Romreise unserer Ministranten im Seelsorgeraum

Nach längerer Pause fuhren wir heuer wieder einmal mit den größeren Ministranten unseres Seelsorgeraums nach Rom. Die für den Frühjahr vorgesehene Fahrt mit den Ministranten aus Fügen, Ried-Kaltenbach und Uderns musste auf den Herbst verschoben werden, und so war es nun von Donnerstag,19. Oktober (Abend) bis zum Sonntag, 22. Oktober (Abend) endlich so weit.

Donnerstag Abend ging es mit 2 Reisebussen voller Ministranten – insgesamt 57 an der Zahl – sowie mit unserem Kooperator Mag. Tobias Höck, dem entsprechendem Begleitpersonal, Busfahrern und einer Dolmetscherin, leider aber unseren Herr Pfarrer Erwin Gerst, in die „ewige Stadt“, wo wir am Freitag Morgen ankamen.

Der 1. Weg sollte uns dann gleich am Freitag Vormittag in die kirchliche Zentrale – den Vatikan – führen. Am Petersplatz angekommen, wurden wir gleich von schier unzähligen Pilgern überrascht, die auf den Einlass in den Petersdom warteten. Die Schlange wurde von Minute zu Minute immer länger. Wir beschlossen nun erst einmal, etwas zu frühstücken, während unsere Dolmetscherin Marlies Mitterer vergeblich versuchte, für uns einen schnelleren Zugang zur imposanten Kirche zu erreichen. Wir hätten in der Warteschlange mindestens 4 Stunden „verloren“, außerdem noch durch die derzeit sehr strengen Sicherheitskontrollen vor dem Petersdom müssen und dazu auch noch (nicht wenig!) Eintritt pro Person bezahlen müssen. (Bilder weiter unten: Romreise 00 bis Romreise 06)

Wir beschlossen nun also kurzfristig, einen kleinen Stadtrundgang zu machen, der uns z.B. an der berühmten Engelsburg vorbei führte. Weiters stand der nicht weniger imposante Trevi-Brunnen auf der Liste der Stadtbesichtigung. Aber auch vor dem Brunnen herrschte – trotz Mitte Oktober – noch immer ein sehr dichtes Treiben von unzähligen Touristen. Auch in den vielen kleinen Gassen rund um die ganzen Sehenswürdigkeiten wie etwa dem berühmten „Pantheon“ wimmelte es nur so von Leuten – und auch hier wäre in einer langen Schlange zur Besichtigung zu warten gewesen. Außerdem wäre abermals ein Eintrittsgeld verlangt worden. (Bilder 07 -12)

Wir beschlossen aber auf dem Weg zurück zu unserem Treffpunkt und vor dem Fahrt zum Hotel noch die Kirche St. Ignazio zu besuchen. Unsere Minis waren auch in St. Ignazio wieder von der Größe der Kirche beeindruckt. (Bilder 13- 16)

Auf dem Weg zu unserem Hotel fuhren wir dann schließlich an vielen alten Bauten, Aquädukten, Stadtmauer-Teilen, etc… sowie unzähligen Kirchenbauten vorbei. Man kann anhand der erhaltenen Bauwerke und Ruinen noch immer die ganze Schönheit des alten Roms erahnen!

Samstag ging es dann am Vormittag wieder zurück in die Stadt. Unser abgeändertes Programm sah am Vormittag erst einen Besuch der ganzen Anlage rund um das weltberühmte Kolosseum vor. Auch hier wieder das Bild der strengen Sicherheitskontrollen und langen Warteschlangen dieses Wahrzeichens von Rom. Da wir aber nur begrenzte Zeit hatten, brauchten wir erst gar nicht überlegen, ob wir uns in eine der Schlangen anstellen sollten. (Bilder 18 – 20)

Nach dem Kolosseum fuhren wir mit unseren Bussen dann weiter zur Kathedrale „St. Paul vor den Mauern“. Diese wunderschöne Kirche verdankt ihren Namen dem Apostel Paulus, der an dieser Stelle nach begraben wurde. In der sehr beeindruckenden, großen Kirche sind unter anderem auch alle Päpste der Geschichte der römisch-katholischen Kirche in aufwendigen Mosaiken verewigt.. Man kann auch im Altarbereich die Grabstätte und die Fesseln besichtigen (Paulus starb als Märtyrer der Kirche und wurde geköpft!). (Bilder 21 – 29)

Nach dem Mittagessen fuhren wir schließlich noch auf eine riesige „Park-Anlage im südlichen Rom, die unsere Ministranten vor allem auf den 2. Blick fesselte. Der Besuch der „Calixtus-Katakombe“ führe uns im wahrsten Sinn des Wortes unter die Erde. Unter der Parkanlage befinden sich auf mehreren Ebenen in bis zu 15 Metern Tiefe unzählige Grabstätten von ca. einer halben Million Menschen. Es ist die größte, der gut 60 Katakomben im Gebiet von Rom. Die Gänge dieser Katakombe haben eine Gesamtlänge von über 20 Kilometern! Im begehbaren Teil der Grabanlage sind natürlich keine Toten zu sehen, aber trotzdem war es für unsere Minis faszinierend zu sehen, wie früher die „Ur-Christen“ in Fels-Nischen bestattet wurden. Nach der Besichtigung der Katakomben feierten wir auch noch mit unserem Kooperator Mag. Tobias Höck eine Hl. Messe in der Kirche auf dem Gelände. (Bilder 30 – 35)

anschließend ging es wieder zurück in unser Hotel, wo bereits das Abendessen auf uns wartete.

Sonntag morgen fuhren wir schließlich nach einem guten Frühstück und dem Koffer packen gegen 9 Uhr von dem Hotel südlich von Rom wieder zurück nach Tirol, wo wir nach mehreren Pausen um 21 Uhr alle wieder gesund ankamen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unserem Herrn Pfarrer Erwin Gerst, der diese Reise für die Ministranten möglich machte – natürlich auch bei allen Spendern und Gönnern, die diese Reise mitfinanziert haben. Unsere Ministranten und Ministrantinnen sowie das gesamte Begleitpersonal brauchte für die Reise nichts zu bezahlen!

Ein weiterer Dank geht an Marlies Mitterer, die in den Tagen vor und während der Rom-Reise alles organisierte, kurzfristig wieder alles umkrempelte und uns so einen angenehmen Aufenthalt in Rom ermöglichte. Ebenso geht der Dank an unsere 3 Busfahrer, Hannes, Markus und Boris die uns die ganze Reise unermüdlich von A nach B und C und wieder zurück chauffiert haben.

Schließlich auch noch ein großes „Vergelt’s Gott“ an unseren Kooperator Tobias Höck und die mitreisenden Begleiter Alois Hanser, Maria Spalt, Josef u. Kathrin Eller, Paul Leo, Johanna Geir und Lisa Weiß, die immer ein Auge auf unsere Ministranten hatten! Ohne Euch alle wäre diese Reise nicht möglich gewesen!

In den nachfolgenden Bildern sind einige Eindrücke unserer Romfahrt zu sehen.


Diakonweihe von Dr. Walter Buchegger

Am Samstag, den 2. September 2023 war es endlich soweit: nach mehreren Jahren in der Ausbildung – von Coronabedingten Unterbrechungen begleitet – darf sich Dr. Walter Buchegger aus Uderns nun offiziell Diakon nennen!

In einem feierlich gestalteten Gottesdienst im St. Jakobs-Dom in Innsbruck empfing „unser Walter“ zusammen mit sechs weiteren Kandidaten die Diakon-Weihe von Diözesan-Bischof MMag. Hermann Glettler. Begleitet wurde Walter Buchegger bei diesem besonderen Moment von vielen mitgereisten Bewohnern und persönlich eingeladenen Gästen aus unserem Seelsorgeraum.

Natürlich darf bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt bleiben, dass die Ehefrauen und Familien der Diakone während der Ausbildung zu diesem Amt eine wichtige Rolle spielen. Walter Bucheggers Ehefrau Ingrid Buchegger hat ihn (nicht nur) während der Ausbildungszeit zu 100 Prozent unterstützt und wird dies sicherlich auch in Zukunft tun!

Die Aufgaben von Dr. Walter Buchegger (und auch der anderen neu geweihten Diakone) in der pastoralen Arbeit sind sehr vielfältig und mit dem jeweiligen „Dienstvorgesetzten“ abgesprochen. So wird Walter unseren Herrn Pfarrer Erwin Gerst sowie unseren neuen Kooperator Mag. Tobias Höck in Zukunft bei verschiedenen kirchlichen Feiern, Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Diakon liegt in der seelsorglichen Betreuung und Begleitung von behinderten, kranken und alten Mitmenschen. So wird Walter sicherlich auch in Zukunft als „Uderner“ im Caritas-Zentrum Zillertal und auch im Franziskusheim in Fügen ein gern gesehener „Mitarbeiter“ sein!

Wir wünschen Dr. Walter Buchegger für seine zukünftige Tätigkeiten als Diakon viel Freude und Begeisterung, Kraft und Ausdauer sowie die Unterstützung in seinem Wirken von der Familie und der Bevölkerung im Seelsorgeraum! Lieber Walter – Alles Gute zu Deiner Weihe und für Dein Wirken!

Nachfolgende Bilder wurden uns dankenswerterweise von der Diözese Innsbruck zur Verfügung gestellt. Bildnachweis: Sigl/dibk.at


Begrüßung des Kooperators in Fügen

Bild: Klaus Wildauer

Seit dem 01.09.2023 ist der Neupriester, Mag Tobias Höck, vom Innsbrucker Bischof als Kooperator im Seelsorgeraum Fügen – Uderns – Ried/Kaltenbach, eingesetzt worden. Er wird in allen drei Pfarren im Rahmen eines Gottesdienstes von Pfarrer Erwin Gerst vorgestellt.

In Fügen war es am 03. September schon soweit: Der Kooperator hielt mit allen Ministranten und Kommunionhelfern, Lektoren sowie Wortgottesdienstleitern, den Obleuten von Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat und unserem neuen Diakon Walter, Einzug in die altehrwürdige Dekanatspfarrkirche Fügen. Zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes gab es eine Begrüßung und kurze Vorstellung durch unseren Pfarrer Erwin Gerst. Er erklärte auch die Aufgaben, die unser Kooperator künftig in den Pfarren wahrnehmen muss: es ist hauptsächlich die Seelsorge, in die er voll eingebunden wird! Auch wenn Mag. Tobias Höck im Fügener Widum wohnen wird (der Umbau läuft allerdings noch), ist er für ALLE Pfarren zuständig und nicht nur für Fügen. Der Pfarrer hat seiner Freude Ausdruck gegeben, dass wir erstmals seit fast 50 Jahren wieder einen Kooperator haben, früher waren es oft auch zwei oder drei, als es noch genügend „Nachwuchs“ gab.

Pfarrer Erwin bat Kooperator Tobias, im Rahmen seiner Predigt sich und seinen Werdegang den Fügenern nahezubringen und (!) – wie der Pfarrer betonte – „Wir wollen ALLES von Dir wissen!“ „Folgsam“ ist der Kooperator dann mit einigen Infos „herausgerückt“ und jetzt wissen wir z.B. alle, dass er die Schuhgröße 43 hat!

Mit festlichen Klängen wurde der Sonntagsgottesdienst vom Kirchenchor umrahmt. Diakon Walter übernahm erstmals bei der Eucharistiefeier seinen Dienst in Fügen.

Der Gottesdienst endete mit dem Primizsegen des Neupriesters. Für diesen, so sagten unsere Vorfahren, möchte man sogar ein Paar Schuhe durchtreten, da dieser Segen so großen Wert hat.

An die Gottesdienstbesucher erging durch den Pfarrer und die beiden Bürgermeister von Fügen und Fügenberg noch die Einladung zur Agape auf dem Schlossplatz!  S’Wetter war kaiserlich und s“Platzl war durch die „Burgherrin“ Tamara festlich hergerichtet – natürlich mit Hilfe unserer Gemeindearbeiter! Vergeltsgott! Aber dann ging es auch schon los mit der Agape: Die Schoner Wirtsleute haben ein Buffet aufgebaut, das sich sehen lassen konnte: Tomate/Mozzarella und Rindfleischsalat im Weckglasl, Schnitzelsemmerln, Pressknödelburger und Zillertaler Krapfen – später gabs auch noch Topfennocken vom Rest der Krapfenfülle. Mmmmmmmm… GUAT! Tamara kredenzte neben so manchen Safterln und Wasserln einen hervorragenden Rosé Frizzante und einen guten Weißen .(Brauchte man auch bei den Temperaturen und den ganzen Schmankerln. Man muss die ja auch „hinunterspülen“ weil man die anderen auch probieren will….)

Als krönenden Abschluss hat die Ortsbäuerin von Fügenberg, Monika, noch köstliche Tortenstückerl bereitgestellt: einmalig gut!

Pfarrer Erwin Gerst, war trotz seiner laufenden Reha mit auf den Platz gekommen und unterhielt sich mit vielen seiner „Pfarrkinder“, die sehr froh waren, dass es mit ihm jetzt bergauf geht! Nach dem erwähnten Primizsegen, den Mag. Höck einzeln jedem, der es wollte spendete und der so großen Anklang fand, dass er erst eine dreiviertel Stunde später kam, war auch er am Platz und man konnte ihn persönlich kennen lernen (und „auf die Füße schauen!“). Lieber Kooperator, wir sind sehr froh, dass du jetzt da bist und unseren Pfarrer zusammen mit dem Diakon unterstützen wirst!

Dein Leitspruch für dein priesterliches Wirken wurde in Fügen gleich Realität. Er lautet: „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“ (Röm 12,15) – Nachdem wir dich freudig empfangen und mit dir gefeiert haben, kamen gleich in der ersten Woche deines Wirkens vier Begräbnisse in Fügen auf deinen Plan!