Der neue Friedhof für Sternenkinder soll ein Raum für Hoffnung werden, Eltern und Betroffenen Trost spenden und Zuflucht gewähren. Der Bereich liegt am Wall in Richtung der Fröhlichschule.

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Ps 139:5

Gott hält uns fest in seiner Hand und lässt uns nicht fallen. Dies soll in der Gestaltung widergespiegelt werden. Der als Schnecke gestaltete Weg ist ein Symbol für die Auferstehung, durch die wir zu Gott gelangen. Folgt man diesem mit Gräsern und Blumen gesäumten Pfad, gelangt man zu einer Skulptur in Form einer Hand, der „Hand Gottes“. Aus den Fingern fließt Wasser in die Handfläche. Dies symbolisiert, dass das Leben wieder zurück in die Hand Gottes fließt. Vor der Gedenk-(Kerzen-)mauer ist eine Spielewiese vorgesehen. Sie ist ein Sinnbild für die Freude und Freiheit der Kinder Gottes. Diese ist ein Erdgrab, wo die irdische Hülle der verschiedenen Kinder beigesetzt werden kann. Erhellt durch die Kerzen in den Nischen und das bunte Kreuz, finden sich hier Licht und Liebe. Der Ort der Liebe kann mit Spielsachen, beispielsweise mit Windrädern, Spielbällen, Kuscheltieren … bereichert werden. Rund um die Hand Gottes sind am Boden sternenförmig kraftspendende biblische Verse auf Stein oder Metall zitiert. Zwischen ihnen wiederum bieten bepflanzte Felder einen persönlichen Raum für Erinnerungen, Gedanken und Namen auf einem Stein verewigt, auf die Pflanzen zu betten.