GOTT HÄLT UNS ALLE FEST IN SEINER HAND UND ER VERLÄSST UNS NICHT…

Der neue Friedhof für Sternenkinder soll ein Raum für Hoffnung werden, Eltern und Betroffenen Trost spenden und Zuflucht gewähren. Der Bereich liegt am Wall in Richtung der Fröhlichschule.

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Ps 139:5

Gott hält uns fest in seiner Hand und lässt uns nicht fallen. Dies soll in der Gestaltung widergespiegelt werden. Der als Schnecke gestaltete Weg ist ein Symbol für die Auferstehung, durch die wir zu Gott gelangen. Folgt man diesem mit Gräsern und Blumen gesäumten Pfad, gelangt man zu einer Skulptur in Form einer Hand, der „Hand Gottes“. Aus den Fingern fließt Wasser in die Handfläche. Dies symbolisiert, dass das Leben wieder zurück in die Hand Gottes fließt. Vor der Gedenk-(Kerzen-)mauer ist eine Spielewiese vorgesehen. Sie ist ein Sinnbild für die Freude und Freiheit der Kinder Gottes. Diese ist ein Erdgrab, wo die irdische Hülle der verschiedenen Kinder beigesetzt werden kann. Erhellt durch die Kerzen in den Nischen und das bunte Kreuz, finden sich hier Licht und Liebe. Der Ort der Liebe kann mit Spielsachen, beispielsweise mit Windrädern, Spielbällen, Kuscheltieren … bereichert werden. Rund um die Hand Gottes sind am Boden sternenförmig kraftspendende biblische Verse auf Stein oder Metall zitiert. Zwischen ihnen wiederum bieten bepflanzte Felder einen persönlichen Raum für Erinnerungen, Gedanken und Namen auf einem Stein verewigt, auf die Pflanzen zu betten.


Ministrantenwanderung im Seelsorgeraum

Mit dem Wanderbus fuhren wir am Morgen nach Hochfügen. Unser erster Halt war die Lamarkalm, wo uns Familie Brunner eine Jause bereitstellte. Danach starteten wir die Vier‑Almen‑Wanderung, die von allen gut gemeistert wurde.

Im Anschluss feierten wir in der Michaelskapelle eine Messe, gestaltet von Pfarrer Tobias und Vikar Dominic. Danach begrüßte uns Gretl Fankhauser herzlich und spendierte allen ein Eis.

Zum Abschluss verbrachten wir noch Zeit beim neuen Spielplatz, besonders die Reifenrutsche war sehr beliebt. Danach fuhren wir mit dem Bus wieder zurück.

Ein Dank gilt Familie Brunner für die Jause, Gretl Fankhauser für das Eis sowie allen Organisatoren, die die Ministrantenwanderung vorbereitet und begleitet haben.


Feierliche Admissio von Andreas Feusthuber

Am 12. Juli wurde im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Dekanatspfarrkirche Fügen Andreas Feusthuber durch den interimistischen Regens des Priesterseminars, Pater Markus Schmitt SJ, in den Kreis der Weihekandidaten für das Priesteramt aufgenommen.

Die Admissio ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Priesterweihe. Mit ihr wird ein Kandidat nach entsprechender Vorbereitung und Prüfung offiziell unter die Bewerber für das Weihesakrament aufgenommen. Damit bestätigt die Kirche, dass der Ausbildungsweg in Richtung Diakonen- und Priesterweihe fortgesetzt werden kann.

Die Feier wurde vom Kirchenchor Fügen feierlich musikalisch gestaltet und erhielt dadurch einen besonders würdigen Rahmen. Andreas Feusthuber, der aus Oberwang stammt, wurde an diesem besonderen Tag von seiner Familie sowie einer kleinen Abordnung seiner Heimatpfarre begleitet.

Andreas Feusthuber wird im kommenden Pastoraljahr in der Pfarre Fügen tätig sein. Die Pfarrgemeinde freut sich darauf, ihn auf diesem Abschnitt seines Ausbildungsweges begleiten zu dürfen.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurden außerdem fünf Ministranten für ihren langjährigen und treuen Dienst am Altar geehrt und verabschiedet. Mit ihrem engagierten Einsatz haben sie das liturgische Leben der Pfarre über viele Jahre hinweg mitgetragen und bereichert. Die Pfarrgemeinde dankt ihnen herzlich für ihren wertvollen Dienst und wünscht ihnen für ihren weiteren Lebensweg Gottes reichen Segen.

Fotos: Peter Mader


Ein musikalischer Gruß an den Vatikan: Bürgermeistermusik Schwaz auf Pilgerreise in Rom

Mitte Mai begab sich die Bürgermeistermusikkapelle Bezirk Schwaz auf eine ganz besondere, geschichtsträchtige Reise. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Dr. Karl Mark führte die musikalische Pilgerreise die formation direkt in die Ewige Stadt nach Rom. Neben beeindruckenden kulturellen Eindrücken stand ein ganz besonderer Höhepunkt auf dem Programm: Eine feierliche Audienz und die Übergabe eines exklusiven Tiroler Musikgeschenks.


Musikalische Botschafter in der Ewigen Stadt

Die Bürgermeistermusik Schwaz, bekannt für ihre weiten Konzertreisen rund um den Globus, fügte ihrer Vereinsgeschichte ein weiteres, glanzvolles Kapitel hinzu. Mitte Mai tauschten die musikalisierenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Amtsstuben gegen die historische Kulisse Roms. Unter dem bewährten Dirigat von Kapellmeister Karl Mark präsentierte sich die Kapelle als stolzer musikalischer Botschafter der Silberregion Schwaz und des gesamten Zillertals.

Das Highlight: Übergabe einer Komposition an den Papst

Der unbestrittene emotionale Höhepunkt der Reise war das Zusammentreffen im Vatikan. Die Reisegruppe durfte im Rahmen einer feierlichen Audienz ein ganz besonderes Geschenk überreichen: eine eigens für diesen Anlass geschaffene Komposition von Michael Ausserladscheider (Kapellmeister der BMK Ried-Kaltenbach).

Die Partitur wurde Papst Leo XIV. als Zeichen des Respekts, des Glaubens und der tiefen Verbundenheit der Tiroler Blasmusik mit der Kirche übergeben.

„Es ist eine unglaubliche Ehre, unsere Tiroler Heimat und unsere Musiktradition an einem so heiligen und geschichtsträchtigen Ort wie dem Vatikan repräsentieren zu dürfen. Die Übergabe der Komposition von Michael Ausserladscheider an das Kirchenoberhaupt wird uns allen für immer im Gedächtnis bleiben.“ – Kapellmeister Dr. Karl Mark


Ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis

Neben dem offiziellen Protokoll im Vatikan kam natürlich auch das kameradschaftliche und kulturelle Programm nicht zu kurz. Die mitgereisten Musikantinnen und Musikanten nutzten die Tage, um die Ewige Stadt zu erkunden – von den historischen Stätten des antiken Roms bis hin zu den spirituellen Orten des Vatikans.

Die Reise hat einmal mehr bewiesen: Musik verbindet die Menschen über alle Grenzen hinweg – und bringt ein Stück Tiroler Lebensgefühl direkt in das Herz Italiens.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, den Mitreisenden und ganz besonders bei Michael Ausserladscheider für dieses großartige Werk, das nun im Vatikan ein neues Zuhause gefunden hat!


Uderns goes India

Die Lange Nacht der Kirchen am 29. Mai in Uderns stand heuer ganz im Zeichen des Mottos „Uderns goes India“ und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Seelsorgeraum und darüber hinaus an. Der Abend begann mit einer feierlichen Heiligen Messe, die von Vikar Dominic zelebriert wurde. Besonders eindrucksvoll war dabei der indische Akzent, den er in die Liturgie einfließen ließ: Er betete unter anderem ein indisches Hochgebet und trug ein Messgewand aus dem syromalabarischen Ritus, seinem ordinierten Ritus. Der syromalabarische Ritus gehört zu den ältesten christlichen Traditionen der Welt und stammt aus Südindien; er geht auf die Überlieferung des Apostels Thomas zurück und zeichnet sich durch eine reiche Symbolik und eine tief verwurzelte liturgische Kultur aus. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Thomas Zisterer und Josef Weiß an der Orgel feierlich umrahmt und erhielt dadurch eine besonders stimmige Atmosphäre.

Im Anschluss an die Messe ging es im Pfarrsaal weiter, wo die Gäste mit indischen Speisen begrüßt wurden, darunter ein aromatisches Curry, das großen Anklang fand und den Abend geschmacklich abrundete. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die durch Kochen, Organisieren oder ihre Teilnahme zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.


Wallfahrt nach Assisi im Heiligen Jahr 2025

Im Oktober 2025 unternahmen wir als Seelsorgeraum Fügen–Ried–Kaltenbach–Uderns eine viertägige Wallfahrt nach Assisi. Insgesamt waren wir 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter auch Gläubige aus anderen Regionen. Begleitet wurden wir von unserem Pfarrer Tobias Höck und Pater Erich Geir. Die Reise war geprägt von spirituellen Impulsen, kulturellen Begegnungen und einer gut organisierten Durchführung.

Tag 1 – Anreise mit Zwischenstopp in Mantua

Wir starteten frühmorgens im Zillertal und machten auf dem Weg nach Assisi einen Zwischenstopp in Mantua. Dort nahmen wir an einer Stadtführung teil und erhielten interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur der Altstadt. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten am Abend Assisi. Die ruhige und besondere Atmosphäre der Stadt war bereits bei der Ankunft spürbar.

Tag 2 – Auf den Spuren des heiligen Franziskus

Am zweiten Tag erkundeten wir Assisi bei einer geführten Besichtigung. Wir besuchten das Eremo delle Carceri, die Rocca Maggiore, die Kathedrale San Rufino, St. Katharina, Santa Maria Maggiore mit dem Grab des heiligen Carlo Acutis sowie die Basilika San Francesco. Am Abend feierten wir gemeinsam eine Messe in der Cappella Frate Leone – ein würdiger Abschluss des Tages.

Tag 3 – Perugia, Trasimenosee und San Damiano

Unser dritter Tag führte uns nach Perugia, die Hauptstadt Umbriens. Bei einer Stadtführung lernten wir den Palazzo dei Priori und die Fontana Maggiore kennen. Am Nachmittag verbrachten wir entspannte Stunden am Trasimenosee und nahmen an einer Weinverkostung teil, bei der wir regionale Spezialitäten kennenlernen durften. Ein spontaner Besuch in San Damiano – ein Ort mit besonderer spiritueller Bedeutung – rundete den Tag ab.

Tag 4 – Rückreise mit Zwischenstopp am Gardasee

Den letzten Tag begannen wir mit einer Frühmesse in St. Pietro. Danach traten wir die Heimreise an. Ein Zwischenstopp in Bardolino am Gardasee bot uns noch einmal Gelegenheit zur gemeinsamen Zeit und zum Ausklang der Reise. Am Abend kamen wir wieder wohlbehalten im Zillertal an.

Wir danken dem Reisebüro Alex Travel für die zuverlässige Organisation und Betreuung. Die Wallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung – geistlich, gemeinschaftlich und kulturell.


Jugendwallfahrt in Fügen

Vergangenen Freitag fand in Fügen die Jugendwallfahrt des Seelsorgeraums statt – mit besonderem Besuch von Bischof Hermann und Generalvikar Roland.

Geplant war eine kleine Wanderung zum Marienberg, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen starteten wir mit einer gemeinsamen Jause, bevor wir in der Dekanatspfarrkirche eine besinnliche Andacht feierten.

Der Nachmittag wurde kreativ und lebendig: In kleinen Gruppen wurde gespielt, gemalt und miteinander gesprochen – ein echtes Miteinander, das trotz Regen für gute Stimmung sorgte.

Der krönende Abschluss war die feierliche Herz-Jesu-Messe, zelebriert von Bischof Hermann – ein bewegender Moment für alle Beteiligten.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an Kathrin Eller, Waltraud Dengg und Maria Spalt für die liebevolle Verpflegung – sowie an den Spar-Markt Fügen für die Unterstützung.


Wanderung zur Kreuzjochkapelle

Am 17. August 2025 fand unter dem Motto „Wandern-Kräuter-Glaube“ eine Wanderung zur Kreuzjochkapelle statt. Trotz anhaltenden Regens machten sich zahlreiche Personen auf den Weg und ließen sich von den Wetterbedingungen nicht abschrecken. Nach der Ankunft wurde eine Messe abgehalten, die von Pfarrer Tobias Höck gemeinsam mit Vikar Dominic zelebriert wurde. Während des gemeinsamen Weges bereicherte Wibmer Elvira die Gruppe mit kurzen Impulsen zu verschiedenen Kräutern, wodurch Naturerlebnis und spirituelle Impulse miteinander verbunden wurden.


Langen Nacht der Kirche in der Pfarre Fügen

Die Lange Nacht der Kirche in der Pfarre Fügen bot ein abwechslungsreiches Programm und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Der Abend begann mit einer feierlichen Heiligen Messe in der Dekanatspfarrkirche, die musikalisch vom Gospelchor Wildschönau begleitet wurde. Die beeindruckenden Gesänge verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre. 

Im Anschluss präsentierte der Chor weitere musikalische Beiträge, bevor die Gäste zur Agape ins Schloss Fügen eingeladen wurden. Dort bot sich die Gelegenheit, sich in geselliger Runde auszutauschen und den Abend in angenehmer Atmosphäre fortzusetzen. 

Passend zum Filmklassiker, der später gezeigt wurde, war Pfarrer Tobias Höck an diesem Abend mit einem Waffenrad unterwegs – eine charmante Erinnerung an die ländliche Szenerie von Don Camillo und Peppone. 

Den Abschluss des Abends bildete die Filmvorführung von Don Camillo und Peppone im Rainer Saal. Die Bürgermeister von Fügen, Dominik Mainusch, und Fügenberg, Josef Unterweger, sowie Pfarrer Tobias Höck verkörperten die Figuren bildlich und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Die Vorstellung des Klassikers wurde von den Besucherinnen und Besuchern geschätzt und rundete den Abend gelungen ab. 

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Gospelchor Wildschönau, den Organisatoren sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.