch und weniger Salat!!!) was die Mädchen und Buben halt so gerne haben! Nach der Stärkung haben die Kids das Gasthäusl ein wenig auf den Kopf gestellt und dann ging es per Taxitransfer wieder ins Dorf.

Danke Pfarrer! Danke Martina und Lois! Danke den Betreuern: Waltraud Dengg, Kathrin Eller, Waltraud Rudloff und Josef Weiß! Vor allem aber, DANKEN wir Euch liebe Ministranten, dass Ihr für die Pfarrgemeinde immer da seid!!!

Einmal zur Erklärung, was unsere Ministranten überhaupt tun und was da einer so alles wissen und können muss, die nachfolgenden Zeilen:

Ein Ministrant (von lateinisch ministrare ‚dienen‘) ist ein liturgischer Dienst in der römisch-katholischen Kirche. Noch der Codex Iuris Canonici von 1917 schrieb in Can. 813 die Anwesenheit eines Ministranten bei der Feier der heiligen Messe verpflichtend vor.

Die Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters dienen. Die Messdiener tragen beim Gottesdienst ein liturgisches Gewand. Sie absolvieren eine Einführung, in der sie mehr über die verschiedenen Riten, liturgischen Farben, Zeichen und Symbole erfahren und lernen, wann und wie sie in der Liturgie zur Anwendung kommen.

Dienste der Ministranten

Ministranten übernehmen verschiedene Dienste im Gottesdienst. Die Benennungen der Dienste leiten sich zum Teil aus den früheren niederen Weihestufen des Priesteramtes her. Bei der Eucharistiefeier bringen sie Brot, Wein und Wasser zum Altar und helfen dem Priester beim Lavabo, der Händewaschung. Nach der heiligen Kommunion assistieren sie bei der Purifikation der Gefäße und bringen das Messbuch und die liturgischen Gefäße zur Kredenz zurück. Sie reichen dem Priester liturgische Geräte an und halten als Libriferar liturgische Bücher bereit. Sie sammeln auch die Kollekte ein oder sind für das Läuten der Wandlungsglocken während des Hochgebets verantwortlich. Auch der Dienst des Lektors kann von einem Ministranten übernommen werden.

Bei feierlich gestalteten Gottesdiensten tragen Ministranten als Thuriferar das Weihrauchfass und als Navikular das Schiffchen. Als Ceroferare tragen sie Kerzen und Leuchter, als Kruziferar das Vortragekreuz. Sie tragen das Weihwassergefäß mit dem Aspergill und reichen es dem Priester an. In Pontifikalämtern halten sie als Mitrafer und Baculifer Mitra und Stab des Bischofs, solange er diese Insignien nicht benötigt. Ähnliche Aufgaben haben Ministranten bei besonderen Gottesdiensten etwa im Triduum Sacrum (Kartage/Ostern), an Weihnachten und Fronleichnam, bei Pontifikalämtern, bei Prozessionen, im feierlichen Stundengebet und bei den sogenannten Kasualien wie Taufe, Brautmesse und Begräbnisfeier.

Also liebe Fügener, sie können a bissl Latein, sind halbe Zeremonienmeister, schauen darauf, dass der Pfarrer alles parat hat (und dazu noch schön drein!) und tun schon in ihren jungen Jahren was für unseren Herrgott! Gute Geister halt = Ministranten eben!

 


Bruder Hermann Gasser OFM Cap., verstorben

Parte_Hermann Gasser

Donnerstag, 16.08.2018, 10:00 Uhr Auferstehungsgottesdienst in der JESUITENKIRCHE, Karl-Rahner-Platz, Innsbruck, Anschließend wird Bruder Hermann auf dem Klosterfriedhof der Kapuziner bestattet.

Seelenrosenkranz: Mittwoch, 15.08.2018, 19:00 Uhr Kapuzinerkirche in Innsbruck

In Fügen gedenken wir alle in lieber Erinnerung unseres „Pater Hermann“ beim Hochamt am Fest Maria Himmelfahrt. Sein Einsatz und die gemeinsamen Messfeiern mit ihm, in den Gemeinden unseres Seelsorgeraumes, werden wir nie vergessen! 

Wir bieten die Möglichkeit, sich zur Fahrt nach Innsbruck anzumelden, um am Requiem für Bruder Hermann teilnehmen zu können. Kosten ca. € 15,00 / Pers. / je nach Teilnehmer. Es ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Abfahrt ist am Donnerstag, 16.08.2018, um 08:30 Uhr am Bahnhof Uderns und in der Folge um ca. 08:35 Uhr am Bahnhof in Fügen.

Anmeldungen bitte bis Dienstag, 14.08.2018, 17:00 Uhr, im Pfarramt Fügen. Tel. 05288 62240 oder über E-Mail: pfarre-fuegen@aon.at bzw. telefonisch bis Mittwoch 15.08.2018, 17:00 Uhr, bei Herrn Alfons Litzlfellner/Vors. des Pfarrgemeinderates Uderns, unter Mobil Nr.: 0676-4097900


Fügen gegen Hunger in Afrika – Hilfsprojekt der Pfarre in Zusammenarbeit mit der Tiroler Caritas

                

Die „große Marie“ im Kirchturm der Fügener

  1. Dekanatspfarrkirche – auch sie läutete

am Freitag, 27. Juli 2018, um 15:00 Uhr

gegen den HUNGER in Afrika

In den Kirchen Tirols erinnert uns das Läuten der jeweils großen Glocke in jedem Kirchturm, an den Tod von Jesus: ein kurzer Gedanke, ein Innehalten oder gar ein Gebet und ein Dank – oder gar nichts, weil uns das Leben keine Zeit mehr dazu lässt oder es uns einfach egal ist, was da vor 2000 Jahren einer für uns getan hat? Jede Woche im Jahr, an jedem Freitag!

 

Am Freitag, 27.07.2018 war es anders! Es läuteten ALLE Glocken in den Türmen der Tiroler Kirchen! Alle deshalb, weil sie diesmal auch an den Tod von abertausenden Menschen in Afrika erinnert haben, die an HUNGER sterben mussten, an abertausende Menschen, die noch an HUNGER sterben werden! Sie läuteten traurig und sie läuteten ganz hoffnungsvoll – die kleinen und die großen! Sie mahnten aber auch alle korrupten Staats- und Wirtschaftsführungen, alle so reichen Industrienationen und alle, die mit Nahrungsmitteln gedankenlos umgehen! Sie mahnten auch jene, die in der Politik und in unseren Kirchen ganz vorne stehen, endlich ihr Wort zu erheben und sich aktiv gegen den Hunger und auch das ganze riesige – und wahrscheinlich von den meisten noch gar nicht im ganzen Umfang erfasste – Flüchtlingselend nachhaltig einzusetzen.

Sie rufen uns auch künftig zur aktiven Hilfe auf; zu einem Gebet – und viele Gebete bewirken so manches; zu einem finanziellen Beitrag – und ein ganz kleiner Beitrag von jedem kann großes bewegen; – und zu einem „Nein“ zur aktuellen Situation – und die vielen sich ergebenden „Neins“, die diese Lobbys nicht mehr unterstützen wollen, werden unsere Welt doch noch verändern!

Ein bloßer Auftrag zum Läuten der Glocken und damit das Weitergeben an den „kleinen Mann/Frau“ wird nichts ändern und wäre eine Alibiaktion!

Halten wir also künftig an jedem Freitag um 15:00 Uhr INNE und beginnen wir MIT JESUS in unserer Mitte, in unseren Herzen und in unseren Händen, den HUNGER zu besiegen! Stück für Stück, jeder auf seine Weise. Eines ist auch sicher, wenn wir diesen Hunger nach Nahrungsmitteln stillen können, wird der seelische Hunger in uns auch weniger werden!

In der Pfarre Fügen-Fügenberg gibt es in jedem Monat (außer im August und im Dezember) eine Gruppe von Freiwilligen – hauptsächlich Frauen – die Zillertaler Krapfen selber machen und diese dann jeweils am ersten Freitag im Monat, in einem eigenen „Krapfenhäusl“ vor unserem Widum anbieten. Diese Aktion hat großen Zuspruch gefunden – ist aber für das Team in jedem Monat wirklich mit sehr sehr viel Arbeit verbunden.

Die Einnahmen spendieren die „Krapfenweiberleut“ der Pfarre, vor allem um die anstehenden und nicht mehr aufschiebbaren Renovierungsarbeiten an unseren 3 Kirchen und dem Widum zu unterstützen und um bei sozialen Härtefällen in der Pfarre sofort helfen zu können.

Aus diesen monatlichen Erlösen wird nun 12 x im Jahr, ein Betrag von € 111,00 überwiesen, um monatlich eine Ziege (€ 41,00) für eine Familie in Burkina Faso zu kaufen und 10 Kindern in einem Dorf die Nahrungsmittel für einen Monat (€ 70,00) zu sichern.

Gerne können auch Pfarrmitglieder diese Fügener Aktion zusätzlich unterstützen.

Kontonummer 63.800 bei der RAIBA IM VORDEREN ZILLERTAL, BLZ 36.229 / IBAN: AT60 3622 9000 0006 3800 – lautend auf „Fügen gegen Hunger in Afrika“

Zahlungsgrund: 1 Ziege: € 41,00 oder Essen f. 1 Kind/Monat: € 7,00 oder Spende: …

Zahlscheine liegen in unserer Kirche auf! Ein jährlicher Bericht wird veröffentlicht.

Abschließend geben wir der Hoffnung Ausdruck, dass es in unserer Pfarre, in unserer Diözese und in ganz Österreich nicht nur beim Läuten von Glocken bleibt, sondern dass jene, die „was zu sagen haben“ und dann schließlich wir ALLE, dem Hunger und dem aktuellen Flüchtlingselend entgegentreten!


Bezirks-Bergwallfahrt Seniorenbund Bezirk Schwaz 07.07.2018 Fügen

Leider war der Petrus um einen Tag zu spät dran und hat wohl auf die Bergwallfahrt der Schwazer Senioren vergessen!? Aber, wir alle wissen, dass gerade unseren Senioren ein paar Wolken und a bissl Nebel oder der eine oder andere Regentropfen rein gar nichts ausmachen!

So kamen wirklich sehr sehr viele (über 400), nahmen gleich die ersten Gondeln unserer neuen Spieljochbahn (barrierefrei!) und „erklommen“ den Fügener Hausberg. Auch der Pfarrer war so früh dabei und er feierte mit den Senioren einen Gottesdienst im Bergrestaurant, welcher von der Bläsergruppe der Fügener Musikkapelle umrahmt wurde. Begrüßt werden konnten u.A. auch LHstv. Josef Geisler und der Fügener Bürgermeister LAg Mag. Dominik Mainusch sowie der Hausherr Heinz Schultz – welcher übrigens zu diesem Anlass, für alle Teilnehmer, verbilligte Karten zur Verfügung gestellt hatte.

Nach der geistigen Nahrung gab es auch etwas für das körperliche Wohl,  ein gutes Mittagessen im Restaurant,  Danach machte man sich noch auf den Weg zum Gipfelkreuz und genoss die, mit dem Nass von oben versorgte, frische Berglandschaft und auch den einen oder anderen möglichen Ausblick auf die Kitzbüheler, Tuxer- und Zillertaler Alpen sowie ins Inntal und ins Achental. Das Wetter – das langsam besser wurde –  konnte den Senioren, wie schon bemerkt, nichts anhaben und der Petrus wird sich beim nächsten Mal um so mehr anstrengen, weil er ja auch nicht mehr der Jüngste ist und „seinen Leuten“ da wohl den Gefallen tun wird!

Danke den Organisatoren – besonders GR SB Obmann Josef Egger, dem Pfarrer und allen Mitwirkenden und vor allem den Teilnehmern!

 

 

 


Dachsanierung Widum

 

                

Im August kann nun endlich die Sanierung des Süddaches und die Teilsanierung des Norddaches unseres Widums beginnen. Gar keine einfache Sache, wenn Denkmalamt, Bauamt und Sachverständige mitreden! Aber jetzt ist es soweit! Einerseits tut es einem fast leid, wenn Dachziegel, auf deren Rückseite noch die Zeitungsblätter aus den 1930/1940-iger Jahren zu lesen sind, jetzt ausgedient haben. Das war noch Qualität und wer weiß, vielleicht hat sie noch der Plattenmacher Lois in Fügen selbst gemacht?

Aquarell: Anita Buttenhauser

Nützt nichts! Die Platten kommen weg, der Unterbau wird erneuert und teilweise müssen zu gering konstruierte Träger/Balken etc. verstärkt werden. Das Blechdach über den Giebel der Nordseite hat ebenfalls ausgedient und wird neu gemacht. Die morschen Balken über dem Eingang sind auch zu erneuern.

Hoffentlich ist die derzeit „anhaltende Dachserie“ bei den Gebäuden unserer Pfarre, Widum, Marienberg, St. Pankraz, Pfarrkirche, jetzt dann für einige Zeit beendet – aber, ein Dach muss gerichtet werden, sonst ist es mit dem ganzen Gebäude vorbei – und nebenbei, das Geld in der Pfarre ist jetzt auch einmal fertig, danke den Spendern und den unterstützenden Institutionen und Gemeinden ohne euch alle, wäre es sowieso nicht möglich gewesen! Danke auch an unseren Pfarrer: Es geht schon was weiter, seit dem Du Dich darum kümmerst, dass unsere Kulturgüter erhalten bleiben!

 


Kirche St. Pankraz: Patrozinium / Agape / Krippe / Kanone

Auch im Jahr 2018 wurde das Patrozinium von St. Pankraz festlich begangen. Die gelb-weiße Kirchenfahne war wieder am Turm ausgehängt und zeigte somit allen, den Namenstag der Kirche an. Zudem wurde der Festtag auch wieder mit Böllerschüssen geadelt. Der Bittgang zog von der Pfarrkirche in Fügen über die Felder hinauf zur Berger Kirche. Pfarrer Gerst durfte im vollbesetzten Gotteshaus den Patroziniumsgottesdienst – untermalt vom Fügener Kirchenchor – mit den Gläubigen feiern. (So manchen haben die Böllerschüsse zur Hl. Wandlung von Thomas und Anton ganz schön erschreckt!) Zum Abschluss wurde noch der Wettersegen mit der Heilig-Kreuz-Reliquienmonstranz erteilt. Danke dem Wirt Christoph Geisler, der die Kosten für das Böllern für diesen Tag getragen hat! Die Gemeinde Fügenberg hat zugesagt, dass sie dies künftig mit unserer Schützenkompanie regeln wird. Danke dafür!

 

 

Im Anschluss an die kirchlichen Feierlichkeiten zum Patrozinium von St. Pankraz veranstalteten die fleißigen Bäuerinnen vom Pankrazberg wieder eine Agape am Parkplatz vor Kirche und Gasthaus.

Zum „Glasl Wein“ oder natürlich auch zu einem „Saftl“, gab es eine Kostprobe von den herrlichsten Brotsorten unserer Bäuerinnen. Es war jedes Stückl noch besser! Man stand noch lange dort, an diesem schönen Platz in unserer Pfarrgemeinde und wusste sich viel zu erzählen.

Danke allen, die beteiligt waren, danke auch dem Wirt vom Gasthaus, der immer auch mithilft und die Bäuerinnen unterstützt. Besonders erfreulich für die Kirche St. Pankraz ist in diesem Jahr, dass die gesamten Einnahmen aus dieser Agape, für die Kirche St. Pankraz zur Verfügung gestellt wurden und das ist immerhin ein Betrag von fast € 500,00! Vergelt’s Gott!

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Mag. Alexandra Kammerlander

Gute Verwendung findet das Geld bei der derzeit laufenden Teilsanierung der Sakristei. Das Wasser wurde bereits zugeleitet und das Waschbecken mit Boiler wurde von der Gemeinde Fügenberg spendiert. In der Folge wird nun noch ein Verbau des Waschbeckens und des Sicherungskastens erfolgen, bei dem auch ein Schrank für die Mess- und Ministrantenkleider integriert wird. Genau hierfür wird das Geld verwendet. Danke!

 

Für dieses Projekt haben auch Brigitte und Paul Gehwolf, von der St. Pankraz Apotheke in Fügen, eine ansehnliche Summe übergeben – auch Euch danken wir sehr dafür! Zudem hat die Kirche am Pankrazberg bereits sehr oft von Euch beiden, namhafte Beträge zu ihrer Erhaltung bekommen – ein ganz großes Vergelts’s Gott dafür!

 

 

 

 

 

 

Bild: Stefan Neussl

An dieser Stelle dankt die Pfarre ebenfalls auch der Gemeinde Fügenberg für die gute Zusammenarbeit und Unterstützungen in St. Pankraz und besonders auch den Gemeindearbeitern, die immer gerne mithelfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen!

 

Kirchenkrippe von St. Pankraz

Ein weiteres Anliegen in St. Pankraz: Im Jahr 2019 wird die Tiroler Landeskrippenwallfahrt vom Krippenverein Zillertal nach St. Pankraz organisiert. In der Kirche ist ja die wunderbare barocke Weihnachtskrippe das ganze Jahr hindurch ausgestellt. Bis zur Wallfahrt im Februar könnte man versuchen, dass die Krippe (Figuren, Gebäude und Krippenberg) gereinigt wird, evtl. einige Reparaturen an Kleidung und am Krippenberg vorgenommen und möglicherweise sollten auch einige Figuren etwas umgestellt werden. Dazu braucht es allerdings Freiwillige, welche sich für dieses Gebiet interessieren und bereit sind,  in Zusammenarbeit mit Sachkundigen und Persönlichkeiten aus dem Krippenverein – also mit Leuten vom Fach – mitzuarbeiten. Bitte meldet euch im Pfarramt Fügen. Euer Können und Wissen und eure Mithilfe ist gefragt und wird gebraucht.

 

Es gibt auch einen „Heimkehrer“ in St. Pankraz!

Die alte „Kanone“, mit der in früheren Zeiten die kirchlichen Festtage in St. Pankraz lautstark bekannt gemacht wurden, ist wieder in die Kirche zurückgekehrt.

Nachdem man keine Munition mehr für die Kanone auftreiben konnte, hat sie einen Dornröschenschlaf gemacht. Gott sei Dank, hat sie sich dafür die Tenne vom „Trieler Seppl“ ausgesucht! Seppl weiß, was so alte, originelle und somit auch kostbare Gerätschaften brauchen! Ansonsten wäre sie sicher einmal irgendwie abhanden gekommen oder verrostet. Danke Seppl für die gute „Pflege“!

 

Natürlich werden wir versuchen, wieder Patronen zu bekommen und werden dann Thomas Wörndle und Anton Leo bitten, die alte Dame wieder zum Sprechen zu bringen!

Es ist sehr erfreulich, wenn solche Kostbarkeiten wieder zurückkommen!

Vielleicht stimmt dieser Bericht manch anderen nachdenklich und es findet wieder ein kleinerer (oder größerer) Kunstschatz in unsere Kirchen, also zu uns allen, zurück?

 

Hier noch der Hinweis, dass die Arbeiten am Turm im Monat August beginnen werden. Martin Berger wird in bekannt guter Weise die Turmspitze sanieren und die Schindeldeckung teilweise erneuern. Vielleicht besucht ihn ja auch wieder der ORF Tirol und macht erneut derart wunderbare Aufnahmen wie bei der Turmkreuz-Sicherung? Die Arbeiten an der Turmfassade beginnen im Herbst durch den Restaurator Ganglberger (Nordfassade Widum Fügen) und sollen dann im Frühjahr 2019 fertig sein.

Die Arbeiten in der Sakristei laufen derzeit mit Rücksichtnahme auf die ganzen Trauungen, die im Sommer stattfinden. Christian Erler wird einen Schrankverbau des Sicherungskastens und des neuen Waschbeckens/Boilers, in Absprache mit dem Denkmalamt einbauen. In diesem Ensemble soll dann endlich auch ein Schrank für die Messkleider und die Ministrantenalben dazu kommen. Die schönen Intarsienschränke der Sakristei bleiben selbstverständlich erhalten und werden entsprechend neu positioniert. Wenigstens hat eine Perle der Kirche, Melanie, einmal warmes und kalten Wasser zum Putzen! Melanie, unser aller Dank gebührt vor allem Dir: Es ist eine Wohltat in so eine saubere, gepflegte Kirche einzutreten!

 

 


A Stückl vom Paradies …

Ein kleines Stück vom Paradies oder zumindest ein paar hundert m2 Ruhe und einfache Schönheit mitten in unserem Ort! Das ist unser Widum Garten:

Und weil es schon fast selbstverständlich geworden ist, dass hauptsächlich unsere Hermine dieses  wunderbare Stück Erde so in Stand hält, muss man auch einmal ein DANKE sagen! Es ist nämlich NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH sondern da gehört wieder viel Liebe und Idealismus dazu! Jeder Pfarramtbesucher wirft jetzt wieder gerne einen Blick hinaus. Hoffen wir, dass man nie auf die Idee kommt, etwas anderes daraus zu machen oder dem Ort die Ruhe zu nehmen!

Aquarell: Anita Buttenhauser

Danke Hermine und danke allen anderen, die auch immer wieder mithelfen!

Hier einige Aufnahmen aus dem Jahreslauf: